Gott schließt niemanden aus – wir auch nicht! Der Zugang zum Gottesdienst muss für alle frei bleiben.

1.) Wir bekennen uns zu Grundgesetz und Religionsfreiheit!

Als christliche Kirchen und Gemeinden blicken wir dankbar auf die über 70-jährige Geschichte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zurück. Es hat uns sowohl die Freiheit des Glaubens und Bekenntnisses als auch die ungestörte Religionsausübung garantiert (Artikel 4 GG, Absatz 1 und 2). Auch als Christen, die bis 1989 unter den Bedingungen der DDR lebten, wissen wir die Bedeutung realer Glaubensfreiheit in der Bundesrepublik desto mehr zu schätzen.

2.) Wir bekennen uns zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Inklusion und Integration!

Die christlichen Kirchen und Gemeinden haben das grundgesetzliche Privileg niemals als Einbahnstraße verstanden, sondern leisten ihrerseits einen beständigen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft, unserer Werteordnung und sozialem Miteinander. Durch die Verkündigung und Praktizierung des christlichen Menschenbildes fördern sie Werte, die für das Zusammenleben der Menschen unverzichtbar sind: Nächstenliebe, Rücksichtnahme gegenüber den Schwachen, Einsatz für die Würde aller Menschen und Bereitschaft zur Übernahme sozial-diakonischer Verantwortung für Kranke, Geflüchtete und Menschen mit Behinderung. Gerade in Krisenzeiten sind Gemeinden eine Zuflucht für viele Zeitgenossen, die an seelischen und psychischen Krankheiten sowie Einsamkeit leiden. Ihre einzigartige soziale Integrationsstärke erweist sich in der Inklusion aller Altersgruppen, Gesellschaftsschichten und Nationalitäten und leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine soziale Gesellschaft.

3.) Wir bekennen uns zu Gottesdienst und realer Gemeinschaft!

Der Gottesdienst ist die zentrale Lebensäußerung der christlichen Kirche und höchster Ausdruck ihrer Identität. Durch die darin erfolgende Anbetung Gottes und Verkündigung seines Wortes wird die Gemeinde allwöchentlich gesammelt, in ihrer Gemeinschaft gestärkt und zum Dienst in der Welt ausgesandt. Dieser real praktizierte Gottesdienst kann durch digitale Formate ergänzt aber niemals in seiner Substanz ersetzt werden. Unverzichtbarer Bestandteil gottesdienstlicher Gemeinschaft ist die aktive Antwort der Kirche Christi auf Gottes Anrede durch Gebet, Gesang und Bekenntnis.

4.) Wir bekennen uns zu offenen Türen – ohne Barrieren!

Weil Jesus Christus, der Herr der Gemeinde, alle Menschen ausnahmslos zu sich einlädt, ist es der Gemeinde Jesu Christi verwehrt, einzelne Menschen von ihren Gottesdiensten auszuschließen und damit zu diskriminieren. „Bei Gott gilt kein Ansehen der Person“ (Eph 6,9). Dem an Gottes Wort gebundenen Gewissen ist es unmöglich, die universale Einladung Gottes durch politische oder juristische Zusatzbedingungen einzuschränken. Der öffentliche Gottesdienst dokumentiert die bedingungslose Einladung der Gemeinde Jesu Christi an alle Zeitgenossen. Gastgeber des Gottesdienstes ist Jesus Christus selbst: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Frieden geben.“ (Matthäus 11,28) Christliche Gemeinde muss deshalb barrierefrei sein!

5.) Wir bekennen uns zur freien Ausübung des Gottesdienstes – für alle Menschen!

Aus diesen theologischen und gewissensbedingten Gründen und in völliger Übereinstimmung mit Art 4 GG werden wir unter keinen Umständen akzeptieren, dass ein G-2-Status (geimpft, genesen) oder ein G-3-Status (geimpft, genesen, getestet) zur Bedingung für die Teilnahme an unseren Gottesdiensten gemacht wird. Eine solche Forderung würde sowohl dem biblischen Mandat als auch der jahrtausendealten kirchengeschichtlichen Erfahrung in Notzeiten diametral widersprechen und das jedem zustehende Grundrecht auf freie Religionsausübung massiv angreifen.

