Gott ist für die Deutschen ziemlich tot. NZZ

Jährlich zahlt der Staat rund 442 Millionen Euro für die Gehälter der beiden christlichen Kirchendiener. Das sind fiskalische Allgemeinsteuern wozu auch Moslems, Juden, Zeugen Jehovas und alle Bürger beitragen. Diese Regelung ist im Grundgesetz verankert und begründet sich in der historischen Enteignung des Kirchenbesitzes. Die von den Gläubigen entrichteten speziellen Kirchensteuern sind zwar wegen der zahlreichen Kirchenaustritte auf Talfahrt aber die Grundausstattung mit 442 Mio. bleibt davon unberührt. Man könnte das mit dem ÖRRundfunk vergleichen, auch wenn immer weniger ihn wollen, so bleiben die Zwangsgebühren davon unberührt. Anstatt sich um die Noch-Mitglieder zu kümmern, haben sich die C-Kirchen in gesellschaftliche Belange eingemischt, weit weg von den eigentlichen Glaubensfragen.
Es gibt dazu noch 1000+1 Gründe, die christlichen Kirchen und Gemeinden zu kritisieren. Aber mir graust es vor denjenigen, welche nur darauf warten, die Lücke, die die sterbenden Kirchen hinterlassen werden, besetzen zu können. Da sich die Kirchen von Ihren Gläubigen entfernten ist es nur folgerichtig das sich die Gläubigen von Ihren Kichen entfernen. Gott ist nicht tot, sondern die Institution Kirche, die längst linker Ideologie, Klimareligion, Gendergaga, Selbstzerstörung (Unterwerfung unter den Islam) und ihren menschlichen Götzen (Neubauer, Thunberg, Habeck, Göring-Eckhardt usw.) huldigt. Weg damit.
Aber weder Gott ist tot, noch der Glaube an ihn.
Daß immer weniger Menschen ohne beides auskommen bzw. auszukommen scheinen, hat viele Ursachen. Der Grunde dafür ist, daß den Menschen der Glaube an Gott nicht mehr ins Herz gepredigt und geliebt wird und daß die Kirchen es immer weniger verstanden haben, Christi Heilslehre so zu vermitteln., daß sie für Menschen zu dem festen Halt im Leben werden kann, den sie brauchen.
Mit der Abkehr vom christlichen Glauben berauben sich Menschen aller Freude darüber, daß sie vom himmlischen Vater bedingungslos geliebt werden und aller Hoffnung auf Lebenssinn über den Tod hinaus.
Der Trost, den tiefer Glaube spendet, übersteigt alle anderen Möglichkeiten, mit denen sich die Einzelnen in schwerem Leid, Unglück und seelischer Not zu helfen versuchen.
Von daher ist es sehr zu bedauern, daß zur Zeit die Kirchen als Institutionen der Glaubensverbreitung in Deutschland und allgemein in Europa so jämmerlich versagen.
Es geht nicht um Modernisierung bzw. um Anpassung an den Zeitgeist, sondern um die authentische Verkündigung der Botschaft, die uns Jesus Christus hinterlassen hat.
Ich glaube, die christlichen Kirchen und Gemeinden haben immer mehr vergessen und versäumt, den Menschen Christus zu verkündigen. Stattdessen haben sie sich auf (linke) Politik, auf soziale Werke und auf die Predigt einer Erlösung durch gute Werke fokussiert. Dabei ging ausser Acht, dass der lebendige Glaube an Christus und das Glück, befreit und erlöst zu sein, immer gute Werke zeitigt, zeitigen muss. Für mich, für uns als Christen sollte solch ein Zustand ein Warnruf und eine Aufforderung zum Umdenken und Handeln sein!

»Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet!« Sprüche 29,18
“Der erste Teil dieses Verses wird auch oft übersetzt mit »Wo keine Vision ist, geht ein Volk zugrunde«. Und darunter versteht man dann normalerweise, dass ein Volk Ziele haben muss, auf die es hinarbeitet. Die Menschen müssen ein bestimmtes Programm vor Augen haben mit einer klaren Vorstellung von den gewünschten Ergebnissen und auch von den Schritten, die dahin führen.
Doch das Wort Vision bedeutet hier »eine Offenbarung von Gott«. Der Grundgedanke ist also, dass wo das Wort Gottes nicht bekannt ist und nicht geachtet wird, die Menschen verwildern.
Der Gegensatz dazu steht in der zweiten Hälfte des Verses: »Wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet!« Mit anderen Worten: Der Weg des Segens liegt darin, dem Willen Gottes, wie wir ihn in Seinem Wort finden, zu gehorchen.
Wir wollen zunächst über den ersten Teil nachdenken. Wo Menschen nichts mehr von Gott wissen wollen, da werden sie ungezügelt in ihrem Verhalten. Nehmen wir einmal an, dass ein ganzer Staat sich von Gott abwendet und alles auf der Grundlage von Evolutionsprozessen erklärt. Man meint also dann, dass der Mensch das Ergebnis eines rein natürliches Vorgangs ist und nicht das Geschöpf eines übernatürlichen Wesens. Wenn das so ist, dann gibt es auch keine Grundlage mehr für irgendwelche moralischen Vorschriften. Unser Verhalten ist dann das zwangsläufige Ergebnis von bestimmten natürlichen Ursachen. Lunn und Lean weisen in ihrem Buch »Die neue Moral« auf folgendes hin: »Wenn die erste lebende Zelle sich durch Evolution, also durch einen rein natürlichen Vorgang auf einem leblosen Planeten entwickelt hat, wenn das Gehirn des Menschen genauso das Produkt von natürlichen und materiellen Kräften ist wie ein Vulkan, dann ist es völlig unsinnig, die Regierung von Südafrika wegen ihrer Apartheidspolitik anzuklagen, denn ebenso wenig kann man einen Vulkan dafür verurteilen, dass er Lava ausspuckt.«
Wenn Gottes Wort abgelehnt wird, gibt es keine absoluten Grundsätze mehr für Gut und Böse. Denn moralische Erkenntnisse hängen dann nur noch von einzelnen Menschen oder von Gruppen ab, die sie vertreten. Die Menschen werden Richter über ihr eigenes Verhalten. Ihre Philosophie lautet: »Wenn du ein gutes Gefühl dabei hast, dann tu es ruhig.« Und wenn man sagen kann, dass »es doch alle so machen«, dann ist das schon Rechtfertigung genug.
Auf diese Weise verwildern die Menschen. Sie lassen sich zu Unzucht, Ehebruch und Homosexualität hinreissen. Kriminalität und Gewalttätigkeit steigen bedrohlich an. Bestechung breitet sich überall in der Wirtschaft und Regierung aus. Lügen und Betrügen wird zur anerkannten Verhaltensform. Und der Stoff, aus dem die Gesellschaft gemacht ist, löst sich langsam auf. »Aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet.« Selbst wenn der Rest der Welt sich austobt, kann der einzelne Gläubige das gute Leben darin finden, dass er an Gottes Wort glaubt und ihm gehorcht. Das ist der einzige Weg, den wir gehen sollen.”
William Mac Donald

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