Viele Entwicklungsfaktoren können einen Mann dazu führen, eine homosexuelle Orientierung anzunehmen. Versuchen Sie beim Betrachten dieser Ursachen nicht einer einzelnen Ursache zu große Bedeutung beizumessen. Eine Kombination von Faktoren macht den einzigartigen Kampf eines jeden Homosexuellen aus:
-sexueller Missbrauch oder sexuelles Ausprobieren mit Männern oder Jungen
-Inzest oder sexuelle Belästigung
-Umgang mit Pornographie
-negative geistliche Einflüsse
-Einfluss der Medien
-Persönlichkeit und Temperament
-negatives Bild vom eigenen Körper
-Beschimpfung, Schikane oder Ausgrenzung durch Gleichaltrige
-Angst vor dem anderen Geschlecht oder die Unfähigkeit, einen Bezug zu ihm aufzubauen
-gestörte Familienverhältnisse
Der letzte Punkt ist vielleicht die häufigste Ursache, insbesondere die Beziehung zwischen einem Jungen und seinem Vater. Lassen Sie uns näher untersuchen, worum es dabei geht.
Die Erste intensive Bindung eines Kindes findet mit der Mutter statt. “In der Anfangsphase des Lebens erfährt ein Kind von der Person, die ihm am nächsten ist – nämlich seiner Mutter -, eine grundlegende Sicherheit. Durch verschiedene Dinge, wie zum Beispiel die Stimme, spürt das Kleinkind sehr genau die emotionale Atmosphäre. Berührung ist ebenfalls eine wichtige Informationsquelle für Kleinkinder.” Ein kleiner Junge entwickelt durch die frühe Interaktion mit der Mutter ein “grundllegendes Vertrauen”, welches ihm helfen wird, die folgenden Entwicklungsphasen erfolgreich abzuschließen.
Im Alter von 18 Monaten beginnt ein Junge, den Unterschied zwischen männlich und weiblich festzustellen. Er erkennt, dass er anders ist als seine Mutter und dass sein Körper dem seines Vaters ähnelt. Der Vater nimmt an Bedeutung zu, und der Junge möchte im näher kommen, eine Beziehung zu ihm aufbauen. Dr. Joseph Nicolosi nennt diese Phase “Separations-Individuations-Phase”.
Dieser Prozess führt normalerweise zu einer gesunden Geschlechtsidentität – vorausgesetzt, Vater und Sohn haben einen gesunden Umgang miteinander.
“Ist der Vater warmherzig und empfindsam, kann der Sohn diese Wallung vollziehen. Er lernt, sich weniger mit der Mutter zu identifizieren und einen Bezug zum Vater aufzubauen, um seine natürlichen männlichen Bedürfnisse zu erfüllen und eine sichere Geschlechtsidentität zu entwickeln. Ist der Vater dagegen kalt, distanziert, desinterissiert, kritisierend oder ablehnend – in der Wahrnehmung des Jungen -, wird der Junge Schmerz oder Ablehnung erfahren, was wir “narzisstische Verletzung” nennen.”
Diese narzisstische Verletzung führt einen kleinen Jungen oft dazu, sich von dem in seinen Augen vergeblichen Versuch, einen Bezug zu einem Mann aufzubauen, zurückzuziehen – und damit von dem Schmerz, der durch die Ablehnung, die er durch seinen Vater erlebt, entsteht. Diese Erfahrung kann oft zu weiteren Problemen führen, wenn der Junge die nächste Phase der männlichen Entwicklung erreicht – die Identifikation mit gleichgeschlechtlichen Gleichaltrigen. Fehlt dem Jungen das Vertrauen in seine Männlichkeit, werden seine Beziehungen zu anderen Jungen ihm fremd, unbehaglich und gezwungen erscheinen. Wahrscheinlich wird er solche Interaktionen auf einem der beiden folgenden Wege vermeiden: Er wird sich entweder zurückziehen und in der Einsamkeit Sicherheit und Schutz suchen, oder er wird stattdessen die Freundschaft mit gleichaltrigen Mädchen suchen.
Wenn die Pubertät eintritt, kann es vorkommen, dass Jungen, die mit solchen Gefühlen der Ablehnung und Isolation zu kämpfen haben, ihre ungestillten emotionalen Bedürfnisse sexualisieren. Anders als bei Jungen, die sich heterosexuell entwickeln, richtet sich ihre Faszination jedoch nicht auf das was anders ist – Mädchen. Stattdessen …
“… hat sich der prähomosexuelle Junge zu diesem Zeitpunkt seines Lebens von seinem Vater, von Freunden und von seiner Sexualität bereits losgelöst. Seine eigene Männlichkeit ist ihm ein Rätsel. Das ist zum Beispiel bei dem Teenagerjungen der Fall, der sich aufgrund männlicher Unzulänglichkeiten zu Mädchen hingezogen fühlt, weil er sich dort behaglich, geborgen und in Sicherheit fühlt. Die Welt der Jungen und Männer ist ihm vollkommen fremd. Er hat den Eindruck, dass er, um dorthin zu gelangen, eine große Schlucht überwinden müsse. Während heterosexuelle Jungen von Mädchen fasziniert sind und den Eindruck haben, dass sie etwas besitzen, was sie selbst nicht haben, sind prähomosexuelle Jungen von Mitgliedern ihres eigenen Geschlechts fasziniert.”
Diese Phase nennt Nicolosi die “erotische transaktionale Phase”. Er erklärt außerdem, dass “homosexuelles Verhalten in Wirklichkeit ein symbolischer Versuch ist, sich durch die Körper anderer Jungen mit dem eigenen Körper vertraut zu machen”.
Auch wenn Homosexualität in der Gesellschaft immer mehr akzeptiert und sogar als attraktiver und erstrebenswerter Lebensstil dargestellt wird,… wollen die meisten Jungen in der Junior High und High School nicht schwul sein. Die meisten hoffen, dass ihre Gefühle nur eine “Phase” sind, die vorbeigeht. Viele behalten ihre verwirrenden Sehnsüchte für sich selbst. Christen wird geraten, einfach “darüber zu beten”. Manche probieren Freundschaften mit dem anderen Geschlecht aus, um ihr Verlangen loszuwerden. Aber nichts davon hilft jungen Menschen mit diesem Problem, weil ihre Gefühle und die Anziehung, die sie erleben, ihnen nicht erklärt werden. Sie bleiben verwirrt zurück, und viele von ihnen werden zu dem Schluss kommen, dass sie homosexuell sein müssen. Die Worte “Homo” und “Schwuchtel” haben immer noch den gleichen negativen Beigeschmack wie vorher, als sie sie zum ersten Mal hörten. Mit einem noch schlechteren Selbstwertgefühl gehen sie ihrer Zukunft entgegen und versuchen zu akzeptieren, dass sie wohl schwul sind und in diesem Fall ihre Sehnsüchte ebenso gut erfüllen und ihre Homosexualität ausleben können …
Der letzte Schritt in der Entwicklung einer homosexuellen Identität folgt in der Regel in den Jahren nach Schulzeit, wenn sich viele unterschiedliche Möglichkeiten auftun. Wenn ein junger Mann die Einschränkungen und den Einfluss seines Elternhauses und der Gemeinde verlässt, entdeckt er oft eine Welt, die nur darauf wartet, ihn in die Schwulenszene einzuführen. Durch Schwulenkneipen, Schwulenfitnesstudios, Schwulenstrände und auch das Internet wird ein verwirrter junger Mann durch unzählige Möglichkeiten eingeladen, Beziehungen mit anderen Männern zu suchen oder sich finden zu lassen.