Wir betonen dies umso mehr, weil die Teilnahme an Gottesdiensten absolut freiwillig ist und in klar abgegrenzten Räumlichkeiten stattfindet. D.h. niemand kann durch Zufall oder andere Notwendigkeiten gedrängt werden, sich in diesen Räumen bewegen zu müssen (wie es z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln der Fall wäre). Deshalb kann auch niemand unbewusst oder zufällig gefährdet werden.

6.) Fazit: Wir versprechen freie und reale Gottesdienste!

Die unterzeichnenden Gemeinden versprechen hiermit, ihren realen Gottesdienst für alle Menschen offenzuhalten – und dafür weder eine Impfpflicht noch eine Testpflicht einzuführen. Das Motiv dieser Entscheidung ist nicht Auflehnung gegenüber der Obrigkeit, sondern allein der Gehorsam gegenüber dem Gebot unseres Herrn (Apg. 5,29). Wir sind fest davon überzeugt, mit dieser Entscheidung zugleich einen heilsamen Dienst an unserer Gesellschaft zu leisten.

Soli Deo Gloria https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=18477

Kommentare

  1. 1.) Gestern war ich in eine für mich bis dahin neue kleine Gemeinde eingeladen, sie liegt in einem Gewerbegebiet im rückwärtigen Teil eines Gebäudes, man findet sie nur wenn man weiß, wo der Eingang ist.
    Corona existierte hier nicht, keine Masken, keine Frage nach dem Impfstatus. Es war ein gesegneter Gottesdienst. Es geht ohne Konfrontation oder sonst nötige Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden.
    2.) Sonst gehe ich in eine größere Gemeinde in einer Stadt. Hier wird bewusst Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Ordnungsbehörde gelegt. Die Regeln für Gottesdienste sind eine Einschränkung, aber weniger gravierend als für andere öffentliche Veranstaltungen. Es gibt zwei Gottesdienste, weil die Abstände eingehalten werden und die Masken dürfen erst am Platz abgenommen werden, aber der Impfstatus mus bisher nicht abgefragt werden. Gebetstreffen und ähnliche Treffen werden als Gottesdienste angemeldet.
    Gott fordert uns auf, soweit es an uns liegt in Frieden auch mit der Obrigkeit zu leben. Und das funktioniert so ganz gut, ohne dass unser Glaube bedroht ist.
    _____________
    Wenn ich in die Öffentlichkeit auch bei facbook schaue, macht mich das tief traurig.
    Da gibt es den erbitterten Streit zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern. Aber keiner kann die Auswirkungen der Pandemie leugnen, die voller werdenden Krankenhäuser und die zunehmende Zahl der täglichen Todesmeldungen.
    Und die Christen?? Viele diskutieren und streiten darum, ob die öffentlichen Einschränkungen unseren Glauben oder Gehorsan gegen Gott bedrohen.
    Nach außen zur Ehre Gottes dringt nicht, dass man uns an der Liebe untereinander erkennt, sondern zu oft am Streit.
    Dafür bleibt unser Auftrag weitgehend auf der Strecke:
    Matthaeus 5.16 So soll euer Licht leuchten vor den Menschen,
    damit sie eure guten Werke sehen
    und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.
    Wo geschieht das?
    Wer hat begriffen, was das bedeutet?
    Wer setzt das konsequent um,
    in seinem Reden (und Schreiben), in seinem Gebet und seinem Handeln.
    Die Welt braucht es und Gott schaut auf die Erde, ob er jemand (Gläubige) finde, damit er bewirken kann, was er in seinem Wort festgelegt hat.

    • Thomas

      “Aber keiner kann die Auswirkungen der Pandemie leugnen, die voller werdenden Krankenhäuser und die zunehmende Zahl der täglichen Todesmeldungen.”

