Juri Gagarin ist vor genau 56 Jahren ins All gestartet.

„Als der erste russische Kosmonaut, Juri Gagarin, öffentlich sagte, er habe Gott im Weltraum nicht gesehen, bewegte das ein zwölfjähriges Mädchen aus Gothenburg in Schweden so sehr, dass sie ihm einen Brief schrieb:

„Lieber Kosmonaut Gagarin,“ so schrieb das Mädchen, „ich habe gehört, dass Sie im Weltraum gewesen sind und sagen, Sie hätten Gott nicht gesehen. Darf ich Sie fragen, ob Sie ein reines Herz haben?“

Wir wissen nicht, was Gagarin dem Mädchen antwortete. Doch wir wissen, worauf sich die Frage, die das Mädchen dem Kosmonauten stellte, bezog. Es waren die Worte Jesu in der Bergpredigt, wo es heißt: „Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.“ (Matt. 5, 8).

„Ich glaube“, schreibt James Irwin, der Gott als Astronaut ganz anders wahrnahm als sein russischer Kollege, „wir sehen immer nur das, was unser Herz uns sehen lässt. Gottes Herrlichkeit, Liebe und Segnungen können wir – im Weltraum wie auf der Erde – sehen, wenn wir Gott in unserem Herzen haben. Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, wie Gott mir begegnete und zu mir sprach.

Das war zum ersten Mal, als ich mich bekehrte. Dann jedoch rutschte ich in das Dasein eines Sonntagschristen ab. Ich glaubte an Gott, aber ich diente ihm nicht. Deshalb erlebte ich auch nichts mehr mit Gott. Während des Fluges zum Mond und danach weihte ich mich ganz dem Dienst für Gott. Dabei merkte ich, dass ich viele kostbare Jahre vergeudet hatte. Als ich anfing, Gottes Frohe Botschaft den Menschen weiterzugeben, bekam mein Leben einen neuen Sinn. Heute kann ich sagen: Gott schickte mich zum Mond, damit ich der Erde das Evangelium seines Sohnes weitergeben konnte.“ https://www.erf-melodie.com/radio/thema-des-monats/detail/article//Faszination-Schoepfung.html

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