Etwa jeder zehnte junge Mensch in Deutschland fühlt sich sehr einsam. Jeder Mensch wird einsam, wenn er nur sein Handy kennt.

Als z.B. WhatsApp 2009 startete, waren viele total begeistert. Es ist immer bei dir und du fühlst dich überall zu Hause. Ständig war ist man virtuell von Leuten umgeben. Es wird es immer mehr – Chats, Foto und Links. Irgendwann ist man maximal genervt und vor allem physisch einsam. Ohne das es man merkt. Also WhatsApp deinstallieren und ins reale Leben zurück kehren. Lektion gelernt. Wenn man sich überlegt, dass der normale 14 jährige schon alle Grausamkeiten mit eigenen Augen beobachtet hat, kann man sich schon erklären, dass die Lebenslust und Motivation sinkt. Der Traum der idealen Welt ist größtenteils zerstört. Dazu die Panikmache in Bezug auf den Klimawandel. Wie auch soll man hier in der Selbstfindungsphase mit möglicherweise fehlendem Elternteil oder Freundeskreis seinen Kompass norden.

In einer Zeit des woken rot-grünen Zeitgeistes herrscht nun mal Orientierungs- und Perspektivlosigkeit. Das ist eben die Kehrseite der Medaille: Politik, die auf Träumereien basiert, enttarnt sich früher oder später. Da helfen Habecks pseudophilosophischen Einlassungen überhaupt nicht, wenn die Realität eine andere Sprache nicht. Und wie will man als junger Mensch Beziehungen aufbauen aufbauen, wenn uns die Eliten mit ihrer Doppelmoral verwirren und wenn unsere Volkslenker die Gesellschaft selber verachten und sowas wie Familie, Heimat, Vaterland und den Glauben an Gott verdammen oder mit Inhalten füllen, die nichts mit ihrer ursprünglichen Bedeutung zu tun haben? In Kurzform: Die Saat des Bösen geht auf.

Soweit sind wir schon: Großbritannien hat seit 2018 eine Ministerin für Einsamkeit.

Großbritannien hat seit 2018 eine Ministerin für Einsamkeit. Ihre Aufgabe: Das Thema soziale Isolation auf die politische Agenda bringen und Projekte fördern, die Menschen zusammenbringen. Auch in Deutschland diskutieren Verantwortliche aus Politik und Gesellschaft, was man gegen soziale Isolation tun kann. Denn dass Einsamkeit die Entwicklung von Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz ungünstig beeinflusst, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Davon sind vor allem ältere Menschen betroffen, die wenig bis keine Kontakte haben. Doch Einsamkeit fragt nicht nach dem Alter. Forscher weisen darauf hin, dass auch immer mehr junge Erwachsene sich häufig allein fühlen.

Alleinsein kann gut tun
Natürlich spricht nichts gegen ein zeitweises Zurückziehen. Das kann sehr wohl gut sein. Wenn aber aus Alleinsein das schmerzhafte Gefühl der Einsamkeit und der Isolation erwächst, ist es nicht gut. Wir wissen instinktiv das, was schon am Anfang der Bibel steht:

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ (1. Mose 2,18)

Der Schmerz der Einsamkeit sitzt tief
Es wäre fatal, sich in der Einsamkeit einzurichten und sich so selbst zum Opfer zu machen. Und so sind alle Ratschläge gut gemeint: „Halten Sie mal einen Plausch mit dem Nachbarn. Gehen Sie mal wieder zur Gymnastik. Laden Sie doch einen guten alten Freund mal wieder ein.“ Ja, finde deinen Weg und tu, was dir gut tut. Doch übersehe dabei nicht, dass der Schmerz der Einsamkeit tiefer sitzt. Vielleicht hören wir uns selbst sagen: „Ich störe und bin wertlos, ungeliebt und unattraktiv. Mit mir kann und will keiner zu tun haben.“

Flucht vor Gott
Woher kommt dieses Denken? Kommt es nicht daher, dass wir nicht nur einsam unter Menschen sind, sondern auch auf der Flucht und im Versteck vor Gott? Auf den ersten Seiten der Bibel ist genau das schon zu finden. Indem der Mensch wie Gott sein wollte – eben unabhängig und eigenmächtig – wurde er einsam. Und er spürte das. Die Welt war einfach nicht mehr in Ordnung wie zuvor. Und er wusste, dass er einen schweren Fehler begangen hat.

