Es wurden eines Fragen an diesen Humoristen gestellt.
Denken Sie dann über den Tod nach?
Na, das ist vielleicht ein heiteres Interview!
Sie kommen aus einer großen Familie. Hilft das?
Wie man’s nimmt. Zwölf meiner Altvorderen hängen bei mir an der Wand und lassen mich nicht aus den Augen.
Haben Sie Angst vor dem Tod?
Die Vorstellung einer längeren Krankheit will mir nicht gefallen…
Was empfinden Sie dabei, dass in sämtlichen Redaktionen Deutschlands Ihr Nachruf in der Schublade liegt?
So sehr ich auch in mich hineinlausche: Ich empfinde nichts.
Was kommt nach dem Tod?
Der Himmel, hoffe ich. Ich habe mir meinen Kinderglauben an den lieben Gott bewahrt.
Wissen Sie, was auf Ihrem Grabstein stehen soll?
Zweckmäßig wäre es, wenn der Name darauf stünde.
sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36165
Ob er es mit seinem Kinderglauben geschafft hat in den Himmel zu kommen? Fraglich! Da gefällt mir der Zeitgenosse besser: Alfred Delp wurde 1945 von den Nazis hingerichtet. Auf dem Weg zum Galgen frage er den Gefängnisseelsorger, wie die Lage an der Front ist. Der wusste es nicht. Und Delp sagte: In einer halben Stunde weiß ich mehr als sie.
