Ernest Hemingway verstarb am 2. Juli 1961.

FOCUS brachte mal einen kleinen Einblick in das Leben eines großen Schriftstellers:

Vor 60 Jahren erschoss sich Ernest Hemingway, der große Haudegen der Weltliteratur. …. Sein Leben war immer bedroht. Ernest Hemingway hat die Gefahr gesucht. Die Angst. Den Nervenkitzel. Ob als Soldat im Ersten Weltkrieg, als Berichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg, als Großwildjäger oder Hochsee-Fischer. Jeder Tag sollte für ihn eine Fiesta sein, ein strapaziöses Fest. Und von diesen Festen wollte er erzählen, so genau wie wahrhaftig. Vor 50 Jahren, am 2. Juli 1961, hat der Tod gesiegt in diesem ewigen Kampf. Hemingway, so alt wie das Jahrhundert, nahm sich seine Lieblingsflinte, ging noch im Morgenrock in die Eingangshalle seines Hauses in Idaho, stellte sich in einen Lichtkegel – und schoss sich in den Kopf. Zermürbt von Selbstzweifeln und Depressionen.
Zugrunde gegangen ist er an den eigenen Ansprüchen. An der Angst, ihnen nicht mehr genügen zu können. Zeitlebens suchte er nach dem „wahren Satz“. Aus seinen Texten strich er jedes Wort heraus, das er für überflüssig hielt. Gute Autoren, so hat er gesagt, erkenne man an dem, was sie nicht schreiben. Sein lakonischer, schnörkelloser Stil wurde zum Vorbild für eine ganze Generation von Schriftstellern und Journalisten. Die New York Times nannte ihn „den wichtigsten Autor nach dem Tod von Shakespeare. Sein eigenes Leben diente ihm als Vorbild für seine Bücher. Seine Kriegserfahrungen, seine Prügeleien und Sauftouren, seine Frauengeschichten. Vier Mal war er verheiratet. Dazu gab es immer wieder Affären. Hemingway stilisierte sich zum Macho. Schlagartig wurde er 1926 mit dem Spanien-Roman „Fiesta“ zum Star einer Literaten-Avantgarde. Die Kriegsromane „In einem anderen Land“ (1928) und „Wem die Stunde schlägt“ (1940) wurden zu phänomenalen Bestsellern. Doch mit dem eigenen Ruhm kam er immer weniger zurecht.
Ende der 40er-Jahre ist Hemingway ausgebrannt. Die Kritiker schreiben ihn ab, bespötteln ihn. Doch dem angeschlagenen Kämpfer gelingt der ultimative Punch. 1952 erscheint „Der alte Mann und das Meer“, die Geschichte vom einsamen Fischer und seinem existenziellen Kampf auf See. Ein schmaler Band mit ungeheurer Wucht, der Hemingways ganze Kunst zeigt und ihm letztlich den Nobelpreis einbringt. (Focus.de)

„Der amerikanische Autor Ernest Hemingway erzählt in einer seiner Kurzgeschichten von einem Kellner in einem kleinen Café. Mitternacht ist schon vorüber. Der letzte Gast ist gegangen. Müde gähnend schaut er über das leer gewordene Lokal hin. Was hat der Tag eigentlich gebracht, der nun vergangen ist? So denkt er bei sich selbst. ‘Es war alles ein Nichts, und der Mensch ist auch ein Nichts.’ Und auf einmal beginnt dieser Mann in seinem Selbstgespräch zu beten. Er betet das Vaterunser, aber mit einer schrecklichen Veränderung. Er betet in die Leere, in das absolute Nichts hinein:
‚Unser Nichts, der du bist im Nichts. Nichts ist dein Name. Dein Nichts komme. Dein Nichts geschehe wie im Nichts so im Nichts. Unser tägliches Nichts gib uns heute…. Erlöse uns vom Nichts, denn dein ist das Nichts und das Nichts und das Nichts. Heil dem Nichts voll vom Nichts. Nichts ist mit dir. ’Dieses abgrundtiefe Nichts verspüren ungezählte Menschen unserer Zeit. Der Sinnhorizont ihres Lebens ist leer geworden. Vielleicht haben sie einige Ideen, Ideale und Idole an den Wänden ihres Lebens aufgehängt, zu denen sie aufschauen, die sie verehren, anbeten, vielleicht sogar vergötzen. Aber die Gedanken, Gebete und Beschwörungen, die sie dorthin schicken, fallen wieder auf sie selbst zurück und machen ihr leeres Leben nur noch öder, nur immer sinnloser.“ – Theo Sorg
Nur wer sich auf Stühle setzt, weiß, daß sie halten. Und nur wer glaubt, erfährt Gott im eigenen Leben. Stell dich der Frage nach Gott; suche von ganzem Herzen nach Gott – und Du wirst Ihn finden.

Jeremia 29,13-14: „Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden; ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.”

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