
Die Gutmenschen trauern um 30 tote Affen und fühlen sich von den Abtreibungen von jährlich über 100 000 “Artgenossen” kaum betroffen. Es ist ihnen nicht der Rede wert. Manchen geschichtlich gebildete Menschen erinnern sich an Dschingis Khan, an die islamischen Eroberungen ab dem 7. Jahrhundert, an die chinesische Kulturrevolution, an die Genozide an den Armeniern, in Kambodscha und Ruanda, an die Menschenopfer der Azteken, an zwei Weltkriege, an Hitlers Shoa und Stalins Archipel Gulag. Aber an den Blutrausch der Moderne gegen ungeborene Menschen erinnert sich nur wenige. Abtreibungsgegner ist sogar ein geläufiges Schimpfwort. geworden. Wir leben in einer immer radikaleren Gottlosigkeit der modernen, westlichen Welt, die Gott heute in seinen Geboten, in seiner Offenbarung, in seiner Schöpfung radikal bekämpft. „Gott ist tot, wir haben ihn getötet“, schrieb Friedrich Nietzsche damals. Brudermord und Gottesmord sind grausame Brüder. Blutrausch macht noch süchtiger als Alkohol und andere Drogen. Unsere Zeit hat die Globalisierung des Abtreibungsmordes hervorgebracht. 42.000.000 Menschenleben in einem Jahr. Das ist der absolute Wahnsinn. Im 1. Weltkrieg starben in ca. 4 Jahren rund 20 Mio. Menschen, im 2. Weltkrieg waren es in ca. 6 Jahren rund 65 Mio. Menschen. In unserer Zeit schaffen wir es in einem Jahr über 40 Mio. unschuldige Kinder zu töten. In welcher Welt leben wir? Die Welt betäubt ihr Gewissen immer noch beharrlich, durch verlogene Begriffe wie Unterbrechung, Fleischklumpen, Befreiung der Frau. Niemand kann das stoppen. Gott muss eingreifen. Und er wird eingreifen.
