Hinweise auf Gott

Es soll ihn geben – er hat sich geoffenbart.

ali

Überall in unserer Welt gibt es das Prinzip von Ursache und Wirkung. Lass mich dieses Prinzip an einem Beispiel verdeutlichen. Wenn du ein fertiges Auto siehst, würdest du nie auf die Idee kommen, dass es von alleine entstanden ist. Du würdest annehmen, dass es in einer Autofabrik – vielleicht bei Mercedes-Benz – hergestellt wurde. Die Autofabrik wäre dann die Ursache für das Auto (welches dann die Wirkung wäre).

Betrachten wir anstatt eines Autos jetzt einmal die ganze Welt – mit allem, was auf ihr kreucht und fleucht. Und weil die Welt so groß ist, nehmen wir uns das Komplizierteste, was wir in der Welt finden können: den Menschen. Der Mensch ist ziemlich schwer zu verstehen. Er hat Gefühle, einen Verstand, seine Vorlieben und Abneigungen – und jeder Mensch ist da völlig verschieden. Kein Mensch sieht so aus wie der andere. Kein Mensch handelt so wie der andere. Jeder Mensch ist ein Original. Und keiner ist in der Lage, einfach mal einen Menschen in der Fabrik zu bauen (wohlgemerkt: Klonen ist etwas anderes, als einen Menschen zu bauen).

Wenn wir nun davon ausgehen, dass ein Auto nicht einfach so von alleine entstehen kann, warum sollten wir dann glauben, dass das beim Menschen geht? Schließlich ist der Mensch unglaublich komplizierter, als ein Auto. Das Auto, geht beim Crash kaputt und bleibt auch kaputt; wenn der Mensch sich in den Finger schneidet, wächst die Wunde wieder zu und der Finger heilt ganz von selbst. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Oder schau dir ein neugeborenes Baby an. Würdest du ernsthaft behaupten, dass so ein niedliches und schönes Wesen einfach so durch Zufall entsteht? Ich zumindest nicht.

Wenn ich nun den Menschen als Wirkung betrachte, so wie ich auch das Auto als Wirkung betrachtet habe, dann bleibt die Frage: Was ist die Ursache für den Menschen? Wer hat ihn gemacht? Dies ist meiner Ansicht nach ein deutlicher Hinweis dafür, dass es ein höheres Wesen geben muss, dass sich den Menschen, die Tiere, die Pflanzen – ja die ganze Welt ausgedacht und sie geschaffen hat.

Aber warum können wir dieses Wesen dann nicht sehen?

Nun ich möchte ein Bild benutzen, um das zu veranschaulichen. Wenn du ein Strichmännchen auf ein Blatt Papier malst, dann bist du die Ursache und das Strichmännchen ist die Wirkung. Aber zwischen dir und dem Strichmännchen liegen Welten. Du lebst auf dem Planeten Erde. Das Strichmännchen "lebt" sozusagen lediglich auf dem Blatt Papier. Das Strichmännchen kann vielleicht einen Hut, eine Hose, eine Jacke oder sogar eine Freundin bekommen – wenn du sie ihm dazumalst. Aber es kann nicht einfach so vom Blatt runterspringen und sich dich angucken. Es kann sich höchstens fragen, woher all die Sachen kommen und auf die Idee kommen, dass es ein höheres Wesen gibt, dass ihm die Sachen schenkt: Nämlich dich mit dem Stift in der Hand.

Für Gott ist die Welt wie für dich das Blatt Papier. Er kann Tiere und Menschen machen, so wie du ein Strichmännchen zeichnest. Aber er selber ist viel größer und komplizierter als die Menschen, so wie auch du viel größer und komplizierter bist als das Strichmännchen, dass du zeichnest.

Wenn das mit Gott so ist, können wir nicht allgemeingültig beweisen, dass es ihn gibt. Aber wir können auch nicht einfach so behaupten, dass es ihn nicht gibt. Warum ist das so? Na ja, Gott liegt eben außerhalb des Bereiches, den wir mit Augen und Ohren erfassen können.

hoffnung.de

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.