Das Internetportal n24 vermeldet:"Trotz einer Trendwende zu weniger Drogen berauschen sich noch immer hunderttausende Jugendliche beim Koma-Trinken. Das ergab eine Studie, die die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) vorstellte. "Der Konsum von Tabak, von Alkohol und Cannabis unter den 12- bis 15-Jährigen nimmt ab in Deutschland", sagte Bätzing. "Was uns Sorge macht, ist allerdings nach wie vor der problematische Alkoholkonsum, das heißt das exzessive Rauschtrinken." Der Raucheranteil unter Jugendlichen sank auf den niedrigsten Stand seit 1979, das Haschischrauchen geht erstmals seit 2004 zurück."Der große alte Augustinus (er war auch ein Säufer) ist eines der beeindruckendsten Beispiele, wie Gott aus einem vermurksten Leben etwas Neues machen kann. Augustinus schreibt selbst in seinen Bekenntnissen ausführlich über sein altes verkommenes Säuferleben. Er beschönigt dabei nichts. So ziemlich alle Verirrungen, die im damaligen Rom möglich waren, kommen auch bei ihm vor: seine intellektuellen Eitelkeitn und seine vielen sittlichen Verfehlungen. Aber dadurch brachte er sich selbst so in Probleme, dass ihm klar wurde: So kann das Leben nicht weitergehen. Er suchte nach einem Ausweg, nach Gott.
In dieser Lage beschreibt er seine Seelenkämpfe. Es ärgerte ihn unheimlich, als er hörte, wie andere Menschen zu Christen wurden und ihr Leben ab da eine besondere Anziehungskraft erhielt. Er, einer der gescheitesten Menschen des ganzen Römerreiches, sollte daran vorbeigehen? Wie lange sollte er es noch vor sich herschieben. Er wusste doch genau was dran war: Nämlich Gott sein ganzes Herz auszuliefern. Er befand sich gerade in einem Garten. Da hörte er vom Nachbarhaus die Stimme eines Kindes singen: "Nimm und lies, nimm und lies! (Tolle lege!)" Das ist nicht der Inhalt eines Kinderliedes, sagte er sich. Es musste Gottes Stimme sein.
Er ging zurück an die Stelle, wo er die Briefe des Apostels Paulus liegen hatte, öffnete das Buch und las den Abschnitt, auf den seine Augen zuerst fielen (Rm.13,13f Laßt uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.) Das Wort traf ihn so, dass er nun nicht mehr zögerte. Er kehrte um, ließ seine Vergangenheit hinter sich und lebte ab da im Glauben an seinen Herrn Jesus Christus (Confessiones, Achtes Buch, XII).
