“Noch kennen jenen Roman Polanski nur Eingeweihte wie Robert Evans über den Psychothriller „Das Messer im Wasser“ oder die Isolations- und Psychosenstudie „Ekel“ mit Catherine Deneuve. Nun aber dreht er in Hollywood den Satanisten-Schocker „Rosemarys Baby“, nach dessen Welterfolg er, der nicht einmal eine Grundschule besucht hat, in aller Munde sein wird….
Natürlich erzählen die Filme eines Regisseurs immer auch etwas über ihn selbst. Und über seine Wünsche. Für „Chinatown“ ließ er die Schauspielerin Faye Dunaway so schminken, dass sie wie seine Mutter Bula aussah, die 1942, im vierten Monat schwanger, in Auschwitz ermordet worden war.
Er selbst hatte nicht zur Schule gehen können, weil er Jude war, und sich das Lesen und Schreiben selbst beigebracht – im Kino außerhalb des Warschauer Ghettos, während er die polnischen Untertitel dechiffriert hatte, die unter deutschen Filmoperetten mit Johannes Heesters und Marika Rökk durchliefen……Im Oktober 2017 wurde eine Retrospektive der Filme des damals 84-jährigen Polanski in der Cinémathèque Française gezeigt, begleitet von massiven Protesten gegen ihn, der 40 Jahre zuvor ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt hatte. Das ist – sagen wir es klar und deutlich – unentschuldbar.” www.sr.de/sr
“1968 bringt Roman Polanski den Film “Rosemary’s Baby” in die Kinos. Heute ein Horror-Klassiker. Eine junge Frau wird von gar nicht netten Nachbarn dem Satan ausgeliefert, um von ihm geschwängert ein kleines Teufelchen zur Welt zu bringen. Böswillige Satanistenkreise opfern also Menschen! Was Polanski damals nicht hatte ahnen können: Ein Jahr später, am 9. August 1969, wird seine Vision auf bittere Weise Realität. Polanskis hochschwangere Ehefrau Sharon Tate und sechs weitere Personen werden Opfer von Satanisten. Die so genannte Manson-Family, eine Hippie-Gang um ihren Anführer Charles Manson, tötet alle bestialisch. Erst kurz zuvor hatte Manson Kontakt zu satanischen Gemeinschaften. Manson sah in sich Jesus und Satan vereinigt. Gleichzeitig erklärte er sich zu einer Wiedergeburt Aleister Crowleys, eines Vordenkers des modernen Satanismus”. Thomas Klatt
Manche dieser brutal verfinsterten Mörder haben sich dann im Gefängnis zu ihrer Umkehr zu Gott bekannt. Das wünschen wir natürlich auch diesem alten Mann, der sicher bald vor seinem Schöpfer stehen wird.
