Immer mehr Vandalismus und Einschüchterungen gegen Christen in Deutschland.

“Als Anfang des Jahres ehrenamtliche Helfer des Cafés „Stay“ im Leipziger Stadtteil Reudnitz morgens die Tür aufschlossen, schlug ihnen beißender Gestank entgegen. Unbekannte hatten in der Nacht Buttersäure durch das Schlüsselloch in die Räume gespritzt. Das war bereits der 24. Anschlag auf das kleine, christlich motivierte Café innerhalb von zweieinhalb Jahren. Die Täter: Linksextremisten, denen so viel Gott in Leipzig ein Dorn im Auge ist. Der Vorfall ist trauriger Höhepunkt einer Anschlagsserie, die aber gleichzeitig nur ein kleiner Teil kirchen- und glaubensfeindlicher Aktionen ist.

In Leipzig blieb es nicht beim aktuellen Buttersäure-Attentat; nur wenige Tage später wurden die frisch eingesetzten Sicherheitsglasscheiben des Cafés mit Vorschlaghämmern attackiert. Der Sachschaden allein für dieses eine Objekt beläuft sich mittlerweile auf eine sechsstellige Summe. Und Reudnitz ist kein Einzelfall…Viele Christen sind der Auffassung, dass der Staat zu wenig zu ihrem Schutz unternimmt. In Leipzig entblödete sich die Stadtverwaltung nicht, als sie behauptete, die Angriffe auf das Café „Stay“ seien gar kein Angriff auf die Religionsfreiheit, da sie sich gegen einen „geschäftlichen Betrieb“ gerichtet hätten.” Reitschuster.de

Eine Gesellschaft, die die Perversion feiert, die unschuldige Kinder liquidiert, bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblicken, die dem Götzendienst frönt (“das Klima”), die die traditionelle Familie in den Schmutz zieht, die die Ehe nicht mehr wertschätzt und die der Dekadenz verfallen ist, hat nun einmal nichts anderes zu erwarten. Die Säkularisierung hat nicht erst seit gestern stattgefunden, Kreuze wurden schon vor mehreren Jahren von den eigenen Leuten (!) abgehängt und verbannt. Man feiert sich als “frei und aufgeklärt”, das Christentum ist ja sowieso “total out” und das schon seit Jahrzehnten.

Und jetzt werden die Kirchen geschändet. Wer Gott aus seiner Mitte verbannt, der öffnet dem Widersacher Tür und Tor sperrangelweit und lädt ihn herzlich zu sich ein. Nun ist er da! Dann wird christlicher Glaube eben wieder in Hauskreisen praktiziert. Weg von Kanzeln, vor denen LGB-Dingsbumsfähnchen hängen, weg von ekelerregenden Krippenspielen mit schleimbedeckten Jesuskinddarstellern! Zurück zu den Ursprüngen! Die Institution Kirche hat fertig – egal ob sie von innen zerfällt, oder man ihr von außen zusetzt. Erhaltenswert sind die materiellen Hinterlassenschaften in Form von architektonischen Höchstleistungen und allerlei Zierrat. Nicht, damit es sich jemand einverleibe, sondern nur zur Dokumentation. Das wahre Christentum benötigt keinen Firlefanz, aber es lässt sich auch nicht durch Vandalismus einschüchtern.

Denn wo zwei oder drei versammelt sind auf meinen Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Matth. 18,29

und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Matth.16,18

Kommentar

  1. Martin Koch

    Da ich aus Oberschwaben komme, geniesse ich die schönen und gepflegten Barockkirchen in der Gegend, dieser ungemeine und doch präzis gearbeitete Detailreichtum dieser Zeit. Die vielen zierlichen Schnörkel, Blumen und Putten, die überbordenden, farbenprächtigen, oft auch biblischen Gemälde sind für mich mehr als nur ein willkommener “Kontrast” zur öden, nüchternen und rein nur funktionalen und quadratisch- pragmatisch- trostlosen Bauweise unserer Zeit. Die meisten Kirchen hier sind liebevoll restauriert und erhalten und an diesen Orten lass ich mich gerne ab und an in eine andere Zeit hineinversetzen. Und wenn dort noch die alten, schönen und innigen Kirchenlieder aufklingen, dann freuts mich umso mehr!

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