      Gut das es kritische Impfgegener gibt, was so aber auch nicht stimmt,
      denn die sogenannten Impgegener, sind über wiegend nich gegen das
      impfen, mit bewährten Impfstoffen, sondern gegen das Impfen mit
      neuartigen Impfstoffen , wie RNA-Impfstoffen, und Vektor-Impfstoff .
      Anders die neuen genbasierten Impfstoffe (DNA- und mRNA-Impfstoffe): Sie schleusen den genetischen Bauplan für Erreger-Antigene in menschliche Zellen ein, mit unbekanntem Risiko, für das menschliche Immunsystem und dem
      dazugehörigen menschlichen Körper. Anscheinend ist ihnen nach fast zwei
      Jahren, immer noch nicht aufgefallen , das zu keinen Zeitpunkt die Intensivstationen, wegen dem Wuhanvirus überlastet waren und nun sogar
      ausländische Patienten, für deutschen Intensivstationen eingeflogen werden.
      Wo sind denn die vielen Toten, die mit dem Laborvirus gestorben sind unter,
      den jährich 800000 bis 950000 Sterbenden, in Deutschland ?
      Wer in eine Pandemie impft, ist entweder geistig verwirrt, oder eine Soziopath,
      denn um so mehr und schneller geimpft wird, umso mehr, kommt das Virus
      unter Mutationszwang, um zu überleben und ruft seine genetischen Mutationmöglichkeit, in den Zellen ab, was ganz schnell zu einer immer
      größeren Gefahr wird, weil Impfstoffe immer weniger wirken und das natürliche Immunsystem , immer schwieriger mit dem Virus fertig wird.
      Diese Situation führt dann tatsächlich, zu vielen Toten, solange bis der Virus,
      das ende seiner genetisch bedingten, möglichen Mutationfähigkeit erreicht hat
      https://de.rt.com/meinung/127661-warum-datenlage-gegen-corona-impfpflicht/

  2. Thomas

    Offensichtlich geht es jetzt, mit dem europäischen Warmduscherchristentum
    zu ende, jahrzehntelange Kaffeekränzchen und das Predigerhüpfen von
    Seminar zu Seminar, auf Kosten der Gemeinde, um zum hundersten mal das Selbe zu erzählen, geht zu ende.
    Der Schöpfer macht das, was er in der Bibel, viele male beschrieben hat.
    Kulturen welche eine gewisse Sünhaftigkeitsgrenze überschreiten haben,
    wird der geistige Segen entzogen und sie werden dahingegeben. Eine Nation
    mit Sonntagschristen, in Sodom und Gomorra, kann der Schöpfer nicht
    gebrauchen. Das ist dann auch nicht der Schatten eines satanischen Traumtänzers, oder gar eines vom angeblichen “Ränkeschmied” verursachtes
    Szenarium, sondern JAHWE persönlich. Den endzeitlichen Schmusejesus, kennt
    die Bibel nicht, Herr Reformator . Den Sohn des Verderbens, wird er in den Feuersee werfen samt dem Geisteskrüppel Ränkeschmied, Herr Reformator.

