Heute vor fünf Jahren hat sich Chester Bennington „Linkin Park“ erhängt.

Chester Bennington, Chris Cornell oder Clay Adler vor wenigen Monaten waren längst nicht die einzigen in der Unterhaltungsindustrie, die mit schweren Lasten zu kämpfen hatten.Jada Pinkett Smith, bekannt durch «21 Jump Street» oder die Animations-Reihe «Madagaskar», kämpfte ebenfalls mit Depressionen. Oder am 11. August 2014 nahm sich Schauspieler Robin Williams das Leben. Oscar-Preisträgerin Catherine Zeta-Jones liess sich wegen manischer Depression in einer Klink behandeln. Ein mutiger Schritt, denn nicht selten tut sich der Mensch schwer mit dem Gedanken, dass er Hilfe braucht.Vor einiger Zeit hatte sich die Schauspielerin Silvia Seidel wegen Depressionen das Leben genommen (gleich wie 1992 Seidels Mutter, als Silvia 22 Jahre alt war). Seidel damals: «Sie litt unter einer Krankheit, die schlimmer ist als Aids und Krebs zusammen: Depressionen.»

Depressionen und schwere Drogen- und Alkoholsucht; abseits der Bühne führte Chester Bennington kein einfaches Leben. Zudem legte er in Interviews offen, dass er als Junge von einem älteren Bekannten sexuell missbraucht worden sei.
Im Mai legte die Band aus Los Angeles ihr siebtes Studioalbum vor, das in den USA direkt auf Rang 1 einstieg. Im Song «Heavy» fragt Bennington im Refrain, warum alles so schwer sei. In der nun begonnen Woche hätte die Band ab dem 27. Juli auf Welt-Tournee gehen sollen.

Chesters Todestag trifft auf den Geburtstag seines Freundes Chris Cornell: Der «Soundgarden»-Sänger, der sich vor wenigen Wochen Ende Mai das Leben genommen hatte, war an einem 20. Juli zur Welt gekommen. Eine Depression kann jeden treffen. Die allermeisten Depressionen heilen aber wieder ab, weiss Samuel Pfeifer. Beim Behandeln sei es wichtig, zwischen leichteren und schweren Depressionen zu unterscheiden. «Während bei leichteren Depressionen auf Medikamente verzichtet werden kann, sollte bei schwereren Formen immer ein Arzt konsultiert werden.»

Ein Lichtblick für die Seele kann hier auch der Ruf nach Gott sein. Das Innere sehnt sich nach Sein, nicht nach Nicht-Sein. Das Annähern, das In-Kontakt-Treten mit dem Schöpfer, kann eine Brise Morgenluft einströmen und die Seele atmen lassen. (Livenet.ch)

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