Jan Hus wurde mit 46 Jahren am 6. Juli 1415 in Konstanz verbrannt.

Jan Hus (1372-1415), einer der Vorläufer der Reformation, wurde am 6. Juli 1415 als „Ketzer“ verbrannt. Er wurde vor Bischöfe und Kardinäle geführt und durfte auf seine Anklage keine Erwiderung geben. Symbolisch legte man ihm ein priesterliches Gewand an und gab ihm einen Abendmahlskelch. Daraufhin führte man ihm zum Altar, wo ihm Gewänder und Kelch abgenommen werden und er kahl geschoren wurde. Sodann stieß man ihn aus dem Dom hinaus und setzte ihm eine papierene Mütze mit der Aufschrift „Haeresiarcha“ (Erzketzer) auf. Der Geist von Jan Hus muss so voller Ruhe und Erquickung gewesen sein, dass ihm der nahende Tod keine Angst einflößen konnte. „Mit größter Freude“, sagte Hus, „will ich diese Krone der Schmach um deinetwillen tragen, o Jesus, der du für mich die Dornenkrone getragen hast.“ Als seine Peiniger sprachen: „Nun übergeben wir deine Seele dem Teufel“, antwortete Hus: „Aber ich befehle meinen Geist in deine Hände, o Herr Jesus, denn du hast mich erlöst.“

Kommentar

  1. Der Reformator

    Johannes Hus ist der wohltuende Gegenpol zu den heutigen wichtigen Christen, angeführt von Papa Franziskus, Katholik Biden, Baptistomuslim Obama, Methodistin Hillary Clinton, Judenchrist Macron, Blondinenchristin vd Leyen und Pharisäerchrist Draghi.

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