Wenn zu diesen Meilensteinen in der Entwicklung irgendwelche der anderen oben genannten mitwirkenden Faktoren hinzukommen – ganz zu schweigen von den felgeleiteten Botschaften über Homosexualität, die von den Medien verbreitet und von der Gesellschaft bestätigt werden – ist es kein Wunder, dass wir sehen, wie mehr und mehr Jungen in immer jüngerem Alter Probleme mit ihrem Geschlecht haben. Der Psychologe Dr. Uriel Meshoulam fasst diese Wahrheit wie folgt zusammen: “Viel zu oft erlebe ich, wie die Misere von Menschen, die wegen sexueller Probleme und Verwirrung in die Therapie kommen, durch gesellschaftlichen Druck entstanden ist. … Wohlgemeinte bestätigende Aussagen wie z.B. “Sei deinem wirklichen Selbst treu” setzen eine festgelegte “wirkliche” und wahrscheinlich angeborene sexuelle Orientierung voraus.”
Wir müssen jeden Jungen oder Mann so sehen wie Gott ihn sieht – mit persönlichem Wert und Bedeutung, in seiner Andersartigkeit, als Gottes Ebenbild geschaffen und mit dem Bedürfnis, in der Hoffnung, diese Fehlfunktionen zu überwinden, zu dieser Realität zurückzukehren.
Wie kommt es zu Homosexualität bei Frauen?
Bis vor kurzem konzentrierte sich ein Großteil der Forschung zur Homosexualität auf Männer. Es gibt Ähnlichkeiten in den Ursachen von männlicher und weiblicher Homosexualität, aber die wichtigen Unterschiede sollten nie außer Acht gelassen werden.
In Anne Paulks außerordentlich hilfreichem Buch “Restoring Sexual Identity” identifiziert und erklärt sie viele der mitwirkenden Faktoren, die bei einer jungen Frau dazu führen können, dass sie eine lesbische Identität annimmt. “Viele Einflüsse wirken bei der Entwicklung von gleichgeschlechtlicher Anziehung mit”, erklärt sie und erwähnt “Kindheitstraumata“, unter anderem sexueller Missbrauch, ein Ablehnen der Geschlechterrolle, untypisches Spielverhalten in der Kindheit, gestörte Mutter-Tochter-Beziehung, ungesunde Vater-Tochter-Beziehung und Persönlichkeit und Temperament”.
Um diese Frage zu beantworten, möchte ich Anne Paulks Nachforschungen zusammenfassen und ihr – der Expertin auf diesem Gebiet – die Möglichkeit geben, ihre Ergebnisse zu erklären. Sie entstammen einer umfassenden Studie von Frauen in verschiedenen Lebenslagen, in erster Linie jedoch von solchen, die in der Vergangenheit oder zum Zeitpunkt der Studie mit Lesbianismus zu tun hatten. Paulk hat die Ergebnisse dieser zweijährigen Studie in ihrem Buch geordnet und zusammengefasst. Schauen wir uns kurz die einzelnen Faktoren an, die Paulk als mögliche mitwirkende Ursachen für den Kampf einer Frau vorschlägt.
Kindheitstrauma
Kaum jemand, der sich der ehrenvollen Aufgabe gewidmet hat, Menschen bei der Überwindung ihrer gleichgeschlechtlichen Anziehung zu helfen, kann die Bedeutung von Kindheitstraumata im Leben von Frauen mit diesem Problem leugnen. Wer sich bei einem anderen Menschen der schmerzhaften Erfahrung von Kindesmissbrauch bewusst ist – sei es nun verbaler, physischer oder sexueller Missbrauch – kann nicht verleugnen, wie sehr das die geschlechtliche Entwicklung junger Mädchen beeinflusst.
“Erstaunliche 9 Prozent” der Frauen in ihrer Studie, so Paulk, “hatten selbst Missbrauch in irgendeiner Art erlebt.” Sie erklärt anschließend, dass “die drei häufigsten Formen des Missbrauchs, den diese Frauen vor ihrem 18. Lebensjahr erlebt hatten, emotionaler Missbrauch (fast 70 Prozent), sexueller Missbrauch (über 60 Prozent) und verbaler Missbrauch (über die Hälfte der Frauen) waren”.
Nachdem sie diese schmerzlichen Statistiken weiter ausgeführt hat, weist Paulk auf die düsteren Auswirkungen hin, die diese Erfahrungen auf Frauen haben können, indem sie zur Entstehung von gleichgeschlechtlicher Anziehung beitragen. Sie zitiert Dr. Stanton Jones, der erklärt, dass “das Erleben von sexuellem Missbrauch in der Kindheit … die Wahrscheinlichkeit einer späteren homosexuellen Orientierung vverdreifachte”.
Jede Art von Missbrauch richtet in der normalen Entwicklung eines Kindes verheerenden Schaden an. Die Ausnutzung seiner Weiblichkeit in irgendeiner Art kann bei einem heranwachsenden Mädchen dazu führen, dass es sich von seinem eigenen Geschlecht abgestoßen fühlt. Paulk ist derselben Meinung: “Erlebter oder beobachteter Missbrauch kann ein Mädchen dazu bringen, seine eigene Weiblichkeit schon sehr früh abzulehnen.”
Paulk betont besonders, dass Missbrauch auch Mädchen schadet, die keine direkten Opfer von Missbrauch sind. Selbst wenn sie nur unbeteiligte Beobachter von Missbrauch waren, können junge Mädchen dadurch negativ beeinflusst werden. “Über 60 Prozent erlebten Missbrauch irgendeiner Art gegenüber einem Familienmitglied.”
Ablehnen der Geschlechterrolle
Paulk erklärt ein Ablehnen der Geschlechterrolle als “bewusstes, fast konstantes und einigermaßen starres Annehmen von männlichen Interessen und Eigenschafen durch ein Mädchen”.
