Das Christentum war das ursprüngliche philosophische Fundament für die Naturwissenschaft. Wissenschaft galt damals niemals als alternative Hypothese zum christlichen Glauben. Christliche Wissenschaftler glaubten an einen Gott, der rational und frei ist. Hans Halversen, Wissenschaftsphilosoph, argumentiert dahin, dass Christen nicht nur die ersten waren, welche die naturwissenschaftliche Forschung betrieben. Sie ist auch mehr auf dem Christentum als auf dem Atheismus gegründet. Christen glauben daran, dass Gott die gesamte Welt geschaffen hat. Er ist damit nicht nur ein Lückenbüsser. Der Glaube an den Schöpfergott lässt sein Wirken in grösserer Detailliertheit erscheinen. Christen diskutieren seit dem 4. Jahrhundert darüber, wie Wissenschaft und Glaube zusammengehen. Sie waren seither auch immer mit dabei, wenn es um bahnbrechende Entdeckungen ging.

von Rebecca McLaughlin
336 S., kartoniert, 14,90 €
