Karl Mays Geburtstag jährte sich zum 180. Mal.

Nach sehr schwieriger Jugend war dieser phantasievolle Autor im Alter nicht nur frommer Christ, sondern auch Pazifist und Menschenfreund, ein wahrer Kosmopolit!

 „Ein jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes, der die Liebe ist; alle Gesetze menschlicher Entwicklung sollen sich auf das eine, große Gesetz der Liebe gründen, damit das Ebenbild des großen göttlichen Meisters nicht be­leidigt, beschimpft oder entweiht werde.“

„Der Gottes­funken ist im Menschen niemals vollständig zu ersticken, und selbst der Wildeste achtet den Fremden, wenn er sich selbst von diesem geachtet sieht. Ausnahmen gibt es über­all. Dürfte ich doch ein Pionier der Zivilisation, des Christentums sein!“

„Hilf mir, o Gott, stets deiner zu gedenken, Und was ich thu, auf dich nur zu beziehn. Ich will nur dich allein im Aug behalten. Und geis­tig mich durch dich für dich gestalten.“

In einem späten Brief heißt es: „Ich möchte der Mensch­heit meinen Glauben geben, geben, meine Liebe, meine Zuver­sicht, mein Licht, meine Wärme, mei­nen Gott!“

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