Felix Nmecha wurde wegen seiner Trauer um Charlie Kirk verunglimpft.

“Leben ausgelöscht, weil er es wagte, seine Redefreiheit zu nutzen. Und noch während die Welt ringt, den Sinn dieses Mordes zu begreifen, stößt die deutsche Presse ihren Blick nicht auf den Täter, nicht auf die Gewalt, sondern auf ein Gebet. Auf die schlichten Worte eines Fußballers.

Felix Nmecha, 24 Jahre, Nationalspieler, Profi bei Borussia Dortmund (BVB), schrieb auf Instagram: „Ruhe in Frieden bei Gott. So ein trauriger Tag.“ Später fügte er hinzu: „Möge der Herr der Familie Kirk in dieser Zeit mit besonderer Gnade beistehen. Jesus ist der wahre Weg zu Frieden und Liebe.“ Es waren Worte ohne Hinterlist, frei von politischem Kalkül. Klar und schlicht und menschlich. Worte, die jeder hätte schreiben können. Doch statt Resonanz des Mitgefühls brach eine Kakophonie von Verdacht, Häme und Misstrauen los, in den Schlagzeilen, in den Kommentaren, im dröhnenden Chor der Medien.

Plötzlich ging es nicht mehr um das Attentat, nicht um die Frage, wie ein politischer Redner mitten im Streitgespräch hingerichtet werden konnte. Im Vordergrund stand nun allein, ob es überhaupt erlaubt sei, für diesen Mann zu trauern. Im Spiegel wurde der Tote vom Sportjournalisten Peter Ahrens auf ein Etikett reduziert: „Donald-Trump-Anhänger.“ Als wäre dies das ganze Maß seines Lebens, als reichte ein politisches Schlagwort, um jedes Mitgefühl zu vergiften, um Tränen in Verdacht zu verwandeln. Ein Mensch verblutet, und die Redaktionen verwandeln ihn in ein Symbol, ein Feindbild; und der Fußballer, der trauert, wird aus dem Trauernden zum Angeklagten.

Die Verdrehung schreit zum Himmel. Nmecha hatte gesagt, Kirk sei „friedlich für seine Überzeugungen und Werte eingestanden“. Sofort erhob sich das Geschrei des Besserwissers im Spiegel: diese Aussage Nmechas sei „eine fragwürdige Einordnung“, da Kirk „radikale“ Ansichten vertreten habe. Welch ein Unsinn! Als ob Radikalität Friedfertigkeit ausschlösse. Als ob Mut zur Konfrontation, zur offenen Debatte, ein Vergehen wäre. Denn gerade das war Kirk: radikal im Denken, radikal in seiner Bereitschaft, sich jeder Frage zu stellen, jedem Gegner, jeder Kritik. Sein Leitspruch „Prove me wrong“ war eine Einladung zur rhetorischen Auseinandersetzung. Er suchte die Konfrontation mit Worten, nicht mit Fäusten. Er stellte sich jenen, die ihn ablehnten, und ließ sie reden. Das ist Friedfertigkeit in ihrer anspruchsvollsten Form: Vertrauen in die Macht des Arguments.” Achgut.de

Spaltung, Isolation, Separation, Entmenschlichung und Verachtung sind Wegmarken auf dem Weg in einen Totalitarismus, an dessen Ende die Vernichtung der Ausgegrenzten steht. Das Prinzip der christlichen Nächstenliebe und Vergebung ist da kontraproduktiv.
Auch im 3. Reich war Mitgefühl mit Menschen, denen die Regierung nicht wohlgesonnen war unerwünscht; wegschauen und schweigen war dagegen erste Bürgerpflicht. Dass die NIE WIEDER Schreier, die Parallelen nicht erkennen, ist mehr als beunruhigend.

2. Korinther 1,3-4:
“Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.”

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