Mädchenmord von Freudenberg: Grauen ohne es zu verstehen.

Beide Jugendliche (mit 12 J. sind sie keine Kinder mehr, wollen sie auch nicht sein) haben unglaubliches Leid in die Familie es Opfers gebracht, aber auch in ihre eigenen Familien, die damit für den Rest ihres Lebens zu kämpfen haben.

Das Problem ist sehr komplex und wurde schon länger in der Soziologie beschrieben, z.b. von Neil Postman über die Abschaffung der Kindheit durch die Medien in den 90er Jahren. Von Handys und “sozialen Medien” war damals noch gar nicht die Rede. Zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit wachsen Menschen in der Mediengesellschaft auf , die durchaus totalitäre Züge trägt, ohne eigenständige Jugendphase. Was das für Folgen hat, ist heute noch nicht einmal annähernd zu ermessen. Und die linke Schulpolitik gießt hier noch Öl ins Feuer mit ihrer Frühsexualisierung, ihrer Diversitäts- und Gender-Ideologie. Und unsere Bundesregierung muss sich fragen lassen, inwiefern die durch den Lockdown der Schulen statt gefundene Verwahrlosung dazu beigetragen hat. Die beiden noch nicht einmal strafmündigen Täterinnen gehören zur Generation Corona. Durch Lockdown-Massnahmen – die  unangemessen und im Hinblick auf die Seuche auch unsinnig waren – wurden bei hunderttausenden Kindern die Grundlagen für  psychische Krankheiten gelegt. Ob diese auch hier vorliegen? Manchmal fragt man sich, ob  die Lehren aus dem Buch “Der Herr der Fliegen” völlig an der Gesellschaft und vielen Eltern vorbeigegangen ist, weil es eben nur ein “Buch” sei. Darin wird uns alle gezeigt, das Kinder zu den selben kriegerischen und verbrecherischen Handlungen fähig sind, wie Erwachsene. “Ich kann mir kein Verbrechen vorstellen, das nicht auch ich hätte begehen können!
Goethe

Als Anfang des 20. Jh. in San Francisco der Strom ausfiel, da plünderten Scharen von Massen die Geschäfte. Zuerst diejenigen die sowieso kriminell geschult waren, dann aber nach und nach auch die unbehelligten. Später wurde es dann für fast jeden normal plündern zu gehen. – Wenn die staatliche Obrigkeit wegfällt, dann bricht das Böse im Menschen heraus. Wir werden durch Gesetze in Schach gehalten. Jeder weiß was passiert, wenn das nicht der Fall ist. Als 1938 – 1945 6 Millionen Juden getötet wurden, da haben Millionen Deutsche es für vertretbar gehalten, weil Juden weniger wert sind, wie Tiere. Heute wissen wir, es war böse. Seit den 70er Jahren ist die Tötung eines Menschen im Mutterleib erlaubt. Heute töten wir allein in DE 120.000 Ungeborene im Mutterleib, weil die meisten sagen es ist OK. Dabei handelt es sich z.T. um voll lebensfähige Babys nach dem 3. Monat. In 30 Jahren verurteilen hoffentlich nachfolgende Generationen diese Taten und bezeichnen es als das was es ist, nämlich Mord. Das zeigt, der Mensch richtet sich nach den Gepflogenheiten der Masse und denkt dabei, wenn es nur alle tun, wird es schon gut sein. Bei jedem Menschen ist es möglich, dass er in eine für ihn anfällige Situation kommt in der er zu einem Mord, oder einem Verbrechen ähnlicher Stufe, fähig ist. Wir tragen das böse in uns, und die Strukturen außerhalb von uns verhindern das schlimmste. Wir alle sind zum bösen fähig, dass halte ich für eine sichere Aussage – Und damit sind wir alle im Grunde genommen böse veranlagt. Wenn ein Mensch wirklich gut wäre, dann müsste er alle 10 Gebote aus dem christlichen Dekalog einhalten. Du sollst nicht stehlen!…Wer hat das noch nie?…Du sollst kein falsch Zeugnis reden?..Wer hat das noch nie? Allein 2 Gebote zeigen, wir überschätzen uns hoffnungslos. Die Bibel sagt, dass die 10 Gebote der Spiegel sind für den Menschen. Dabei wird deutlich, dass es keinen Mensch gibt, der alle 10 Gebote einhalten kann. Wer einmal ein Gebot überschritten hat ist nach den Maßstäben Gottes böse. 1. Mose 8,21 – Der Mensch ist von Jugend auf Böse. – Die Wahrheit ist bitter!Als Christen sind wir nicht besser, wir haben es nur besser, weil wir  begnadigte Sünder sind und uns Gott das „Böse“, das nach wie vor in uns steckt, nicht mehr anrechnet, sondern auf das sieht, was er uns im Glauben geschenkt hat.
Durch den Glauben sind wir so zu neuen Menschen geworden, was im Neuen  Testament mehrfach ausdrücklich bestätigt wird.

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