Wer Jesus begegnet, begegnet Gott, dem höchsten Richter, dem ewigen Herrscher. Wir müssen wissen, wer Gott ist, also erzählt Gott uns von sich selbst in der Bibel, durch die erschaffene Natur, durch die Einzigartigkeit der Menschen und durch das Kommen der Person Jesu Christi , um mit uns zu sein. Wissen über Gott können wir nicht selber entdecken, es muss uns geoffenbart werden. Wir können es nicht selber herausfinden, Gott sagt es uns. Gott ist die unverursachte und persönliche Quelle und Anfang aller Wirklichkeit und Realität.
Zu sagen, dass Gott eine Person ist, bedeutet nicht, dass er ein Mensch ist. Seine Persönlichkeit drückt sich in seinen Beziehungen aus. Gott ist drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist, die untereinander verschieden sind. Sie lieben, vertrauen und sind voneinander abhängig. In mancher Hinsicht unterscheiden sie sich aber voneinander. Zum Beispiel, Gott, der Vater befiehlt und schickt. Gott, der Sohn gehorcht und geht. Durch unser menschliches Erkennen können wir uns keinen Gott vorstellen, der gehorcht. Wir denken, ein Gott, der gehorcht, muss eine Art Untergott sein, der versucht durch eine Art Ausbildung ein echter Gott zu werden. Aber der Gott, der gehorcht, wird das Alpha und das Omega – der Anfang und das Ende genannt. Der Heilige Geist ist eine sehr dynamische Person der Gottheit. Er offenbart die beiden anderen Personen und wird der Geist Gottes und der Geist Christi genannt. Er bläst, schwebt, spricht, wohnt, lehrt, verurteilt, warnt und handelt in vielerlei Weise für uns.
Innerhalb Gottes komplexer persönlicher Natur finden wir Einheit und Vielfalt, Form und Freiheit, Objektivität und Subjektivität, Anfang und Ende und Hierarchie. Dies sehen wir auch in der Schöpfung Gottes. Wir Menschen haben uns diese Dinge nicht ausgedacht, noch haben sie sich durch Evolution entwickelt. Sie wurden uns von einem liebenden Gott geschenkt.
Gott lebte vor der Zeit und existiert außerhalb der Zeit. Er schuf Raum und Zeit außerhalb von sich selbst. Gott lebt in der Ewigkeit, aber spricht und handelt in seiner Schöpfung . Dieses Handeln Gottes geschah am klarsten in der Fleischwerdung Jesu Christi, der als Mensch geboren wurde, der lebte, der starb und der in seiner irdischen Existenz als Mensch von den Toten auferstanden ist. Jesus lebt aber zugleich in der Ewigkeit, in einer anderen Dimensionen der Wirklichkeit, die wir Menschen nicht begreifen können. Aber er ist jetzt nicht an einem für uns weit entfernten Ort. Er ist genau hier durch seinen Geist bei uns und wird eines Tages wieder hier erscheinen, um auf der Erde zu regieren. Dann später nach all den Gerichten werden wir, die Erlösten, in seiner himmlischen Gegenwart ewig bei ihm leben. (nach Ellis H. Potter)
«Sie müssen sich entscheiden. Entweder war und ist dieser Mann tatsächlich der Sohn Gottes, oder er war ein Spinner oder noch Schlimmeres. Sie können ihn ins Irrenhaus sperren, sie können ihn anspucken und totschlagen wie einen Dämon; oder Sie können ihm zu Füssen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber sparen wir uns bitte diesen herablassenden Blödsinn, er sei ein grosser Lehrer der Menschheit gewesen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen. Das war auch nicht seine Absicht.» C.S. Lewis, Pardon ich bin Christ