      • Thomas

        Das sind kein Beschimpfungen, sondern Tatsachen, seit 30 jahren
        studiere ich nicht nur die Bibel, sondern ich habe schon viele
        Gemeinden besucht, von Pfingstlern, über evangelikale freikirchliche
        Gemeinden, methodistische, baptistische, freie Lutherische,
        Zeugen Jehovas und mehr. In den meisten Gemeinden fand ich
        nichts anderes vor, (mit Ausnahmen ) als Menschen, die sich
        Samstags , oder Sonntags treffen, um ein paar Liedchen zu singen
        und Kaffee zu trinken und dann auseinander zu laufen, in ein normales Durchschnittsleben. Die Predigten kannten, in den meisten Fällen weder Sünde, noch den richtenden Gott der Endzeit,
        mit wenigen Ausnahmen. Von Evangelisation, in der Öffentlichkeit
        hielt man wenig bist gar nichts . Die Sexualmoral und der Materialismus, stellte ich schnell fest, war wie in der Welt.
        Brüder und Schwester die nichts hatten , wurde in den meisten
        Gemeinden, genausowenig geholfen, wie die Wohlhabenden , nicht auf
        ihren Wohlstand verzichteten. Die Meisten kannten weder die
        Bibel, noch hat Diese sie interessiert. Gott hat sich eben nicht
        verändert , wenn eine Nation sich Sodom und Gomorra nähert
        und dazu mehrere hundertausend Christen meinen, die Heilige
        Schrift gilt für sie nicht – ist so eine Christenheit für Gott nutzlos.
        Aus diesen Gründen, passiert, das in Deutschland, was jetzt passiert,
        nämlich das Ende der Freiheit, die für JAHWE zu nichts führte, außer
        zu Sodom und Gomorra , mit Bibel. Biblisches Christentum, ist in
        Deutschland so selten, wie wahrheitsgemäße Aussagen, bei den
        Regierenden. Neues Christentum, entsteht außerhalb Deutschlands
        und Westeuropas, in erwähnenswerter Art und Weise.
        Der Schöpfer lässt sich eben nich spotten, weder von dummen Regenten, noch von Namenschristen, die meinen, sie werden alleine
        aus ihrem Glauben gerettet.

      • Marc

        Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

    • Der Reformator

      Lieber Thomas, der Mensch des Frevels wird kommen, der Sohn des Verderbens. So hat es Paulus geschrieben. Und, das Geheimnis des Frevels hat Paulus schon vor 2000 Jahren erfahren. Warum sollen denn Christen wie Paulus das Geheimnis des Frevels heute nicht erkennen können ? Die antichristlichen Wehen werden nun schon seit 2000 Jahren stärker. Und heute bei den stärkeren Wehen ist es für einzelne Christen doch einfacher den Schatten des Sohnes der Verderbnis zu verspüren als für Apostel Paulus. Niemand hat geschrieben, dass alle Christen dies spüren. Es kommt auf 4 Komponenten an, den schmalen steinigen dornigrn Pfad zu gehen. Die Liebe unseres Herrn Jesus, unsere innige starke Liebe zum Herrn Jesus, die Wirkung der absoluten Liebe Jesu auf uns UND die Entscheidung unseres geliebten Herrn Jesus Christus, uns anzunehmen.

  3. Der Reformator

    Wir brauchen nur den eingeborenen einziggezeugten Sohn unseres Vaters im Himmel, sonst überhaupt niemanden. Es gibt keinen einzigen anderen Namen unter dem Himmel, nur Jesus Christus alleine. Wenn wir zB zu dritt sind unter dem Namen unseres über alles geliebten Herrn Jesus, dann ist der Herr als Vierter unter uns. Er ist dann mitten unter uns, also bei uns. Auch alleine in unserem Zimmerchen, oder im Gefängnis oder in der Folterkammer, können wir mit dem Herrn sprechen. Unser Jesus ist so liebevoll. Er tut niemandem etwas zuleide. Er sagte immer die Wahrheit, weil er die Wahrheit ist. Deswegen wurde er von den Juden ermordet, wie sein Apostel Paulus schreibt. Den kommenden Sohn des Verderbens wird er nicht ermorden. Er wird ihm aber die Wahrheit sagen. Der Sohn des Vaters im Himmel wird dem Sohn des Verderbens die Wahrheit sagen. Diese Wahrheit wird für den Mensch des Verderbens so schrecklich sein, dass der Verderbende tot zusammenfallen wird. Das wird das Ende des Sohn des Verderbens sein.

  4. Gorden Winter

    Wir versprechen, dass Gottesdienst keine weltliche Veranstaltung ist und im kleinen Kreis durchgeführt werden kann. Zu zweit oder zu dritt.
    Wir versprechen, dass wir das glauben und es dafür keine Kirchen oder Gemeindezentren, Älteste oder Pastoren brauchen.
    Wir versprechen Jesus zu glauben, nicht Gemeindeleitern, Netzwerken oder politischer Einmischung mancher Brüder.
    Wir versprechen dem Gott Daniels zu glauben und auch alleine beten zu können.
    Jesus allein genügt uns.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.