Liebe römisch-katholische Kirche, kommerzielle Werbung gehört nicht an eine Kirche.

Am Gerüst des Bonner Münsters hängt ein neues Plakat. „Bonn Appetit – Aldi Süd wünscht köstliche Weihnachten“ steht dort und zeigt ein Weihnachtsgericht. Das Erzbistum Köln unterstützt indes ausdrücklich die Werbeaktion auf dem Baugerüst des Münsters.

Auf den Beschwerdebrief eines Ehepaars stellt das Erzbistum in einer Antwort fest: „Das von Ihnen beanstandete Plakat der Firma steht nicht im Widerspruch zur christlichen Botschaft oder trägt nicht zur Profanisierung der christlichen Botschaft bei“. https://www.general-anzeiger-bonn.de/

Kommerzielle Werbung gehört nicht an ein Haus Gottes. Der Bischof sollte mal die Bibel lese, wo Jesus die Händler aus dem Tempel vertrieben hat. Ich finde das beschämend, genauso die Ausrede dazu. Ob die katholische Kirche derlei Werbeeinnahmen nötig hat? Münchens katholisches Bistum legte etwa ein Vermögen von sechs Milliarden Euro offen. Schon die alten Römer wußten es: pecunia non olet.

Die Tempelreinigung (Matthäus 21, 12-17)
12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 

Kommentare

  1. Peter Burghardt

    „Ich bin noch niemandem begegnet, der vom Glauben abgefallen wäre, weil er ‚das Kapital‘ von Marx gelesen hat. Hingegen kenne ich viele, die den Glauben infolge dummer Predigten ihres Pfarrers verloren.“ ~ Józef Tischner (kath. Priester)

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