Einer der bekanntesten Jugendevangelisten Torsten Hebel hat seinen Glauben verloren.

Einer der bekanntesten Jugendevangelisten der vergangenen Jahrzehnte kann nicht mehr glauben – und ist traurig. Deswegen schreibt er ein Buch darüber, wie er sich in Gesprächen mit Freunden auf die Suche nach Gott macht. Ob er ihn wiederfindet? (pro)

Und dieses Buch wird dann noch in einem frommen Verlag veröffentlicht. Gehts noch? Vor Jahren bin ich auf Botschaften dieses „Bruders“ aufmerksam geworden und habe mir darüber meine Gedanken gemacht. Mir fiel damals sofort auf, dass diesem Mann eine gewaltige Portion Gottesfurcht abging. In locker, lustigem Kabarettistendeutsch redete er über heilige Dinge. Und jetzt hat er den Gott, den er wahrscheinlich nie kannte, aus den Augen verloren. Zweifel, Traurigkeit, Perspektivlosigkeit sind an die Stelle des vermeindlichen Glaubens getreten. Statt sich richtig zu bekehren und zu Gott zu gehen, läuft er jetzt von einem evangelikal Liberalen zum anderen. Und daraus hervor kommt jetzt ein destruktives Glaubensbuch, das für viel Geld bei einem frommen Verlag zum Kauf angeboten wird. Wahrhaft schauerlich, endzeitlich. Der Bibelkenner wird hier an den Endzeitbrief des Judas erinnert. Der Judas-Brief richtet sich nicht an eine einzelne Gemeinde sondern allgemein an die Christenheit.
 Es ist das letzte Buch vor der Offenbarung in der Bibel. Die Anordnung verrät, dass dieses Buch auch an die Gemeinden und Christen der Endzeit gerichtet ist. Zudem deckt sich der Inhalt des Judas-Briefes mit Jesu Vorraussagen für die Endzeit (Matth. 24,32-44):

„Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. “ www.way2god.org/de/bibel/judas/1/3/#hl

Wer diesen Brief liest und studiert, dem gehen die Augen über die gefährliche Situation der christlichen Gemeinde in der Endzeit auf.

Kommentare

  1. T.

    Zweifel zu haben, nicht mehr glauben zu können und alles in Frage zu stellen – das hat wohl jeder Gläubige einmal. Zweifel sind nicht unbedingt schlecht, denn sie zwingen uns, unseren Standpunkt und unser Leben zu hinterfragen. Auch Zweifel an Gott können unser manchmal falsches Gottesbild wieder gerade rücken, denn wie viele falsche Vorstellungen haben auch die Gläubigen oft von Gott?
    Doch wenn ich vom Glauben abfalle – welche Alternativen gibt es? Ich habe mir diese Welt und das Leben auf dieser Kugel genau angesehen. Diese Welt hat nicht wirklich viel zu bieten. Ein bisschen Sex, Drugs und Rock`n´Roll, Yoga und Bierzelt gibt der Seele nicht das, was sie braucht. Wenn wir das Leben nur auf diese Welt begrenzen, das Unrecht und die Not sehen, dann werden wir verzweifeln. Wenn wir nicht an eine Gerechtigkeit jenseits dieser Welt glauben, dann verlieren wir wirklich unseren Glauben, denn auf dieser Welt kommen die größten Verbrecher oft um die gerechte Strafe herum.
    Soll ich dann in den fernöstlichen Religionen nach Wahrheit suchen? Soll ich im Islam suchen, oder in den unzähligen Naturreligionen? Ich werde dort keine brauchbaren Antworten finden.
    Das Kreuz Jesu Christi ist einmalig – nirgendwo auf der Welt finden wir einen Glauben, bei dem sich Gott zuerst uns zuwandte. Alle Religionen dienen nur dazu, den alten Adam zu veredeln. Jesus Christus dagegen brachte etwas völlig alternativloses. Der alte Adam ist am Kreuz gestorben und der Gläubige lebt jetzt für Gott. Bei den Weltreligionen muss hart für das Heil gearbeitet werden, bei Christus ist es ein Geschenk. Das Evangelium ist wahr. Wer schon einmal versucht hat, ein besserer Mensch zu werden und daran gescheitert ist, der weiß wovon ich spreche. Es gibt keinen anderen Weg als das alte Evangelium, um ein guter Mensch zu werden. Die Hilfe muss von außen kommen. Wir haben schlicht und einfach nicht die Kraft uns selber zu verbessern. “Das Evangelium ist alternativlos”, so würde vielleicht Angela Merkel sagen. 😉

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