George Rekers, einer der führenden Experten auf dem Gebiet sexueller Probleme unter Kindern und Heranwachsenden, erklärt Folgendes:
“Jungenhaftes Verhalten bei Mädchen ist bedeutend weiter verbreitet und mit viel größerer Wahrscheinlichkeit nur eine vorübergehende Phase als “mädchenhaftes” oder “effeminiertes” Verhalten bei Jungen. Normale Mädchen, die in ihrer Kindheit jungenhafte Aktivitäten vorziehen, fühlen sich in der Regel in ihrer zugrunde liegenden weiblichen Identität sicher und nehmen im Lauf der Entwicklung zur Jugendlichen normalerweise viele weibliche Interessen an. Im Gegensatz zu normalen Mädchen bleibt die Jungenhaftigkeit geschlechtsverwirrter Mädchen in der Regel bis ins Jugendalter und während dieser Zeit bestehen und führt im Erwachsenenalter eher zu den Voraussetzungen für … Homosexualität.”
Das Fazit? Seien Sie nicht zu bestürzt, wenn Ihre Tochter einige wenige Anzeichen von jungenhaftem Verhalten zeigt. Ja, seien Sie entsprechend wachsam; aber jungenhaftes Verhalten allein ist kein Vorläufer eines kompletten Ablehnens der Geschlechterrolle. Paulk weist jedoch darauf hin, dass Besorgnis angebracht ist, wenn dieses Verhalten mehr wird als “nur ein jungenhaftes Image” und sich das Mädchen zusätzlich “nicht mit ihrem weiblichen Vorbild – der Mutter – identifiziert”.
Untypisches Spielverhalten in der Kindheit
In ihrem Artikel “Childhood Sex-Typed Behavior and Sexual Orientation” erklären J. Michael Bailey und Kenneth J. Zucker, dass “die Forschung sowohl bei Männern als auch bei Frauen eindeutig festgestellt hat, dass homosexuelle Testpersonen sich an bedeutend mehr geschlechtsuntypische Verhaltensweisen in der Kindheit erinnern können als heterosexuelle Testpersonen.”
Gestörte Mutter-Tochter-Beziehung
Schon sehr früh können durch einen Bruch in dieser Beziehung Wunden entstehen. Paulk beschreibt die Situation wie folgt:
In dieser frühesten Phase, von der Geburt bis zu einem Alter von zweieinhalb Jahren, bindet das kleine Mädchen sich an die Person, die es hauptsächlich versorgt, und lernt, dass seine Mutter vertrauenswürdig und zuverlässig ist. … Durch diesen Prozess entsteht eine enge Bindung zwischen dem kleinen Mädchen und seiner Mutter. Sie können sich vorstellen, dass Vernachlässigung vonseiten der Mutter oder der hauptsächlichen Bezugsperson das gewünschte Ergebnis erheblich beeinträchtigen kann. Statt zu lernen, dass es geborgen ist und die Bezugsperson vertrauenswürdig ist, bekommt das kleine Mädchen stattdessen die Botschaft vermittelt, dass seine Mutter (oder Bezugsperson) unzuverlässig ist. Aus diesem Grund entscheidet sich vielleicht dazu, sich nicht mit der Mutter zu identifizieren oder ihr nicht zu vertrauen.
Mütter, die emotional nicht gesund sind, so fügt Paulk hinzu, neigen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse vor die Bedürfnisse ihrer sich entwickelnden Tochter zu stellen. “Oder vielleicht ist die Mutter emotional für die Tochter nicht zugänglich. Emotionale Vernachlässigung hat für ein kleines Kind erschreckende Auswirkungen.”
Paulk schließt ihre Zusammenfassung der Mutter-Tochter-Beziehung mit einem Zitat aus Dr. Elaine Siegels Studie über Frauen, die angeben, dass sie sich vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen. “Die Töchter erinnerten sich sehr genau daran, dass sie oft emotional vernachlässigt worden waren und wie sehr sie versucht hatten, ihren Müttern zu gefallen. Natürlich gaben sie ausschließlich sich selbst die Schuld für das Versagen.”
Ungesunde Vater-Tochter-Beziehung
In der normalen Entwicklung verfestigt sich zuerst die Beziehung eines kleinen Mädchens zur Mutter, wobei das nächste Abenteuer sie in die liebenden Arme des Vaters führt.
Der Vater sollte der Tochter durch Wertschätzung und Bewunderung ihre Bedeutung als Frau vermitteln. Leider sind manche Väter nicht zuverlässig oder emotional unzugänglich, sodass sie diese Freude des Mädchenseins in ihrer Tochter nicht ermutigen können. Wenn der Vater die Mutter schlecht behandelt, wenn er sich von der Weiblichkeit seiner Tochter auf irgendeine Art bedroht fühlt oder wenn er seine Tochter schlecht behandelt, kann sie mit geringer Wahrscheinlichkeit ihre Weiblichkeit genießen. Ist der Vater seiner Tochter gegenüber ablehnend, ausfallend oder emotional verschlossen, vermittelt er der Tochter ein schlechtes Gefühl in Bezug auf ihr Frausein.
Und dies kann z u einer gestörten Geschlechtsidentität führen, die schließlich im Inferno der gleichgeschlechtlichen Anziehung endet.
Persönlichkeit und Temperament
Jedes Kind wird mit einer gottgegebenen Persönlichkeit geboren. Eltern erwarten von kleinen Mädchen oft, dass sie sanft, süß und folgsam sind. Und wenn das nicht der Fall ist, wissen manche Eltern nicht, was sie tun sollen. Ihre Töchter fühlen sich manchmal verletzt und abgelehnt. Wenn die Persönlichkeit der Tochter leichtfertig verletzt wird, ist eine spätere Anfälligkeit für Lesbianismus erhöht.
Gibt es für einen Homosexuellen wirklich Veränderung?
Wenn Sie an einen allmächtigen Gott glauben, ist die nahe liegende Antwort auf diese Frage das lautmöglichste “Ja!”. In 1. Korinther 6 wird das im ersten Satz von Vers 11 mit einem Leben spendenden Wort mit sieben Buchstaben auf wunderbare Weise verdeutlicht, indem bestätigt wird, dass es Freiheit für Homosexuelle gibt: “Und das sind manche von euch gewesen.” Nachdem Paulus eine ganze Reihe von Lastern aufgezählt hat, die unser Bedürfnis nach der Vergebung Christi ins Blickfeld rückt, verkündigt er allen Menschen – unabhängig von der Sünde, die sie getan haben – diese Wahrheit, dass durch das Wirken Christi echte Veränderung möglich ist.
Allerdings sind die Dinge für die Menschen, die seit Jahren zu eben diesem Gott beten, dass er ihre ungewollte Homosexualität wegnehmen soll – sich aber immer noch im Kampf gegen ihr Verlangen befinden -, nicht so schablonenhaft.
Für solche Menschen – und ich war einer von ihnen – scheint das göttliche Potenzial für Veränderung nicht viel mehr z u sein als ein dummes Hirngespinst. Sie müssen die Liebe Christi erst durch ihre Freunde und Angehörigen erkennen. Nur so werden sie je in der Lage sein, der erlösenden Macht Jesu zu vertrauen.
