Wilhelm Pahls beschreibt eine megatraurige Geschichte:
Mein bester Freund ist gestorben!
Heute um 13:00 Uhr ist die Beerdigung.
Ich darf nicht dabei sein.
Ich habe ja sehr viele Freunde, aber diese Freundschaft war eine ganz besondere. Es war wie bei David und Jonathan. Und das seit über 50 Jahren. Er war ein gesegneter Evangelist, ein großer Seelengewinner. Wir haben viele Stunden gemeinsam verbracht – im Gebet, im Austausch. Und manches haben wir gemeinsam gemacht.
Seit einigen Jahren war er schwer krank, aber klar im Kopf bis zuletzt.
Wir haben ihn oft besucht (über 300 km) – zu Hause und zuletzt im Pflegeheim.
Dann kam die Coronageschichte. Niemand durfte zu ihm. Seine Frau nicht, seine Kinder nicht, ich nicht. Keiner!
5 Wochen lang lag er da schwerkrank allein im Zimmer. Er sah nur noch ab und zu den Pfleger in seiner Schutzkleidung. Er war fast zu schwach zum Telefonieren. Wenn es dann mal gelang, dann flehte er seine Frau an, sie möge ihn besuchen. Aber sie durfte nicht. Kein einziges Mal. 5 Wochen lang.
Und so starb er vor einigen Tagen – einsam und allein.
Heute wird er beerdigt. –
Er ist jetzt erlöst! Hallelujah!
Trotzdem bin ich unendlich traurig.
Er hatte eine große Familie, eine große Verwandtschaft, eine große Gemeinde, einen sehr großen Freundeskreis. Aber keiner durfte ihn auf der schwersten Wegstrecke begleiten. Auch bei der Beerdigung darf nur eine Minigruppe anwesend sein.
Wo leben wir eigentlich?
Bitte betet für die Trauernden! Wilhelm Pahls

Unglaublich aber du hast leider recht
Gerade hat mir meine Nachbarin gesagt, sie hat eine Boutique, sie ist pleite. Danach beieinem Gespräch mit einem Bruder wurde mir gesagt, dass dessen Bruder auch pleite ist. usw…….