Loveparade 2010-The Art of Love

1989 – 2010 "Mit der Idee der falschen Liebe geboren, mit der Tragödie des realen Todes gestorben.Die „Financial Times Deutschland“ schreibt in ihrem Artikel „Loveparade Der Beat vom Tod“: „Er habe das erste Mal einen Menschen sterben sehen, berichtet ein Jugendlicher, der irgendwo in dem Gedränge stand. Ein anderer erzählt den Reportern, er habe noch versucht zu helfen und ein Mädchen wiederbeatmet, das, eingedrückt in die Masse, blau angelaufen war. Sie berichten in erschütternden Worten von der Hitze, der Angst, dem Gedränge, davon, wie sie versuchten, sich durch die Masse zu kämpfen – während auf den zwei Bühnen und den 16 Wagen die Musik der DJs aus vielen Ländern weiterspielte, weiterspielen musste, um nicht mitten in der Abschlusskundgebung eine zweite Panikwelle auszulösen.
Nur Eva Herman, berühmt-berüchtigte Ex-NDR-Moderatorin, weiß genau, wo das Problem liegt. Das Fest sei in Wahrheit eine "riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg", ereifert sie sich in einem Internetkommentar, der mittlerweile gelöscht wurde. Danach waren die jungen Menschen selbst schuld: Sie "wollten sich eben nicht umleiten lassen". Richtig ist, dass die Raver schon Tage vorher ausdrücklich warnten. Ein Artikel der Zeitung "Der Westen", der am 22. Juli fröhlich plappernd von Flipflops als Schuhwerk für das Fest abrät, wird mit Kommentaren von Ortskennern bombardiert. "Die kleinste Panik, und der Mob eskaliert. Wetten", schreibt Lover_P, nennt die Veranstaltung "Irrsinn". Vasa49 rechnet vor, dass schon 350.000 Menschen auf dem Gelände zu viele sind. Eine Million Besucher soll es gegeben haben, wie viele es genau waren, ist immer noch unbekannt. "Ne Falle" nennt ein anderer den 300 Meter langen Tunnel, der mit zu dem Verhängnis führte, "ich fass es nicht".
Zwar gibt es auch hier Raverstimmen, die vor Panikmache warnen, auf erfolgreiche Paraden verweisen – und Bochum nicht erwähnen. Die Stadt hat 2009 aus Sicherheitsgründen abgesagt, die Infrastruktur reiche nicht aus. Bochum hat 380.000 Einwohner, Duisburg eine halbe Million. Es wird schon klappen, hofften die Musikfreunde, es hat ja auch in anderen Städten trotz Andrang geklappt, und dichtes Gedränge gehört zu einer Loveparade auch einfach dazu.
Und mit dieser Loveparade sollte es nach der Pause eben nicht enden, sondern anfangen, wünschten die Organisatoren. "The Art of Love" war die Raverhymne für Duisburg. Künftig, hieß es vor der Tragödie bei einer offiziellen Ankündigung stolz, soll es jedes Jahr eine andere Hymne geben, damit viele internationale DJs eine Chance erhalten. Die neuen Hymnen wird es nun nicht mehr geben.“
Die wahre Liebe bleibt – wir finden sie bei Gott und allein bei Jesus. Die wahre Loveparade war sein Weg zum Kreuz. Dort starb er, damit wir nicht mehr sterben müssen. Er gibt uns ewiges Leben

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