Jetzt wären die Banken auch noch schuld am massenhaften Kirchenaustritt

Die Banken sind vielleicht an vielen Dingen, die „schräg“ laufen Schuld, aber sie dafür verantwortlich zu machen, daß die Leute reihenweise aus der Kirche austreten??? Das ist ja wohl doch etwas arg an den Haaren herbeigezogen. Aber so lautet die Begründung vom Finanzchef der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrat Bernd Baucks: Das neue automatisierte Verfahren zum Kirchensteuereinzug auf Kapitalerträge sieht ab 2015 vor, das die Geldinstitute Steuern auf Kapitalerträge direkt selbst einbehalten und weiterleiten. Nun würden laut Baucks einige Banken ihre Kunden dahingehend beraten, „dass sie der Steuer am besten durch Austritt begegnen können“. Soweit so gut. Aber das die (sonst frommen und freudig Kirchensteuer zahlenden?) Schäfchen gerade den Bänkern vertrauen? (Quelle: www.idea.de/nachrichten/d…hrte-austritte-82834.html )

Laut Statistik liegt das Vertrauen des Durchschnittsdeutschen in Bänker so ziemlich am unteren Ende der Fahnenstange und wird nur noch von Profisportlern, Journalisten, Werbefachleuten, Versicherungsvertretern und natürlich Politikern unterboten. Wobei Geistliche und Pfarrer übrigens ebenfalls nicht viel mehr Vertrauen geniessen, sondern im unteren Mittelfeld herumdümpeln.

Nein, nein, da sollte sich die Kirche doch mal lieber selber an der Nase packen. Immerhin sind die Deutschen ein äusserst spendenfreudiges Volk, wie man bei den vergangenen Katastrophen immer wieder sehen konnte. In „Null komma nichts“ werden da für Notleidende Millionenbeträge locker gemacht. Der Grund für die Kirchenaustritte und der Spendenunwilligkeit liegt wohl eher darin begründet, das der Kirche inzwischen wohl meistens sowohl die Integrität wie auch jegliche Kompetenz abgesprochen wird. Klar, denn pseudo-zeitgeistiges „Blabla“ können die Daily Soaps nun mal besser und glaubwürdiger auftischen. Dafür brauchen wir keine Kirche. Und Antworten auf echte Fragen hat zumindest die evangelische Kirche in der Summe schon länger keine mehr auf Lager. Da fackelt sich die Kirche wohl, geistlich gesehen, selber ab. Aber wir wollen ja nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Eher lohnt sich ein Blick auf das Vertrauensranking: Denn da steht seit eh und je und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit

der Feuerwehrmann

ganz oben. (Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft…ehrmaennern-a-954481.html ).

Was macht den Feuerwehrmann so vertrauensvoll?

Ganz einfach: Er setzt sein Leben buchstäblich für andere ein. Er opfert sein Leben, damit andere Leben gerettet werden.

In diesem Sinn war Jesus übrigens auch ein „Feuerwehrmann“: Er hat sein Leben für die Rettung aller Menschen, die an ihn glauben, geopfert.

Und solche Kirchenleute fehlen der Kirche wohl heute zunehmend, die ihr Leben einsetzen, um die Schäfchen zu retten, um sie zu dem großem Hirten und Feuerwehrmann Jesus Christus zu führen.

 

 

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