„Wo bist du?“
Doch Gott überlässt den Menschen nicht sich selbst. Er macht sich schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte auf … und er tut es bis heute, und ruft: „Adam, Mensch, wo bist du?“ „Wo bist du einsamer Mensch? Ich suche dich. Du brauchst die Gemeinschaft mit mir.“ Kannst du dir das vorstellen? Was wäre, wenn da ein Gott wäre, der sich nach dir sehnt wie ein Vater nach seinem einzigen Kind?

Gott kommt dir nahe
Woher kannst du wissen, dass du diesem Gott nicht egal bist? Nun, Gott beließ es nicht dabei, dass er den Menschen fragt: „Wo bist du?“ Er machte sich auf die Suche. Das wird bei keinem deutlicher als bei Jesus, der den Menschen nahe kam. Er kam einem Kranken nah, der ihm sagte: „Ich habe keinen Menschen.“ Er kam dem Zolleinnehmer nah, der zwar reich und doch im Innersten einsam war. Immer und immer wieder signalisierte Jesus dieses Eine: „Du bist Gott, meinem Vater, wichtig. Du bist zwar einsam, aber ich komme dir nahe und will mit dir einen neuen Anfang wagen. Erlaube mir, dass ich dir näher komme.“

Jesus kennt Einsamkeit
Vielleicht denkst du ja: „Der hat gut reden. Jesus war doch nie einsam. Er hatte einen großen Freundeskreis, Männer und Frauen, die durch dick und dünn mit ihm gingen.“ Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es gab nicht wenige, die ihn beseitigen wollten, weil er ihnen unbequem wurde. Als ihm der Prozess gemacht wurde, ließen seine Freunde ihn im Stich, einer nach dem anderen. Allein und einsam ging Jesus den letzten Weg. Am Ende spürte er auch nichts mehr von Gottes Nähe und schrie in die Dunkelheit hinein: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wenn jemand Einsamkeit kennt, dann Jesus. Wenn Einsamkeit für Menschen der Horror ist, dann ist er durch diesen Horror gegangen.

Mit Jesus reden
Wenn du Einsamkeit erlebst, darfst du wissen: Jesus weiß es. Er sagt denen, die ihr Vertrauen auf ihn setzen: „Komm, bei mir musst du nicht mehr einsam sein. Ich gebe dir mein Versprechen: Ich werde an deiner Seite sein. Mehr noch: Ich habe diesen Fluch der Sünde getragen, der dich von Gott trennt und dich so einsam macht.“ Weil das so ist, gibt es nichts, das du mit Jesus nicht besprechen könntest. Vielleicht fühlt es sich zuerst so an, als wärst du dabei mutterseelenallein. Vielleicht rufst du sogar: „Mein Gott, warum nur hast auch du mich verlassen?“ Es scheint, als würdest du nur gegen die Zimmerdecke beten. Aber dann ganz allmählich dringt etwas anderes durch: eine stille, starke und tröstliche Gewissheit: „Ich bin nicht allein, Jesus hilft mir durch. Er lässt mich nicht im Stich.“ Das Reden mit Gott, das Gebet, kann ein erster Schritt einer Beziehung mit Gott sein. Öffne dich weiter für ihn und erfahre, dass es stimmt, was Jesus sagt:

„Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen.“ (Die Bibel, Johannes 6,37)https://heukelbach.org/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.