Und was ist mit denjenigen, die nicht selbst mit Homosexualität kämpfen, sondern einfach nur der homosexuellen Agenda Glauben geschenkt haben? Wie können wir sie davon überzeugen dass Veränderung möglich ist? Ein guter Anfangspunkt ist die Wissenschaft, wo eines der jüngsten Ergebnisse, das Gottes Versprechen von Freiheit unterstützt, aus einem der unwahrscheinlichsten Münder kommt – aus dem Mund Dr. Robert Spitzers. Vielleicht haben Sie seinen Namen schon mal gehört. Er war der Urheber jener Bewegung in der Gemeinschaft der Psychiater, die dafür gesorgt hat, dass Homosexualität nicht mehr als Geisteskrankheit angesehen wird. Dr. Spitzer erklärt: “1973 stellte ich mich durch meine Bemühungen, Homosexualität von der Liste der psychischen Störungen zu streichen, gegen die vorherrschende Meinung meiner Berufsgruppe. Deshalb wurde ich von den Liberalen und der Schwulengemeinschaft respektiert.”
2001 verlor er diesen Respekt jedoch als er eine neue Studie veröffentlichte, mit der gezeigt werden sollte, ob Männer und Frauen, die mit ungewollter Homosexualität kämpfen, ihre Orientierung effektiv ändern können. Was er herausfand, spiegelte die Ergebnisse einer viel früheren Studie von Irving Bieber wider, der erklärte: “Die therapeutischen Ergebnisse unserer Studie gaben Grund für eine optimistische Prognose.
Viele Homosexuelle wurden zu ausschließlichen Heterosexuellen. … Auch wenn diese Veränderung von manchen leichter erreicht werden kann als von anderen, ist ein Wandel zur Heterosexualität unserer Meinung nach für alle Homosexuellen möglich, die eine große Motivation z ur Veränderung haben.”
Spitzer drückte es so aus: Er entdeckte, dass bei vielen beträchtliche Veränderungen auf dem Gebiet der sexuellen Erregung und der sexuellen Fantasien erreicht wurden – nicht nur im Verhalten.” Traurigerweise haben diese Befunde ihm den Zorn jener Schwulenaktivisten zugezogen, deren Sache er immer noch imt großer Überzeugung unterstützt:
“Heute, im Jahr 2008, stelle ich eine neue vorherrschende Meinung in Frage. Dieses Infragestellen hat dazu geführt, dass ich von der Schwulengemeinschaft und von vielen in psychiatrischen und akademischen Kreisen als Feind angesehen werde. Die These, die ich jetzt in Frage stelle, ist folgende: dass jedes Verlangen nach Veränderung der sexuellen Orientierung stets das Ergebnis gesellschaftlichen Drucks sei und niemals das Produkt eines rationellen, selbst erklären Ziels. Diese neue vorherrschende Meinung behauptet, dass es für einen Menschen der viele Jahre in erster Linie homosexuell war, unmöglich sei, seine sexuelle Orientierung zu verändern – nicht nur sein Sexualverhalten, sondern auch seine Anziehung und seine Fantasien – und Heterosexualität zu genießen. Viele Experten gehen sogar so weit zu behaupten, dass es für einen auf dem Gebiet psychischer Krankheiten beruflich Tätigen unmoralisch sei, auf Nachfrage eine solche Psychotherapie zu versuchen.”
Gibt es also Hoffnung auf Veränderung? Ja, aber ganz gleich ob ein Homosexueller, der Veränderung sucht, seine Antworten in unvoreingenommenen psychologischen Studien – wie der von Spitzer – sucht oder in der unleugbaren Wahrheit der Bibel, die wir in 1. Korinther finden, muss er eine hohe Motivation haben und “das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten – denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat” (Hebräer 10,23).
Wird mein Kampf je ganz vorbei sein?
Diese Frage plagt viele Menschen, die dabei sind, ihr Problem mit der Homosexualität zu überwinden. Das Maß an Motivation eines Menschen gibt Aufschluss über Erfolgschancen, aber eigene Bemühungen sind nicht immer die Antwort.
In ihrem Buch „Sexual Identity“ schreiben Mark Yarhouse und Lori Burkett:
„Es ist wichtig zu verstehen, dass man aufgrund von eigenen Bemühungen nicht immer Erfolg voraussagen kann, wenn es um eine Veränderung der Orientierung geht. Viele Menschen versuchen es jahrelang, investieren Kraft und Geld in eine Veränderungstherapie und verspüren zumindest gelegentlich immer noch eine Anziehung durch das gleiche Geschlecht. Oft fühlen sie sich verletzt, wenn sie Christen treffen, die ihnen sagen, sie hätten es einfach noch nicht fest genug versucht oder sie würden einfach nicht genug daran glauben, dass Gott sie heilen würde. … Obwohl wir glauben, dass Gott in das Leben eines jeden Menschen eingreifen und Wunder vollbringen kann, um jede Situation zu verändern, inklusive der ungewollten sexuellen Orientierung eines Menschen, arbeitet Gott in den meisten Fällen doch nicht so. Wie bei den meisten anderen hartnäckigen Problemfällen kann Gott auch hier Heilung schenken, tut es aber oft nicht. Wir wissen in den meisten Situationen nicht, warum Gott es zulässt, dass ein Mensch mit einem bestimmten Problem leben muss, aber wir wissen, dass Gott uns versprochen hat, uns in unserem Kampf nicht allein zu lassen.“
So ist es in meinem Fall. Gelegentlich lassen sich bei mir immer noch Versuchungen blicken, aber ich vergleiche sie mit lästigen Fliegen. Sie kommen vorbei und stören mich für einen Augenblick, ich scheuche sie weg – und weg sind sie. Ich muss mich selbst regelmäßig daran erinnern, dass ich in Christus eine neue Schöpfung bin (2. Korinther 5,17) – im geistlichen Sinne -, in meinem Körper werde ich allerdings weiterhin mit Versuchung zu kämpfen haben. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich in vollkommenem Sieg lebe.
Hier auf der Erde ist niemand von uns vollkommen frei von Versuchungen. Deshalb hat Jesus uns sich selbst angeboten, als er sagte: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28). Und zusätzlich verspricht er, treu zu sein. „Er wird nicht zulassen …, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen …, so dass ihr sie ertragen könnt“ (1. Korinther 10,13).
Wenn Gott Liebe ist, was ist dann falsch daran, wenn ein Mann einen Mann liebt oder eine Frau eine Frau liebt?
Es ist nichts falsch daran, wenn ein Mann einen anderen Mann liebt oder eine Frau eine andere Frau liebt. Aber es ist strikt verboten, diese Liebe sexuell auszudrücken.
Die Bibel lehrt uns, dass Gott Liebe ist (1. Johannes 4,16). Aber diese Lehre darf nicht zurechtgebogen werden, um Verhaltensweisen zu unterstützen, die anderen Versen widersprechen, mit denen Gott Grenzen für emotionale und sexuelle Intimität festlegt. Jesus hätte es nicht deutlicher sagen können: „Habt ihr nicht gelesen, dass der, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Weib schuf und sprach: „Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und es werden die zwei ein Fleisch sein“, – so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch?“ (Matthäus 19,4-6).
