Ist die Bibel zuverlässig?

Kurz gesagt: Ja. Die Bibel ist Gottes Wort – in ihren Originalsprachen wörtlich von Gott eingegeben und damit irrtumslos. Sie ist das am besten überlieferte Buch der Antike: Allein vom Neuen Testament gibt es über 5.000 griechische Handschriften. Tausende ihrer Prophezeiungen haben sich exakt erfüllt. Und jeder kann ihre Kraft persönlich erfahren.

Wie zuverlässig ist der Bibeltext überliefert?

Von Caesars „Gallischem Krieg“ gibt es nur rund zehn Handschriften, die früheste um 900 n. Chr. Vom Neuen Testament dagegen über 5.000 griechische Manuskripte, dazu tausende Übersetzungen und Zitate früher Kirchenväter. Das Alte Testament wurde von den jüdischen Masoreten nach strengen Regeln abgeschrieben; die Funde von Qumran bestätigen ihre Genauigkeit. Der Artikel „Ist die Bibel menschliches Gedankengut oder Gottes Wort?“ fasst zusammen: „In punkto Überlieferung ist die Bibel absolut vertrauenswürdig.“

Die Wissenschaftler Geisler und Nix kommen zu dem Ergebnis, dass das Neue Testament zu 99,5 % rein überliefert ist. Keine der wenigen Abweichungen berührt eine Lehre des Glaubens („Die Fakten der Auferstehung“).

Warum ist die Bibel Gottes Wort und nicht Menschenwort?

Mehr als 40 Verfasser – Könige, Hirten, ein Arzt, ein Zöllner, Fischer – schrieben über rund 1.500 Jahre, auf drei Kontinenten und in drei Sprachen. Sie konnten sich nicht absprechen. Trotzdem zieht sich ein roter Faden vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung. Wer hat diesen roten Faden gezogen?

Die Bibel selbst sagt: „Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre“ (2. Timotheus 3,16). Im „Bekenntnis zur Bibel“ auf soulsaver.de heißt es: Die Originalsprachen der Bibel sind „wörtlich von Gott inspiriert“, die Heilige Schrift ist „unfehlbar“ und „irrtumsfrei“. Gute Übersetzungen nach dem Grundtext sind ebenfalls Gottes Wort.

Was beweisen die erfüllten Prophezeiungen?

Die Bibel ist das einzige religiöse Buch, das sich nachprüfen lässt. Nach einer Auswertung des Informatikers Prof. Werner Gitt enthalten 6.408 Verse prophetische Aussagen; 3.268 davon haben sich bereits erfüllt – ohne eine einzige Fehlvorhersage. Beispiele sind die Zerstörung von Tyrus (Hesekiel 26–28), das Leben und Sterben des Messias und die Rückkehr der Juden in ihr Land mit der Staatsgründung Israels 1948. Mehr dazu in „Argument für Gott: Die Bibel und ihre erfüllte Prophetie“.

Gibt es Widersprüche in der Bibel?

Wer genau hinsieht, findet keine echten Widersprüche. Wo mehrere Schreiber dasselbe Ereignis schildern, beleuchten sie es aus verschiedenen Blickwinkeln und ergänzen sich. Oft stammt der Vorwurf von Menschen, die die Bibel selbst nie gelesen haben. Auf soulsaver.de heißt es treffend: Die Menschen lehnen die Bibel nicht ab, weil sie sich selbst widerspricht, sondern weil sie dem Menschen widerspricht.

Der beste Beweis

Eine Obstverkäuferin wurde gefragt, woher sie wisse, dass die Bibel Gottes Wort sei. Sie zeigte auf die Sonne: Der Beweis, dass dies die Sonne ist, ist ihr Licht und ihre Wärme. Genauso gibt die Bibel innerlich Licht und Wärme. Diesen Beweis kann jeder selbst erleben, der sie ehrlich liest („Ist die Bibel Gottes Wort?“).

Häufige Anschlussfragen

Wer hat das Neue Testament geschrieben?

Apostel und ihre engen Mitarbeiter: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Paulus, Petrus, Jakobus und Judas, zwischen etwa 40 und 95 n. Chr. Eine Übersicht mit Datierungen gibt „Wer hat nun das Neue Testament geschrieben?“.

Haben Konzilien bestimmt, was in die Bibel gehört?

Nein. Die biblischen Bücher wurden schon kurz nach ihrer Abfassung als Gottes Wort erkannt. Konzilien haben den Kanon nur noch anerkannt, nicht festgelegt.

Wo fange ich mit dem Bibellesen an?

Mit dem Johannes-Evangelium. Für den Einstieg eignen sich genaue Übersetzungen wie Luther oder Schlachter 2000 – keine freien Übertragungen.

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