Jugend ohne Gott

Junge Menschen wollen viel. Sie wollen Spaß, sie wollen Geld, sie wollen Erfolg. Befragt man die heutige junge Generation nach ihren Zielen, fällt die Antwort meist ähnlich aus: Persönlicher Frieden und Wohlstand. Natürlich gibt´s bei den Teenagern noch ein paar Hobby-Demonstranten, die gegen Bush und Co. auch schon mal ganz mutig ein Anti-Amerika-Tshirt tragen… nur sind ihre Vorbilder im Kampf gegen die Ungerechtigkeit alle kläglich gescheitert und sitzen jetzt brav in den Parlamenten, anstatt im Sitzstreik davor.

Aber die meisten jungen wollen in Wirklichkeit doch nur das eine: Ihr Leben fett genießen – mit Urlaub, Auto, iPhone und allem, was die Werbung ihnen sonst noch vorpredigt. Doch jetzt sieht´s auf einmal gar nicht mehr so gut aus: Die saublöden Amerikaner mit ihren bescheuerten Hedgefonds machen euch einen dicken Strich durch die Rechnung! Finanzkrise hier, Börsencrash dort, Millionen von Arbeitslosen sind plötzlich denkbar – und das nicht nur in den USA. Das Wall Street-Debakel schwappt auch nach good old europe herüber und wird so manchem Jung-Manager die Lebensplanung durcheinander wirbeln.

Jugend ohne Gott ist ein Roman aus der Zeit des Dritten Reichs. Die Kinder waren so übel von der Nazi-Propaganda indoktriniert, dass einem beim Lesen schlecht werden kann. Und heute? Ist das, was wir haben etwa keine Jugend ohne Gott? Unsere Junggeneration hat genau so wie damals ihre Diktatoren – nur heißen die nicht Hitler oder Stalin, sondern "Konsum" und "Eitelkeit". Das Wesen der Jugend hat sich nicht geändert. Sie sind immer noch vollkommen hörig. Doch genau so, wie die Kinder des Dritten Reichs ganz hart auf die Schnauze gefallen sind und an der Ostfront verheizt wurden, so werden unsere Kids ihren Absturz ebenfalls erleben: Spätestens dann, wenn sie als Konsumenten nicht mehr taugen, wenn sie ohne Arbeit und Bildung einfach nicht mehr gefragt sind.

Gott sei dank gibt es ein besseres Leben als das! Beim Schöpfer sind alle Menschen willkommen. Egal ob schön oder hässlich, ob reich oder arm. Gott hat genug Liebe für alle! Doch ein Platz bei Gott kostet dich etwas… als ein reicher junger Mann einmal zu Jesus kam und Ihn fragte, was er tun müsse, um einen Platz im Himmel zu haben, forderte Jesus, der reiche Jüngling solle alles verkaufen, was er hat, und es den Armen geben. Der junge Mann war ganz fertig und ging traurig weg. Wir hören im Neuen Testament nie wieder etwas von ihm. Jesus fordert uns tatsächlich auf, IHN über allen Luxus und Spaß zu stellen. Wir müssen nicht unbedingt alles verkaufen – aber ein Christ weiß, was bei Gott echten Wert hat und was nicht. Gott ist nicht das Sahnehäubchen im Leben von verwöhnten Wohlstandskids! Er will das wichtigste im Leben eines Gläubigen sein. Er gibt sich nicht mit weniger zufrieden. Gehst du auch traurig weg, wenn Jesus das sagt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.