Gott ist Liebe, daran lässt sich nichts rütteln. Aber wahre Liebe setzt Grenzen, die schützen, leiten und Interesse für den Empfänger zeigen. Ich liebe meine Söhne von ganzem Herzen, aber ich werde nicht zulassen, dass sie sich auf eine Art und Weise verhalten, von der ich weiß dass es ihnen schadet. Manche Menschen würden eine gewisse Nachgiebigkeit für „Toleranz“ halten, aber das ist ganz und gar nicht die Sicht des Herrn. Paulus sagt es treffend: „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden“ (2. Timotheus 4,3-4).

alle deine aufgefürhten argumente sind uns nicht neu. sie sind auch nicht wahr. aber aus deiner sicht müssen sie es sein. können wir verstehen und bitten dich, das kleine büchlein eines ehemaligen homosexuellen zu lesen:
http://www.clv-server.de/pdf/256109.pdf
Ohne Worte
Das ist das erste, was mir dazu einfällt.
Also erstmal: Ich bin Christ. Gläubiger Christ. Lutheraner, falls das irgendwen interessiert. Zweitens: Ich bin selbst transidentisch (im Volksmund meist “transsexuell” genannt, obwohl das wenig bis gar nichts mit Sexualität zu tun hat) und schwul. Und das ist auch gut so! Ich kann das eine (mein Christ-sein) wunderbar mit dem anderen (meine Trasidentität und Homosexualität) in Einklang bringen. Was mich auch gleich zu meinem nächsten Punkt bringt: der Kritik an dem Artikel:
Gott ist Liebe. Das steht immer wieder in diesem Artikel. Warum sollte er etwas gegen die Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen haben? Welche rationale Begründung könnt ihr mir dafür nennen? Und jetzt kommt mir nicht mit: “Gott wird schon seine Gründe haben. Welche, das weiß aber nur er.” Denn das ist kein Argument.
GOTT IST LIEBE! Und warum darf man diese Liebe (die laut Pascale ja auch zwischen zwei Männern oder zwei Frauen nicht verboten ist, so lange sie unsexuell bleibt) nicht sexuell ausleben? Warum sollen sich zwei Männer lieben dürfen, aber nicht miteinander schlafen? Welchen Sinn hat das denn bitte? Sex ist einer der größten, schönsten und bedeutungsvollsten Liebesausdrücke der Menschheit (ich mag den Begriff “Liebesbeweis” nicht so sehr, deswegen “Liebesausdruck”). Warum sollte dieser gleichgeschlechtlich Liebenden verwehrt bleiben, wenn GOTT LIEBE IST und wenn ihnen die Liebe selbst schon zugestanden wird?
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit “es steht in der Bibel”!! Vieles steht in der Bibel. Da steht unter anderem auch “Auge um Auge, Zahn um Zahn”. Trotzdem geht auch keiner von euch hin und schlägt jemandem einen Zahn raus, wenn der euch einen ausgeschlagen hat. Hoffe ich zumindest. ^^
In der Bibel steht so viel zum Teil widersprüchliches Zeugs drin – hier steht es so, da ganz anders, dort drüben noch mal anders und da hinten wieder anders. Ich studiere Theologie und musste die Bibel nicht nur lesen (und gefühlt komplett auswendig können ^^) sondern auch übersetzen (zumindest teilweise). Man muss jede einzelne Bibelstelle im Kontext sehen – sowohl im Kontext des unmittelbar umgebenden Bibeltextes als auch im Kontext der Zeit, in der er geschrieben wurde – und dann kann man die Bedeutung, die der Text für bzw. in der damaligen Zeit hatte, auf die heutige Zeit übertragen. Wenn da steht, dass sich der Mann nicht zum Manne legen soll, kann diese Textstelle ihre Bedeutung für/in der heutigen Zeit komplett verlieren oder auch eine ganz andere Bedeutung haben als das, was da wortwörtlich steht.
Die Bibel wurde von vielen verschiedenen Menschen mit den unterschiedlichsten Beweggründen und Motivationen geschrieben. Sie drückt Gotteserfahrungen aus, die diese Menschen mit unserem allmächtigen Vater gemacht haben. Was aber nicht unweigerlich bedeutet, dass diese Gotteserfahrungen universal und absolut gültig sein müssen.
— Das nur am Rande und jetzt back to topic. ^^ —
Es ist ja nun auch nicht so, als wenn jeder Mensch in der Gesellschaft innerhalb der nächsten paar Jahre urplötzlich durch die “Homolobby” (wie in einem anderen Leserbrief geschrieben ^^) homosexuell werden würde. Nee. Sexuelle Orientierung ist angeboren und liegt in den Genen (Bsp.: ein Gen, das bei Männern für Homosexualität sorgt, sorgt bei Frauen für erhöhte Fruchtbarkeit – interessant, oder? Da scheint sich Gott ja fast was bei gedacht zu haben ^^) oder eventuell auch in der Hormonversorgung während der Schwangerschaft der Mutter (es gibt – verteufelungswürdige und unmoralische – Versuche, durch Veränderung des Hormonspiegels einer schwangeren Frau die Homosexualität der Tochter zu verhindern).
Es gibt eine bestimmte Prozentzahl an Homosexuellen in der Gesellschaft und die bleibt ungefähr gleich, da verändert sich nicht groß was dran. Die stellt für das Fortbestehen der Menschheit und die “gottgegebene Ordnung” (was auch immer das sein soll) keine Bedrohung dar. Es ist ja nicht so, als wenn die “Homolobby” (wie kommt man eigentlich auf solche Begriffe?) Heterosexualität verteufeln würde und alle zu “bekehren” versuchen würde. ^^
Im Tierreich gibt es übrigens auch Homosexualität, fällt mir da grade ein. Im Tierreich gibt es auch Trans”sexualität”. Im Tierreich gibt es auch Zwittertum (aka Inter”sexualität”). Kommen all jene Tiere auch in die Hölle bzw. werden von Gott verdammt? Mal so als kleine Frage zwischendurch.
Außerdem wird in dem Artikel ständig sexuelle Orientierung mit Geschlechtsidentität durcheinander gebracht. Da steht irgendwo, dass durch irgendwelche ominösen Gründe die Geschlechtsidentität im Kindesalter ins Wanken gebracht wird, was dann im Jugend- und Erwachsenenalter zu Homosexualität führt. Äh? Bullshit? Entweder ist die Geschlechtsidentität ins Wanken gebracht oder es ist Homosexualität vorhanden. Das eine hat mit dem andern nichts zu tun (obwohl natürlich beides gleichzeitig auftreten kann).
