Die Bibel ist nicht bloß irrtumslos, sie ist unfehlbar. Irrtumslos meint, sie irrt nicht. Unfehlbar meint, sie kann nicht irren.
Ich glaube, dass der Dreieinige lebendige Gott sich in der Bibel offenbart. Sie ist Gottes Wort, und sie allein muss Predigt, Lehre, Leben, Gesetze und Ordnungen in der Gemeinde bestimmen.
Ich glaube, dass Gott das All geschaffen hat und erhält. Die Welt ist nicht durch Zufall entstanden, sondern durch das schöpferische Wort Gottes. „Wenn er spricht, so geschieht‘s“ (Ps 33,9). Alle Wunder der Bibel wie auch alle Naturgesetze sind Wirkungen seiner Allmacht.
Das Wunder aller Wunder ist Gottes Liebe und Gnade für die verlorene Menschheit (2 Mose 34,6 und 7).
Ich glaube, dass alle Menschen durch ihre Sünde von Gott getrennt sind. Um zu Gott zurückzufinden, brauchen sie Vergebung ihrer Sünden. Jesus hat als der sündlose Sohn Gottes unsere Erlösung von Sünde, Tod und Teufel vollbracht, indem er am Kreuz starb und damit unsere Sünden sühnte. Wer ihm seine Sünden bekennt, dem werden sie vergeben (1 Joh 1,9). Wer an ihn glaubt, hat das ewige Leben (Joh 5,24).
Ich glaube, dass Jesus am dritten Tag nach seinem Tod leibhaftig auferstanden ist. Damit ist der Tod auf ewig besiegt. Sein Grab war leer. Der Auferstandene hat sich vielen Zeugen offenbart. Die Apostel bezeugten die Auferstehung Jesu unter Einsatz ihres Lebens.
Ich glaube, dass Jesus zur Rechten Gottes erhöht wurde, leibhaftig wiederkommen und alles Böse richten wird. Wer an ihn glaubt, wird im Gericht bewahrt (Joh 5,24) und erhält einen neuen Leib in der ewigen Herrlichkeit Gottes (1 Thess 4,16f). Wer Gottes Vergebung ablehnt, kommt nicht in Gottes Reich und geht verloren.
„Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1 Mose 1,26f). Die Bestimmung des Menschen ist es, mit Gott in ewiger Gemeinschaft zu leben.
Die Erschaffung zum Ebenbild Gottes verleiht jedem Menschen eine unzerstörbare Würde. Weder der ungeborene noch der unheilbar kranke Mensch darf getötet werden.
„Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde … und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch“ (1 Mose 1,27).
Mit seinem Segen für Mann, Frau und Kinder gibt Gott uns Anteil an seinem wunderbaren schöpferischen Handeln und begründet Ehe und Familie. Die liebevolle, lebenslange Einheit von Mann und Frau ist ein Abbild der Liebe Christi zu seiner Gemeinde (Eph 5,25;32). Deswegen verbieten Jesus und die Apostel den Christen die Ehescheidung, es sei denn, dass Unzucht vorliegt (griech. porneia) (Mt 5,32; 19,9; 1 Kor 7,10-16). Homosexuelle und andere ehewidrige Praxis widerspricht dem Willen Gottes. Die grundsätzliche Verwerfung praktizierter Homosexualität als Sünde durch den Apostel Paulus ist unaufhebbar (Röm 1,24-27; 1 Kor 6,9ff; 1 Tim 1,10ff). Gottes Geist ermöglicht Veränderung oder Enthaltsamkeit. „Solche sind einige von euch gewesen.
Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes“ (1 Kor 6,11).
