Juden lebten seit dem Exodus dort, Araber erst seit 637.

1. Israel eroberte am Ende des Exodus Kanaan. Die archäologischen Befunde zeigen, dass Jericho komplett zerstört wurde, andere Städte aber nicht. Zuvor war das Land von verschiedenen kanaanitischen Stämmen beherrscht. Araber tauchten dort erst mehr als 1500 Jahre später, nämlich 637 n. Chr. auf.
2. Im Land lebten seitdem immer Juden, auch nachdem der römische Kaiser Hadrian versuchte, den jüdischen Charakter des Landes auszulöschen, indem er dem Land erstmals den Namen “Palästina” gab, nach den Philistern, die aber schon rund 700 Jahre vorher aus der Geschichte verschwunden waren.
3. Seit ca. 1860 gab es sowohl eine jüdische als auch eine arabische Einwanderung. Juden kauften das Land, was sie besiedelten, und stahlen es nicht.
4. Ab ca 1860 kam es sowohl zu einer jüdischen als auch zu einer arabischen Einwanderung. Beide Gruppen lebten seit der muslimischen Eroberung immer dort.
5. 1922 entschied der Völkerbund, eine jüdische Heimstätte in Palästina (entsprach damals heutiges Israel plus heutiges Jordanien) eine jüdische Heimstätte einzurichten. 1923 wurde von den Briten 75% von Palästina abgetrennt, um dort einen arabischen Staat (Königreich Jordanien) zu errichten.
6. 1947 beschloss die UN, im Rest-Palästina zwei Staaten zu errichten: Einen weiteren arabischen Staat und einen jüdischen. Die Juden stimmten zu. Die Araber kündigten Krieg an, den sie 1948/49 verloren. Dabei kam es sowohl zu Fluchtbewegungen auf Aufforderung der arabischen Heere, als auch durch Vertreibungen.
6. 2000 wurde den Arabern erneut ein palästinensischer Staat angeboten (Oslo II), was Arafat ablehnte. anthony

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.