Erste Allgemeine Verunsicherung – Keyboarder Andi Töfferl ist tot. (Grüß Gott! I bin der Tod! Kumm’, dei Zeit is um. Geh’, moch ka Theater. I bin’s, da Gevatter!)

„Der 56-jährige Musiker, der von 1990 bis 2001 Mitglied der EAV war, starb nach Angaben seiner Frau an den Folgen eines geplatzten Aneurysmas. „Es ging alles so schnell, wir vermissen ihn sehr“, sagte seine Frau Aleksandra der Nachrichtenagentur dpa. Ihr Mann sei am Samstagabend beim Fernsehen plötzlich zusammengesackt und nicht mehr zu sich gekommen. Er starb noch in der Nacht in einem Grazer Krankenhaus. Klaus Eberhartinger, der heutige Sänger der Band, sagte dem österreichischen Radiosender Ö3: „Er war ein Mensch, der mir nahe gestanden ist. Ich bin sprachlos.“ (Focus.de)

Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich über Kranke oder Behinderte nicht lustig sollte. Unvorstellbare Stotterer-Witze oder Lästerungen über Rollstuhlfahrer kommen unseren  berufsmäßigen Spaßvögelnaber wie am Fließband von den Lippen. (Der Burli hat links und rechts 3 Ohrli / an jeder Hand zehn Finger, und Hände hat er vier / keiner spielt so schnell Klavier) Ganz besonders geistreich kommt in diesen glaubensschwachen Zeiten die Verspottungen unseres Schöpfers und Erlösers rüber. Aber machmal spricht Gott, vor dem wir uns alle einmal verantworten müssen, ein deutliches Wort zu uns. „Wann man gehn muß„, bestimmt er. Und die „Himmel & Hölle-Tour“ kann auch mal in Richtung Hölle enden.“ Im Himmel ist (nicht) die Hölle los“. Paulus schreibt in seinem Brief an die Galater im Kapitel 6 im Vers 7 „Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten“   Luther sagte schon:“ Mitten im Leben sind wir vom Tod umschlungen„.                         

 

 

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