Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

Die Diskussion "Evolution kontra Schöpfung" wird stellenweise extrem verbissen geführt. Oft werden Evolutionskritiker von der Gegenseite diffamiert und als "Pseudowissenschaftler" und "Scharlatane in weißen Kitteln" bezeichnet.

Die amerikanische Organisation Discovery Institute hat vor einigen Jahren eine offene Liste für Evolutionskritiker angelegt, in die sich Wissenschaftler aus aller Welt eintragen können. Die Forscher, die an Darwins Theorie zweifeln, kommen unter anderem von Eliteuniversitäten, wie Yale, Princeton, Stanford, MIT, UC Berkeley, UCLA, Harvard, Technische Universität München und anderen.

Die biblische Lehre der Schöpfung ist also weder "unwissenschaftlich" noch wird sie unter Forschern allgemein als absurd abgelehnt – auch wenn das aggressive Atheisten immer wieder behaupten. Überzeuge dich selbst:

Hier der Link zur Scientific Dissent from Darwinism-list.

Kommentare

  1. nasebohrer

    Ja, ich bekomme in meinem Archäologie-Studium so einiges mit und oft wird, wie du sagst, die Deutung bereits mitgeliefert und manchmal gibt es mehrere Deutungen. Wir werden aber auch dazu angeregt zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Das versuche ich auch stets zu tun. Dann schaue ich mir bei Grabungsberichte an, schaue auf die Methoden, mit denen gearbeitet wurde usw. Trotzdem komme ich zu dem Schluß, daß die Schöpfung in sechs Tagen – und damit die wortwörtliche Bibelauslegung – wissenschaftlich unhaltbar ist. Da lasse ich mir nichts indoktrinieren…
    Wenn Du sagst, daß Du Dich an das Wort Gottes hältst, weil die Menschen so oft geirrt hätten, dann möchte ich dem Folgendes entgegenhalten:
    – Wer sagt mir, was Gottes Wort ist? Es gibt viele verschiedene Religionen, die von sich aus behaupten, die Wahrheit zu besitzen. Wie soll man als neutraler Betrachter sagen können, welche die Wahrheit besitzt? Vielleicht besitzt auch keine der Religionen die “Wahrheit”.
    – Menschen, die behauptet haben, Gottes Wort und die Wahrheit zu kennen, haben ebenfalls oft geirrt (ein Beispiel sind die Zeugen Jehovas mit ihren Weltuntergangsvorhersagen…)
    – Leuten, die von sich aus behaupten, die „Wahrheit“ zu besitzen, bin ich sehr kritisch gegenüber eingestellt, gerade weil – wie Du richtig bemerkt hast – sich die Menschen so oft irren.
    – Daher bin ich auch Euch gegenüber skeptisch eingestellt, weil ihr auch von Euch behauptet, die „Wahrheit“ zu besitzen.
    – Die „Beweise“ für Eure „Wahrheit“ kann ich nur zur Kenntnis nehmen, dass sind keine Beweise im wissenschaftlichen Sinne.
    – Trotzdem kann man natürlich Christ und Wissenschaftler sein, davon gibt es eine ganze Menge. Für die ist es meist kein Problem, die Evolutionstheorie für eine brauchbare Theorie zu halten und gleichzeitig Christ zu sein. Ich frage mich, weshalb ihr unbedingt an der wortwörtlichen Bibelauslegung festhaltet?
    – Veli, du sagst selbst, dass es auf die Sichtweise ankommt. Und aus meiner Sichtweise ist die Schöpfung in 6 Tagen einfach nicht wahr, weil ich mir aus verschiedenen Quellen eine eigene Meinung gebildet habe, und ich hab z.B. auch Werner Gitt gelesen.
    Noch etwas: Veli, in deiner Erwiderung auf AlWein tust du ihm meiner Ansicht nach Unrecht. Wenn er von einem wahrheitssuchenden Menschen spricht, dann heißt es ja folgerichtig nicht unbedingt, dass alle anderen nicht wahrheitssuchend seien. Wahrheitssuchend sind wir ja alle irgendwie. Ich behaupte nicht, sie gefunden zu haben, aber ich kann für mich Dinge ausschließen, die ich in keinem Fall für wahr halte aus den und den Gründen. Eigentlich seid ihr es, die behaupten, nicht nur wahrheitssuchend zu sein, ihr behauptet sogar noch, sie gefunden zu haben. Ihr meint dann, daß sich alle, die nicht an die wortwörtliche Bibelauslegung und an Jesus Christus glauben, nur irren können. Deshalb solltest Du AlWein nicht etwas vorwerfen, was von den Evangelikalen selbst getan wird.

