Herbert Achternbusch ist mit 83 Jahren gestorben. Ein Münchner Original, ein Grantler, ein Skandal-Künstler, ein Gotteslästerer.

“In dem Film „Das Gespenst“ von Herbert Achternbusch wurde sogar gezeigt, wie Jesus auf dem Weg zum Kreuz Polizisten um ihre Exkremente bittet. Als man nach dem Regierungswechsel 1982 dem Film die Zuschüsse streichen wollte, gab es einen Aufschrei von linker Seite, vor allem den Grünen. Man sprach von Zensur und Bevormundung. Zwei weibliche SPD-Abgeordnete erklärten sogar, warum sich denn die Christen über diesen Film aufregen, er sei doch ohnehin christlich. Ein Richterspruch erklärte die Klagen wegen Gotteslästerung für nicht stichhaltig, es gebe eben künstlerische Freiheit.

Es gibt kaum eine Blasphemie, die sich Künstler und Journalisten im Zusammenhang mit dem Gott der Bibel und dem Erlöser Jesus Christus nicht haben einfallen lassen, in Erfüllung des Jesuswortes: „Mich aber hasst die Welt“. Jesus mit einer Bombe zu karikieren wäre da noch harmlos.

Man beobachtet eine zunehmende Tendenz in Zeitschriften, Fernsehen und Werbung, auf Kosten christlicher Symbole Witze zu reißen. „Kann ich ein Stück aus der Dornenkrone haben, ich bin Vegetarier?“ hieß es in einer Comedy-Show. Eine Plattenfirma warb mit einem gekreuzigten Schwein, anstelle der Inschrift „INRI“ war das Markenzeichen einer Punk-Band zu lesen. Das hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun, das ist dreiste Blasphemie.

Nun aber heißt es auf einmal, „Beschimpfung von Bekenntnissen“ ist strafbar. Gelten solche Paragraphen nur für Moslems und nicht für Christen? Wir wären als Gläubige an den Messias Jesus sehr dankbar gewesen, ihr lieben Richter, Journalisten, Redakteure, Künstler und Regisseure, die ihr nun so salbungsvoll von verantwortlichem Journalismus redet,  wenn in den letzten Jahrzehnten ein Bruchteil der Toleranz und des Respekts gegenüber religiösen Empfindungen, die man unbedingt beachten müsse, auch für Christen gegolten hätte.” Karl-Heinz Vanheiden Bibelbund.de

Er war in seinen letzten Jahren krank, sehr krank. Wäre ihm zu wünschen, dass er in dieser Zeit über sein übles Schaffen Busse getan hat. Sonst wird er dem, den er gelästert hat, als Richter begegnen. Jeder Mensch muss vor Gott für seine Werke Rechenschaft ablegen.

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