Leben wir…so leben wir dem HERRN, sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Wir sind in seinen Händen.

Zu biblischen Zeiten jedenfalls hat Gott gelegentlich zu drastischen Mitteln; wie Seuchen oder Naturkatastrophen gegriffen, um Menschen aus ihrer illusionären Selbstgewissheit aufzuwecken, um sie auf vollkommen falsche Prioritäten aufmerksam zu machen oder um sie vor noch weit größeren Fehlern zu warnen. „Am Ende der Zeit werden große Katastrophen geschehen, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat und auch nicht wieder geben wird. Wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden.“ (Matthäus 24, 3. 21f.) Ob Corona mit dieser Ankündigung Jesu zu tun hat, kann natürlich niemand mit letzter Sicherheit sagen. Jedenfalls werden hier wie auch in der Offenbarung des Johannes katastrophale, weltweite Ereignisse angekündigt, die das Kommen des Reiches Gottes ankündigen. Christen tun sich keinen Gefallen, wenn sie das alles verdrängen und darauf hoffen, alles würde ewig und friedlich so weiterlaufen wie in Europa während der letzten Jahrzehnte.

Christen sollten in Zeiten von Corona neu darüber nachdenken, worauf es im Alltag wirklich ankommt; wie stark ihr Leben tatsächlich in der Hand Gottes liegt und, wie sie die ihnen verbleibende Zeit sinnvoll, im Sinne Gottes verwenden können; seien es nur noch wenige Wochen oder viele Jahre. Michael Kotsch

Leben wir…so leben wir dem HERRN, sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Wir sind in seinen Händen.

Kommentare

  1. Thomas

    Ich höre hier nur, das eine freie Kirche oder Gemeinde, nach der anderen,
    alle Gottesdienste absagt. Als Petrus, Paulus, Johannes und Marcus ihr
    Haus, morgens verliessen, mußten sie damit rechnen jeden Tag eingesperrt,
    gefoltert, oder getötet zu werden. Für ihre körperliche Unversehrtheit, hätten
    sie auch weiterhin ihre Fischernetzte auswerfen können und nach Feierabend,
    gemeinsam auf der Dachterasse, ihren Fisch grillen können. Aber offensichtlich,
    hatten sie andere Priroritäten, ansonsten, würde es weder Bibel, noch Christentum
    geben, genausowenig wie den deutschen Wohlstandschristen.

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