  2. veli

    “von einem wahrheitssuchenden menschen erkannt” – das klingt ja so super, da kann man ja gar nicht mehr sagen: die evolutionstheorie ist falsch. denn dann wäre man ja nicht “wahrheitssuchend” und würde auch nichts mehr in dieser welt “erkennen” können usw.
    ich wünsche dir, dass du dich wirklich auf die suche nach der wahrheit machst!

  3. AlWein

    So hab ich des nicht gemeint. Ich bin zwar kein gläubiger Christ, aber ich möchte weder die Evolutions -noch die Schöpfungstheorie für absurd erklären, aber für mich steht fest, dass beide auf gesundem Menschenverstand beruhen, mit den Unterschied, dass Sie in einer anderen Zeit entstanden sind und somit anders erklärt werden mussten (komplex, einfach). Die Evolutionstheorie wurde ja nicht von einem bösartigen Menschen “gefunden” um verlorene Seelen ins Fegefeuer zu schicken, sondern von einem Wahrheitssuchenden Forscher erkannt. Außerdem wollte auch Jesus, dass jeder Christ die Wahrheit findet und erkennt. und des ist keine christliche sondern eine menschliche Aufgabe bzw. Passion, die in jedem steckt.

  4. veli

    genau das soll diese liste zeigen: dass eben NICHT alle forscher, die die evolutionstheorie für absurd erklären, indoktrinierte werkzeuge der amerikanischen bösenbösen kreationisten sind… aber diese reflexhafte reaktion ist dir eben von den medien eingeprügelt worden. man kann auch selber denken!
    ich vermute in deinem studium der archäologie lernst du einiges über das, was es so gibt. aber die deutungen bekommst du auch gleich mitserviert. die realität unserer welt im kleinen und im großen, zeigt aber, dass der blickwinkel über die sicht der dinge entscheidet. ich entscheide mich für den blickwinkel Gottes. schon so oft haben sich menschen geirrt, ihre meinung revidiert. aber Gottes Wort ist souverän. Er, der nicht lügen kann, hat uns einen glaubwürdigen beweis seiner existenz gegeben: in der Schöpfung und in Seinem Sohn Jesus Christus.

  5. AlWein

    Gibt es wirklich einen Widerspruch zwischen Evolutions -und Schöpfungstheorie. Die Bibel sagt: Gott schuf als erstes Sterne, Sonne, Himmel, dann die Erde, Pflanzen, Tieren und schließlich den Menschen. Die Evolutionstheoretiker gehen in der selben Reihenfolge vor. Bloß wird dies komplexer beschrieben. Die Genetik ist bewiesen. Auf einfachste Weise durch ein Mann Gottes (mengele?), der Bohnen kreuzte und Zusammenhänge erkannte. Man kann und darf dies nicht leugnen.
    Grundlagen und Werte, wie sie unter anderem die Kirche vertritt, bleiben dieselben. Nur mit wachsenden Wissen wird dies alles undurchsichtiger. Daher ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Kirche sich der Realität zustellen und mit diesem Wachstum zusammen zuarbeiten. Sonst gibt es keine Grundlagen und Werte mehr, sondern nur noch Wissen.

