Da immer mehr Kritiker den Einfluss und die Geschäftsmodelle einer Elite im Hintergrund in Frage stellen, muss man diesen Stimmen jede Möglichkeit nehmen, sich in der Öffentlichkeit zu äußern, um die Geschäfte dieser Elite nicht zu gefährden. Die CDU zeigt mit solchen Aussagen eines Politiker aus ihren Reihen, dass sie im linkswoken Spektrum angekommen ist und keinerlei Kritik aus der Mitte und dem konservativen Lager mehr dulden möchte. Sie beteiligt sich somit am linkswoken Umbau des Staates und agiert im höchsten Maße gegen seine Bürger. Wenn Politiker anfangen, Grundrechte auszuhebeln, wird es gefährlich. Regulieren, zensieren, verbieten, das rettet nicht die Demokratie, das schafft sie ab.
“Meinungsfreiheit ist gewissermaßen auch ein christliches Thema, spätestens seit nach Pfingsten die damalige Gesellschaft die Verkündigung der christlichen Botschaft von Jesus Christus als dem Retter von Sünde und Versöhner mit Gott unterdrücken wollte. Sie ergriffen eine Reihe von Einschüchterungsmaßnahmen. Petrus und Johannes traf es zuerst:
Apostelgeschichte 4,1-3: Während Petrus und Johannes noch zu den Leuten redeten, kamen Priester mit dem Tempelhauptmann und einigen Sadduzäern zu ihnen heran. Sie waren empört darüber, dass die Apostel das Volk belehrten und am Beispiel von Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündeten. So nahmen sie beide fest und sperrten sie bis zum nächsten Morgen ins Gefängnis. Es war nämlich schon Abend geworden.
Da die beiden nichts gegen die damals geltenden Gesetze getan hatten, war es tatsächlich nur der Versuch einzuschüchtern. Lukas berichtet allerdings so, dass jeder erkennen soll, dass die Verhaftung die Wirkung der Botschaft des Evangeliums überhaupt nicht beeinträchtigt hat. Es kamen sogar Hunderte zum Glauben, so dass die Gesamtzahl der Gläubigen auf 5000 wuchs, was bei einer geschätzten Einwohnerzahl von 30-40.000 zu dieser Zeit, schon eine beträchtliche Minderheit darstellte. Die Einschüchterungsversuche, die dazu dienen sollten, den neuen Glauben am besten im Keim zu ersticken, gingen mit einem Verhör und einer Verwarnung weiter:
Apostelgeschichte 4,17: Damit sich die Sache aber nicht noch weiter im Volk ausbreitet, müssen wir ihnen strengstens verbieten, in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu reden.
Allerdings hatten alle Verbote keinen Erfolg. Petrus und Johannes sind nicht eingeschüchtert und wollen sich den Mund nicht verbieten lassen. Sie bringen sogar noch ein stärkeres Argument vor, als die persönliche Meinungsfreiheit.
Apostelgeschichte 4,19-20: Doch Petrus und Johannes erwiderten: „Entscheidet selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als ihm. Was wir gesehen und gehört haben, können wir unmöglich verschweigen.“
Es dürfte den damaligen Politikern und religiösen Führern klar gewesen sein, dass die weiteren Verwarnungen und die Aufforderung zu schweigen, nichts nützen würden. In der anschließenden Gebetsgemeinschaft ordnen die Gläubigen die Sache von der Bibel her ein und sehen im Verbot der Verkündigung den Widerstand gegen Gott und seinen Messias Jesus Christus. Aber weil sie wissen, dass die Warnungen und Drohungen eventuell doch auf sie wirken könnten, bringen sie auch eine Bitte vor Gott:
Apostelgeschichte 4,29: Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und hilf deinen Sklaven, die Botschaft von dir mutig und frei zu verkündigen.
Die Apostel beriefen sich offenbar bewusst nicht auf die Meinungsfreiheit, als ihnen die Verkündigung verboten wurde, sondern auf ihren Auftrag von Gott.
Gott hat dieses Gebet erhört. Die Apostel predigten weiter, Gott segnete das mit Wundern und Bekehrungen.” Thomas Jeising, Bibelbund.de