Wenn die Geschlechtsidentität “ins Wanken gebracht” wird, würde das in Transidentität und nicht in Homosexualität resultieren. Ein Schwuler erlebt sich selbst eindeutig als Mann und nicht als “geschlechtsidentitäts-gestört”. Der “Mann” mit Geschlechtsidentitätsstörung empfindet sich selber als Frau und nicht als homosexueller Mann.
Daran anknüpfend noch ein paar Worte zur Antwort auf den (sehr guten!!) Leserbrief von Lambda (eine super Organisation!). In der Antwort auf besagten Leserbrief schrieb Ali, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und dass man das so akzeptieren muss und dass Kinder “geschlechtstypische” Spiele spielen müssen.
Erstmal sind Männer und Frauen von Natur aus gar nicht so unterschiedlich, wie man immer denkt. Geschlechterrollen und Gender-Stereotype sind Gesellschaftskonstrukte und somit kulturabhängig. Was eine Frau ausmacht und sie vom Mann unterscheidet wurde im antiken China anders gesehen als im antiken Judentum, im antiken Griechenland oder Rom, im europäischen Mittelalter, in den Indianerkulturen, bei den Aborigines, den Maori oder aber in der heutigen “westlichen”, “zivilisierten” Welt.
Was genau macht denn eine Frau aus? Dass sie Kinder bekommt, diese großzieht, sich um den Haushalt kümmert und ihrem Mann die Pantoffeln hinterher trägt? Und was macht einen Mann aus? Dass er Kinder zeugt, das Sagen im Haushalt hat, “die Verantwortung nach außen trägt” und die “Leitungsfunktion” inne hat? Entschuldige bitte, aber da kann ich ja nur kotzen!!! Was hast du, Ali, denn bitte für ein Bild von Geschlecht und Geschlechtsidentität? In welchem Jahrhundert lebst du denn? Was für ein Machobild von Geschlechterrollen…
Entschuldigt, aber dieser Artikel und die Antworten auf die Leserbriefe sind echt … Ohne Worte.
danke
ali
Mutiger Artikel
Liebe soulsaver,
danke für diesen Artikel. Da kann ich nur um Gottes Schutz beten, dass die Angriffe durch die agressive Homolobby sich in Grenzen halten.
Grüße,
Wolfram
diesen unsinn haben uns die 68er eingeredet. wie gut, dass ich diese zerstörerische ideologie ablegen konnte. ich glauben jetzt an den plan gottes. god created adam and eve, not adam and steve!
Wir lesen deutlich : „Im Bild Gottes schuf er ihn, Mann und Frau schuf er sie“. Die Fußnote im Text gibt dazu folgende Erklärung: wir sind – je nach unserem Geschlecht – männlich und weiblich. Das müssen wir gut begreifen. Gott hat Mann und Frau unterschiedlich geschaffen. Wir sind nicht gleich! Gott hat zwei Geschlechter geschaffen, das männliche Geschlecht und das weibliche Geschlecht. Gott wollte es so. Er als Schöpfer kann allein über diese Unterschiede zwischen Mann und Frau verfügen. Es ist nicht in unsere Autorität und Befugnis gestellt, über die Unterschiede der Geschlechter zu entscheiden oder gar über sie zu verfügen. Das steht allein unserem Schöpfer zu. Er hat es in seiner Weisheit für gut befunden, den Menschen männlich und weiblich zu schaffen, also Mann und Frau.
Ein unterschiedliches Wesen
Die Geschlechter sind unterschiedlich. Ein Mann ist keine Frau – und wird es auch nicht. Die Frau ist kein Mann – sie bleibt immer Frau. Alles andere ist wider die Natur. Natürlich sind wir erst einmal äußerlich unterschiedlich. Auch das hat eine Bedeutung, ist aber hier ganz sicher nicht der Hauptpunkt. Worauf es besonders ankommt, ist die Tatsache, dass wir vom Wesen her unterschiedlich sind. Mann und Frau sind absolut nicht gleichartig. Unser Schöpfer wollte es anders. Mann und Frau sind sehr wohl gleichwertig. Das möchte ich ganz deutlich unterstreichen: Mann und Frau sind gleichwertig vor Gott, aber wir sind nicht gleichartig. Wir sind anders. Ein Mann funktioniert – so will ich es einmal ausdrücken – anders als eine Frau. Eine Frau funktioniert anders als ein Mann. Wenn ich es in der Sprache unserer Zeit sage, dann hat Gott uns Männern und Frauen eine unterschiedliche „Software“ gegeben. Wir „ticken“ nicht gleich. Wir sind unterschiedlich, und es ist wichtig, dass wir das begreifen und akzeptieren. Weil wir in unserem Wesen verschieden sind, sind wir auch in unserem Aufgaben- und Verantwortungsbereich verschieden. Damit hier kein falscher Eindruck aufkommt: das hat überhaupt nichts mit Diskriminierung zu tun. Ich möchte das ganz deutlich noch einmal unterstreichen: Mann und Frau sind gleichwertig, aber nicht gleichartig.
Als Gott Eva gemacht hat, hat er sie nicht aus den Füßen von Adam „gebaut“. Warum wohl nicht? Adam sollte nicht mit seinen Füßen auf die Frau treten. Aber Gott hat sie auch nicht aus dem Kopf von Adam gemacht. Er wollte auch nicht, dass die Frau über den Mann herrschen sollte. Nein, Gott hat Eva aus der Seite Adam gemacht. Die Seite deutet die Nähe zum Herzen an. Es sollte nur ja nicht der Gedanke aufkommen, es wäre ein Wertunterschied vorhanden. Nein, es ist kein Wertunterschied da. Mann und Frau dürfen sich auf gleicher Augenhöhe in gegenseitiger Liebe begegnen. Eine Ehe ist eine – ich benutze den Ausdruck jetzt einmal – Partnerschaft 3 Die Bibel selbst gebraucht den Ausdruck „Partnerschaft“ nicht. Wenn wir ihn aber richtig verstehen, drückt er schon aus, was gemeint ist. Partnerschaft in diesem Sinn ist also nicht das lockere Zusammenleben von Mann und Frau außerhalb der Ehe, sondern das „Schulter an Schulter“ eines verheirateten Ehepaares „im Herrn“. Wenn wir Partnerschaft so definieren, können wir das Wort durchaus gebrauchen. und zwar „Schulter an Schulter“. Da hat keiner Grund, auf den anderen herunter zu sehen und zu meinen, er wäre mehr als der andere, Da hat umgekehrt keiner Grund Minderwertigkeitskomplexe zu bekommen, weil er meint, er wäre weniger wert als der andere.