  6. nasebohrer

    Natürlich kann die Mehrheit falsch liegen, die Minderheit aber auch. Wenn nun betont wird, daß schon über 700 Wissenschaftler an die Schöpfungslehre glauben, dann wird doch in die gleiche Kerbe geschlagen, indem mit der Menge argumentiert wird. Floflo hat recht, daß uns die Anzahl der Wissenschaftler und die Professorenränge nicht weiterbringen, will man aufrichtig argumentieren.
    Es ist bei totalitären Weltbildern meist so, daß sie die Wissenschaft in den Dienst ihrer Ideologie stellt. Von den Forschern wurde verlangt (und von denen selbst oft in vorauseilendem Gehorsam erledigt) zu untermauern. Religiöser Fundamentalismus weist oft ähnliche Denkmuster auf wie politischer Totalitarismus. Für mich persönlich, gehört der Evangelikalismus zum religiösen Fundamentalismus dazu, zu einer verhältnismäßig harmlosen (weil nicht aggressiv-kämpferisch) Variante, zumindest in Deutschland. Trotzdem wird versucht, die Wissenschaft in den Dienst der Religion zu stellen. Der Wissenschaft kann und darf es nicht darum gehen, eine Religion zu bestätigen und eine andere zu widerlegen, sie soll im Idealfall wertfrei sein. Das, was die Wissenschaft bisher herausgefunden hat, widerspricht (für meinen Bereich der Archäologie) dem wörtlichen Schöpfungsbericht, wie ich fast täglich während des Studiums merke. Ich habe mich persönlich auch ein wenig mit dem Kreationismus beschäftigt, die Netzseite von Wort-und-Wissen besucht und meine eigene Meinung gebildet. Die besagt: Ich kann nicht an einen wörtlichen Schöpfungsbericht glauben. Die wörtliche Auslegung der Schöpfungsberichts stimmt nicht mit den wissenschaftlichen Fakten (so, wie ich sie ihnen bisher immer begegnet bin) überein.
    Dies beweist ja nicht, daß es keinen Schöpfer gibt (Ich sehe zum Beispiel keine Möglichkeit die Nichtexistenz Gottes zu beweisen), denn der Schöpfer muß ja nicht so gehandelt haben, wie es in der Bibel steht.

  7. veli

    in der gegenwärtigen zeit muss man ab und zu darauf hinweisen, dass auch wissenschaftlich denkende und arbeitende menschen weltweit (nicht nur in den usa, so wie das unsere medien verkaufen wollen) die evolutionstheorie ablehnen.
    außerdem gibt es nur zwei alternativen: durch einen schöpfer oder ohne einen schöpfer – wer die evolutionstheorie ablehnt, geht davon aus, dass es einen – erst einmal nicht näher definierten – schöpfer gibt. ich denke vor diesem Schöpfer scheust du dich, obwohl Er dich interessiert… warum eigentlich?

  8. floflo

    Einerseits ist die Mehrheit oder die schiere Anzahl der Anhänger einer Meinung egal, aber auf der anderen Seite versucht man damit zu überzeugen. Überzeugender wäre es auch, könnte man genauer z.B. nach der genauen Art des Doktortitels aufschlüsseln, denn einem Maschinenbauer traue ich jetzt weniger als einem Mikrobiologen zu, nur vom persönlichen Glauben her zu zweifeln.

    Die Evolutionstheorie kritisch zu beäugeln bedeutet natürlich nicht automatisch eine Hinwendung zu irgendeiner Form des Kreationismus. Vielleicht sehen sich ja viele wie die Leute damals vor der Verbreitung Evolutionsgedankens: Ohne sinnvolle Alternative.

  9. Anonym

    Und was ist mit den weltweit Hunderttausenden von Wissenschaftlern und Akademikern, die nicht daran zweifeln?
    Außerdem: Zweifel an der Evolutionstheorie bedeutet nicht zwangsläufig, die Schöpfungslehre für wahr zu halten…

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