Es ist Krise. Immer noch, oder schon wieder. Finanz-Krise, Flüchtlings-Krise, Corona-Krise, und zunehmend auch Klima-Krise.

“Man weiß ja gar nicht mehr, in wie vielen gleichzeitigen Krisen wir uns nun schon befinden. Die einzelnen Krisen verschmelzen zu einer Dauerkrise, und das Schlimme ist, dass sich viele Menschen schon daran gewöhnt haben, also sich ein ruhiges Leben gar nicht mehr vorstellen können. Besonders an der sogenannten „Corona-Krise“ wurde sichtbar, dass sich zahlreiche gesellschaftliche Meinungsführer an jeder noch so unwägbaren Theorie und Vermutung aufhängen, um die Massenpanik weiter zu schüren und die Krise aufrecht zu erhalten. Ob das von Menschen geplant ist, oder einfach eine List des Bösen, bleibe dahingestellt. Die Angst hat sich jedenfalls geradezu zu einem Rauschmittel entwickelt, einer neuheidnischen Religion, einer unbegrenzten „Opium-Reserve“ für das Volk.” (mk/M.Koder)

Die schlimmste Krise heute ist jedoch die Glaubenskrise und deshalb wird sich bei den gegenwärtigen Krisen auch nichts ändern, denn ohne den Glauben an Gottes Allmacht ist es für die meisten Menschen schwer, sich bei Ihm geborgen zu wissen und auf Seine Hilfe zu vertrauen. Hier hätte die Gemeinde Nachholbedarf in der Glaubensverkündigung, aber lieber wird das geistliche Leben noch weiter reduziert anstatt intensiviert.

Wir dürfen uns vom Gefühl des Dauer-Ausnahmezustandes nicht mitreißen lassen; wir können für uns sagen: diese oder jene Krise ist für mich ab heute vorbei. Etwa: Das Virus lässt sich zwar nicht aus der Welt schaffen und wird uns wohl noch lange Kopfzerbrechen, Sorge und vielleicht auch Schmerz bereiten; aber es ist nicht der eigentliche Feind, vor dem wir uns fürchten sollen (vgl. Mt 10, 28: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können…“). 

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