Die Ehe ist eine wunderbare Einheit nach Geist, nach Seele und nach Leib. Da ist keiner dem anderen überlegen. Aber vom Wesen her sind wir nun einmal unterschiedlich. Der Mann ist aus dem Staub der Erde gebildet. Vielleicht ist das der Grund, dass viele Männer in ihrem Wesen eher rational denkend sind. Frauen hingegen – weil sie aus der Seite Adams gemacht worden sind – reagieren in der Regel eher emotional. Wenn wir in einer Ehe zusammenleben, müssen wir wissen, dass wir anders sind. Wie sollten wir Männer sonst verstehen, dass unsere Frauen in bestimmten Situationen ganz anders reagieren als wir es tun würden? Wie sollt die Frau sonst verstehen, warum ihr Mann ganz anders handelt, als sie selbst es tun würde? Darauf müssen wir uns einfach einstellen, wenn wir in der Ehe zusammenleben. Das ist vor allen Dingen für uns Männer eine wichtige Lektion, an der wir manchmal wirklich sehr, sehr lange lernen. Vielleicht ein Leben lang.
Ein unterschiedlicher Aufgabenbereich
Aus dem unterschiedlichen Wesen resultiert auch ein unterschiedlicher Aufgabenbereich. Wir werden das später noch etwas ausführlicher sehen. Aber ich möchte es hier schon einmal andeuten. Gott hat dem Mann eine ganz besondere Verantwortung gegeben. Er soll die Leitungsfunktion haben. Er soll die Führung haben. Er hat die Sorgfaltspflicht, er soll einer Ehe Stabilität und Ruhe geben. Es wird dem Mann an keiner Stelle der Bibel gesagt, dass er die Frau herrschen soll. Wir können Stellen wie Epheser 5 oder Kolosser 3, wo wir lesen, dass der Mann das Haupt ist, niemals für unsere egoistischen und männlichen Machtziele missbrauchen. Dann würden wir Gottes Wort verbiegen. Es ist nicht die Aufgabe des Mannes, über die Frau zu herrschen. Wenn es in 1. Mose 3,16 heißt, dass das Verlangen der Frau nach dem Mann sein wird und dass er über sie herrschen wird, dann ist das keine Aufforderung Gottes an den Mann, sondern eine Folge des Sündenfalls. Gott hat es von Anfang an nicht so gewollt und gerade in einer christlichen Ehe kann diese Folge des Sündenfalls aufgehoben werden.
Der Mann hat die Leitungsfunktion. Er trägt die Verantwortung und führt die Ehe. Aber er soll seine Frau nicht dominieren. Es ist etwas anderes, dass die Frau dem Mann untergeordnet sein soll. Das finden wir sehr wohl im Neuen Testament vorgestellt. Was es beinhaltet, werden wir am dritten Abend noch sehen. Jedenfalls aber nicht, dass die Frau die Befehlsempfängerin des Mannes ist.
Die Frau – das haben wir gelesen – ist dem Mann zur Hilfe gegeben. Dieses Wort klingt vielleicht auf den ersten Blick etwas minderwertig. Eine „Hilfe“ scheint doch nicht viel Wert zu haben, oder? Wisst Ihr, wer sich im Alten Testament eine Hilfe nennt? Gott selbst tut es (vgl. z.B. Ps 46,1). Ich spreche Euch Schwestern jetzt einmal direkt an: Ist das, was Gott selbst tut, etwa minderwertig? Kann eine Hilfe – wenn Gott selbst sich so nennt – etwas Minderwertiges sein? Nein, das ist ganz sicher nichts Minderwertiges. Eine Hilfe zu sein, ist etwas Wunderbares. Nichts adelt einen Menschen mehr, als wenn er anderen eine Hilfe ist, wenn er dient. Wer hat denn gedient wie der Herr Jesus gedient hat? Es ist ein besonderer Adel, zu dienen. Der Herr Jesus wird genau das übrigens in Ewigkeit tun (vgl. Lk 12,37).
Es geht überhaupt nicht darum, dass die Frau in ihrer Position und Aufgabe als Hilfe etwa unterdrückt würde, oder dass sie etwas Minderwertiges darstellt. Gott hat dem Adam doch mit Absicht keine Haushaltshilfe gegeben. Er hat ihm auch keine Magd gegeben. Nein, er hat ihm eine Frau gegeben, die er lieb haben sollte. Und so ist auch heute eine Ehefrau in einer christlichen Ehe nicht in erster Linie dazu da, zu waschen, zu putzen, zu kochen und die Kinder zu erziehen. Ein solches Denken wird durch die Bibel in keiner Weise gestützt. Diese Dinge gehören ohne Frage in den Aufgabenbereich der Frau hinein, aber es darauf zu beschränken, wäre fatal. Das hat Gott nicht gewollt. Wenn das die Absicht Gottes gewesen wäre, hätte er uns Männern keine Frau geben brauchen. Das wäre anders zu lösen gewesen. Nein, die Frau soll ihrem Mann auch in geistlicher Weise eine Hilfe sein, sie soll geistliche Einsicht haben, sie soll ihrem Mann helfen.
Wir erinnern uns an die Frau aus Sunem, von der wir in 2. Könige 4 lesen. Diese Sunamitin hatte Einsicht in die Gedanken Gottes. Darin übertraf sie eindeutig ihren Mann. Sie ergriff auch die Initiative, als es darum ging, dem Mann Gottes ein Zimmer einzurichten. Aber sie handelte nicht, indem sie ihren Mann überging, sondern sie tat es, indem sie sich mit vorher mit ihm abgestimmt hatte. So handelt eine geistliche Frau, die ihrem Mann eine echte Hilfe ist.
Wir halten also fest. Der Mann ist das Haupt einer Ehe. Die Frau ist die Seele. Wenn wir das verwirklichen, gibt es ein gutes, geistliches Miteinander. Dann tritt der Mann mehr nach außen hin in Erscheinung, während die Frau mehr im inneren Bereich tätig ist. So war es bei Abraham und Sara. Er saß am Eingang des Zeltes und überwachte die Vorgänge außerhalb des Haus. Sara war im Zelt aktiv und hatte dort ihren Aufgabenbereich.
Eine wichtige Konsequenz
Aus der Tatsache, dass Gott uns unterschiedlich erschaffen hat, resultiert eine wichtige praktische Konsequenz für Mann und Frau. Wir sollen uns gerade so annehmen, wie Gott uns geschaffen hat. Wir Männer sollen Männer sein und die Aufgaben wahrnehmen, die Gott uns gibt. Tun wir es, gibt es Glück in der Ehe. Ihr lieben Schwestern, Ihr sollt Eure Aufgabe annehmen. Ihr sollt annehmen, dass Ihr Frau seid. Darin findet ihr Eure Erfüllung. Es ist schön, ein Mann zu sein. Es ist schön, eine Frau zu sein. Wie langweilig wäre es – menschlich gesprochen – auf dieser Erde, wenn es diese Unterschiede nicht geben würde.
