“Wenn autoritäre Systeme sich allmählich aufbauen oder von außen eingeführt werden und wir als Christen dazu schweigen, dann werden schließlich wir und unsere Kinder Feinde der Gesellschaft und des Staates sein.(Begründung: Denn) keine wirklich autoritäre Regierung kann Bürger tolerieren, die absolute Wahrheiten vertreten und anhand dieser die willkürlichen Absolute beurteilen können, und die ihre absoluten Wahrheiten frei verkünden und danach handeln. […]Diesen Satz sollte man verinnerlichen: Wer keine Entscheidung bezüglich des Aufkommens einer autoritären Regierung trifft, hat damit bereits eine Entscheidung dafür getroffen.”
– Francis Schaeffer, “Wie können wir denn leben” (Nachwort)
Wenn der Staat sich zur Aufgabe machen möchte, dass jeder Mensch für immer “gesund” bleibt, dann fangen wir schon bei der Definition von “gesund” an.
Ist ein Brillenträger dann krank? Wenn er die falsche Brille trägt, ist er dann ein Sicherheitsrisiko für sich und die Umwelt?
Was ist mit den Rauchern, den Alkoholikern, den Drogensüchtigen, die der Staat sogar mit Drogen versorgt, mit AIDS-Kranken und sogar mit Grippekranken?
Es ist nicht Aufgabe des Staates den Bürger diktatorisch zu gängeln, sondern die individuelle Freiheit des einzelnen Bürgers zu schützen. Dazu gehört auch seine Freiheit und Andersartigkeit zu akzeptieren, auch das, dass er sich sogar selbst gefährden darf.
Auf der Autobahn scheint er bei 200 km/h kein Problem zu haben? Gefährliches Klettern, Fallschirmspringen, Skifahren, Motorrad sonstige Risikosportarten sind nicht eingeschränkt. Bei allen diesen Tätigkeiten kann auch ein anderer Mitmensch verletzt werden.
Der Staat muss endlich erklärt bekommen, dass er Diener des Volkes nicht der Beherrscher ist. Der Bürger ist der Souverän in der Demokratie, nicht die Regierung.
C-Maßnahmen sind kein Freifahrschein für diktatorisches Handeln.
