Mit IS-Kämpfern in einer Zelle.

«Eines der IS-Mitglieder war aus Libyen, mit 12 Jahren wurde er zum Bodyguard von Osama Bin Laden in Tora Bora. Später ging er nach Libyen zurück und war einer der Männer, die die 20 Kopten am Libyschen Strand umbrachten. Er holte eine dicke Angelschnur aus seiner Tasche und zeigte mir, wie er damit eine Person in wenigen Sekunden töten könnte. Dann sagte er mir, wenn ich Amerikaner oder Russe gewesen wäre, hätte er mein Genick sofort gebrochen und mich getötet.» Sie nannten ihn «dreckiges Schwein» oder «dreckige Ratte». Wenn er sich beschwerte, schlugen sie auf ihn ein, mit der Faust oder mit Stöcken, bis er sich mit seinem neuen Namen abfand. «Ich war jetzt einfach nicht mehr Petr, sondern ‘dreckiges Schwein’.» In den ersten vier Monaten bat er Gott ständig, dass er ihn zurück zu seiner Familie bringen würde. Doch dann lernte er eritreische Gefangene kennen. «Mit einem Mal verstand ich, dass es einen Grund gab, weshalb ich im Gefängnis bin; um das Evangelium diesen Menschen weiterzugeben. Ich begann, mutiger meinen Mund zu öffnen und das Evangelium auch mit den Muslimen zu teilen, die in meiner früheren Zelle waren.» Und er merkte, wie Gott ihn schon Jahre zuvor auf diese Erfahrung vorbereitet hatte. Sein Vater hatte ihm damals Peter Wurmbrands Buch «In Gottes Untergrund» geschenkt und ihn gebeten, es zu lesen. Dies half ihm auch, die schlimmen Monate im Gefängnis zu überleben. Leider verstarb sein Vater im Alter von 89 Jahren während seiner Haft. Doch Petr ist sich sicher: «Er wäre heute sehr stolz auf mich.» Heute ist Petr Jasek wieder in Tschechien. Doch durch die Erfahrung ist er ein anderer Mensch geworden. «Wenn du in so eine Situation kommt, merkst du, dass alles, was du hast, aus Gottes Gnade kommt. Im Gefängnis kannst du nicht aus eigener Kraft überleben, es ist seine Kraft, die dich durchträgt. Man muss demütig und treu sein bis zum letzten Augenblick. In dem Moment sind wir Sieger inmitten von schweren Situationen, durch unseren Glauben an Jesus Christus.» Jesus.ch

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