Typisches Verhalten
Hi,
ich habe den Artikel gelesen und frage mich, wie ihr oder besser der Autor “typisches Geschlechterverhalten” (als eine der Ursachen von Homosexualität) definieren möchte, da es “typisches Verhalten” von Männern und Frauen nicht gibt- außer vielleicht Klischees, aber die sollte man nicht bedienen. Was soll “typisch männlich”/ “typisch weiblich” sein? Wenn ein Mädchen nicht mit Puppen spielen mag (um die Mammarolle zu lernen), finde ich das ebensowenig unnormal, als wenn eben ein Junge mit Puppen spielt. Das wird oft als untypisches Rollenverhalten von (zu unrecht) besorgten Eltern aufgeführt, die fürchten, ihr Kind sein “nicht normal”.
wer sünde toleriert erntet den tod. 80 millionen hiv-positive menschen auf der erde, jeden tag kommen 15000 dazu. aber immer noch denken, sex ist ja eine sache,die wir ohne gottes plan ausleben sollen. das ist keine toleranz, dass ist krass verdummte indiferenz und ignoranz.
wer von uns beiden ein fanatischer I. ist, dass entscheidet ein anderer, nicht du, nicht ich.
ali
Kürzlich las ich in der Zeitung, dass in der Ortschaft Fort Sumner im US Staat New Mexico ein Mann sich einer im Haus gefangenen Maus entledigen wollte, indem er sie in seinem Garten in einen Haufen brennender Blätter warf. Aber der Nager wollte noch nicht sterben und ergriff die Flucht. Das Tier lief blitzschnell an dem Mann vorbei und raste schnurstracks zurück ins Haus. Doch die Maus hatte bereits Feuer gefangen, und der sie verfolgende Mann konnte gerade noch beobachten, wie sie mit brennendem »Pelz« in ihrem Mauseloch verschwand. Sämtliche Löschversuche waren vergeblich, denn die Maus, die sich vom Feuer befreien wollte, blieb nicht ruhig in ihrem Versteck sitzen, sondern rannte hin und her durch ihr gesamtes Mäuselabyrinth. So konnte sich das Feuer schnell ausbreiten. Bald qualmte es aus allen Ritzen und Löchern, und nicht lange danach stand auch schon das ganze Haus in Flammen. Auch die inzwischen herbeigerufene Feuerwehr konnte nichts mehr retten, und das Haus brannte bis auf die Grundmauern ab.
Eine tragische Geschichte. Sie macht deutlich, wie groß ein Schaden durch eine fehlerhafte Einschätzung des Verhaltens einer Maus sein kann. Unendlich viel größer ist aber der Schaden an Ihrer Seele, den schon die kleinste Sünde anrichtet, wenn sie nicht ernst genommen und wirkungsvoll beseitigt wird. Wie aber ist das möglich? Die Bibel sagt: »Das Blut Jesu, des Sohnes Gottes, reinigt uns von jeder Sünde.« Und: »Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
Nicht euer Ernst oder?
Sowas diskriminierendes ist mir ja schon lange nicht mehr untergekommen! Lebt ihr im Mittelalter oder wie soll man eure Geistesergüsse sonst noch erklären???
Da arbeiten sogar Kirchen für die Toleranz von Homosexualität, der Staat ermöglicht eine Homoehe und ihr Spacken habt nur euer Lügenbuch im Kopf.
Fanatische Idioten seid ihr!
peinliche unwissenheit deinerseits. hier kann dir weitergeholfen werden:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/homosexualitaet_und_bibel.htm
ali
Unglaublich
Unglaublich enttäuscht bin ich von den homophoben, mehr als menschenverachtenden Äußerungen auf meiner ehemaligen Lieblingsseite https://www.soulsaver.de/ Wie kann man christliche Nächstenliebe vorheucheln und im nächsten Augenblick Mitmenschen als Wahl-Homosexuelle, medienvergewaltigte Außenseiter mit schwerer Kindheit herabwürdigen. (Es ist doch bekannt, das neben den Außeneinflüssen, vor allem die Basis, nämlich die Veranlagung bestimmend sind.)
“So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.” (Mt 23,28)
Peinliches Zeugnis für eine öffentliche Internet-Seite, die sich christlich nennt.
Und durch solche Äußerungen werden Homosexuelle, die sich vielleicht für das Christentum interessieren abgeschreckt! Ist euch das nicht bewusst? Ist euch nicht bewusst, dass all die aufgeführten Textstellen in denen Homosexualität als Gräuel beschrieben wird, immer mit tatsächlichen kriminellen oder sexuellen Vergehen (Pädophilie, Prostitution, Vergewaltigung) in Verbindung stehen, die auch von Heterosexuellen ausgeführt, eindeutig sündhaft sind? So werden sie vollkommen aus dem Kontext gerissen und zur Ächtung von Mitmenschen missbraucht.
Seit wann ist denn wahre, treue, ehrliche Liebe zwischen zwei Menschen sündhaft?
Es gibt dazu keinen Hinweis in der Bibel (ganz im Gegenteil).
Sehr schön verdeutlichen kann man dies hiermit:
“Suppose my friend Billy meets someone and falls in love with this person, named Sam. Billy and Sam spend months, maybe even years, getting to know one another, and as they grow closer to each other and to Christ, they decide to form a lasting bond, to promise to be together forever in a marriage in front of God. So Billy comes to me about it and I, being a Traditionalist, respond by saying, “That’s immoral and disgusting! You and Samuel are doing a terrible thing before God!” Billy blinks for a moment and then replies, “Sam is short for Samantha. She’s a girl.” Suddenly, my opinion changes. “Oh, well then, that’s wonderful! All the best to you! What a blessing!” (Quelle: http://www.gaychristian.net/justins_view.php)
„Ja, aber die Schwulen sind doch alle promisk und gottlos!“, tönen Einige.
Wenn ich die derzeitige Beziehungsmoral unserer hauptsächlich heterosexuellen Gesellschaft betrachte, wird mir schlecht. Untreue und Verlust am Wert einer Ehe prägen das Bild. Das ist keine homosexuelle Erfindung! Was die Medien über die „Homos“ vermitteln, bedient nur die Klischees der alternden Generation, die sich gar nicht satt sehen kann an lasterhaften Schwulen-Paraden und verantwortungslosen, stereotyp hergerichteten Tunten mit Bindungsproblemen in anmutig dahinplätschernden Telenovelas, um sich an ihrer Unsittlichkeit zu ergötzen.
Glückliche Schwulen-Paare will doch kaum einer sehen!
Ein unglaublicher Akt der Diskriminierung! Unterstützt von https://www.soulsaver.de/!
Vergrault werden doch alle Homosexuellen, die sich eventuell für den christlichen Glauben interessieren, wenn sie auf Seiten wie die Besagte stoßen. Wen wundert’s da, dass die – verständlicherweise – trotzigen Mitmenschen, der Kirche und damit Gott den Rücken kehren?!
Unheimlich Schade, dass ich diese mit wirklich vielen sehr guten Grundgedanken angefüllte Seite, nicht weiterempfehlen kann, wenn sie doch verpetztes ist durch homophobes Gedankengut!
Frage: Würde Jesus diskriminieren?