Fußball: Trikotwerbung wird 40 Jahre.

„Als Bastian Schweinsteiger am Mittwoch den
entscheidenden Elfmeter versenkt, liegen Freud und Leid nicht nur auf
dem Fußballplatz ganz nah beieinander. Denn Schweinsteiger reißt sich
sofort das Trikot vom Leib, als klar ist, dass sein FC Bayern ins Finale
der Champions League eingezogen ist. Das ist einerseits schade für die
Telekom, denn so ist Schweinsteigers Trikot mit dem Logo des
Unternehmens auf den meisten Siegerfotos nicht zu sehen. Andererseits
laufen die Bayern nun noch einmal in diesen Trikots auf und noch mehr
Menschen auf der ganzen Welt werden die Reklame der Telekom sehen.

Das
lässt sich das Bonner Unternehmen einiges kosten. Auf rund 23 Millionen
Euro schätzen Branchenexperten den Einsatz des Trikot-Sponsorings beim
FC Bayern – pro Jahr. Und es könnte noch mehr werden. Bis zu fünf
Millionen Euro zusätzlich soll es kosten, wenn die Bayern den Titel
holen. Sponsoren schließen sogar Versicherungen ab, um sich gegen
Erfolgsprämien abzusichern und mit festen Summen planen zu können.

Längst
ist die Reklame auf der Brust ein Millionengeschäft. Am Anfang, vor
genau 40 Jahren, war Trikotwerbung noch eine Schnapsidee – im wahrsten
Sinn des Wortes. 1972 kam der Spirituosenhersteller Günter Mast auf die
Idee, seinen Jägermeister über Werbung auf Fußball-Trikots bekannt zu
machen. Der Löwe auf der Brust von Eintracht Braunschweig wurde
kurzerhand durch den Jägermeister-Hirsch ersetzt. 100 000 Mark zahlte
Mast damals. www.merkur-online.de/spor…nengeschaeft-2295682.html

Aber das sind immer noch die wertvollsten Trikotwerbungen:

Glaubensbekenntnisse von Ze Roberto (l.) und Lucio von Bayern München

mehr bei uns zu diesem Auftritt von Cacau

Cacau

Kommentare

  1. marcuso

    so richtig erwischt hat mich das “Fußballfieber” ja noch nie…aber Hut ab für die Trikowerbung für unseren Herrn !Mich wunderts das in unserer verborten Welt noch kein Verbot für derartige Werbung ausgesprochen wurde?! Nun hoffen wir mal das dies auch nie kommt!

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