Die ersten packen bereits ihren Schlafsack und machen sich auf den Weg zum nächsten Applestore. Apple-Zelten bis 19. Sept.
Die neune technischen Wunderwerke sind klein, schlank und metallisch Chic mit berauschenden Traummaßen: Das iPhone 6 misst 4,7 Zoll, das iPhone 6 Plus 5,5 Zoll. Beide Handys sind dünner als der Vorgänger 5S. Dazu gibts noch die teure Apple Watch – den Alleskönner unter den Uhren. So ne Art Totalsteuerung und Totalüberwachung am Handgelenk. So werden wir durch das neue Apple-Zeitalter geführt oder verführt. Und das für teures Geld. „Die dümmsten Kälber zahlen ihre Überwacher selber“.
Wenn wir es schließlich in den Händen halten dürfen, wird es uns das Gefühl geben, dass das Objekt absoluter Anbetung zu uns unwürdigen Erdlingen herabgestiegen ist. Denn das iPhone, wie es uns die Werbefilmchen vermitteln, soll uns die Erlösung bringen. Das Gerät verspricht uns das Ende aller technischen Kommunikationsprobleme.
Erlösung – das ist nicht so weit hergeholt, wie es vielleicht klingt. Denn das iPhone hat in Fachkreisen den Spitznamen Jesusphone.
In den USA hat sich dieser Name schon so erfolgreich etabliert, dass man in der englischsprachigen Ausgabe des Onlinelexikons Wikipedia nur das Synonyme eingeben muss und schon erscheint das Apple- Handy mit den übernatürlichen Wunderkräften.
Junge, komm runter, es ist nur ein Handy.
Solche religiösen Anspielungen haben ein ganz gezieltes System bei dem kalifornischen Computerhersteller. Selbst wenn man nur oberflächlich durch den Apple – Kosmos wandert, stößt man auf so eine große Flut von religiösen Symbolen, dass man sich fragen muss, ob das alles wirklich nur Zufall sein kann.
Das fängt schon beim Firmenlogo an. Wo in der Kirche ein Kreuz hängen würde, schwebt bei Apple ein großer, angebissener Apfel.
Dieser soll Assoziationen an den Baum der Erkenntnis im Garten Eden wecken. Nach Auffassung der Apple – Jünger hat der Mensch erst nach dem Biss in die verbotene Frucht die Erkenntnis, zu was er eigentlich fähig ist, bekommen. Sie bauen Maschinen, die menschliche Eigenschaften haben, sie funktionieren so, wie man es will und sie werden immer stärker zu unseren Begleitern, ja für manche sind sie sogar schon zum Freund geworden.
Steve Jobs, der Firmengründer, hielt ebenfalls Auftritte ab, die inszeniert waren wie Gottesdienste. Ähnlich eines Predigers hielt er vor der Apple – Gemeinde seine umjubelte Messe. Danach schwärmten die Apple-Missionare in die Welt aus, um die frohe Botschaft zu verkündigen.
Vor allem unter den „Ungläubigen“. Das sind alle die Kreaturen, die unter Windows ein mühevolles Leben haben und von Bill Gates, der für jeden Apple-Jünger der Leibhaftige persönlich ist, geknechtet werden. Die Botschaft der Erlösung ist ganz einfach – Think Different!
Mann kann diese Analogien für einen Witz halten oder für völlig übertrieben. Aber man kann sie auch ernst nehmen und sie mal mit anderen Augen sehen. Erst dann wird man verstehen, dass man das alles nur noch mit Religion zu vergleichen ist.
Nämlich der Apple – Religion, in der es auch einen Heilsbringer gibt.
Was ebenfalls offensichtlich wird ist, dass der Mensch sich tief im Herzen nach Erlösung sehnt, nicht nach einer Elektronischen, wie uns die Medien vorgaukeln, sondern nach wahrer Erlösung von der inneren Schuld die jeder mit sich herumträgt.
Das kann nur einer Jesus Christus- der Sohn Gottes, der unsere Schuld auf sich genommen hat, damit wir gerecht sind vor Gott.

Ergo: Die Bibel erfüllt sich vor deinen Augen.
Nimm es mal persönlich. Und versuch dich mit der Hilfe Gottes zu einem Mann zu entwickeln.
Wieder so ein perfektioniertes iSPY-Gerät für die NSA.
Wie gesagt, “Die dümmsten Kälber Zahlen ihre Überwacher selber”.
Und da gibt es einige, die zwar so ein Gerät in der Hand halten, aber nicht im geringsten merken, daß sie selbst nur Spielzeuge von High-Tech Firmen sind, die nahtlos alle Informationen an die NSA weitergeben.
Übrigens arbeitet die NSA mit 9 Internetfirmen zusammen. Selbstverständlich ist Google, Twitter, Facebook an vorderster Stelle mit dabei.
Auch mit dem Baum der Erkenntnis aus dem Garten Eden gibt sich das Apple Logo mit dem gebissenen Apfel einen treffenden Vergleich.
Denn für Apple dürfte es keine Schwierigkeit mehr sein nachvollzuziehen wer, wann, wo, wie, was gebissen hat. Jeder Biss (Tastendruck, Tonsendung und Tonempfang) wird akribisch festgehalten und gespeichert. Da gibt es kein Entrinnen mehr, denn mit dem Gebrauch dieses Geräts werden über Jahre hinweg Datenströme von Personen gesammelt, welche dann ein vollständiges Personen-Profil ergeben mit allen sensiblen Daten die man so brauchen könnte, um das Schicksal von einzelnen Menschen zu bestimmen.
Die Apple-Werbung mit George Orwell 1984 war wohl eine echte Prophetie über diejenigen, die einst mit diesem Gerät aufwachsen werden.
Die Mobil-Junkys sind eben dumme Kälber, die wohlwissend und freiwillig alle ihre Privatdaten, Vorlieben und Selfis für biometrische Katalogisierung preisgeben.
Aber irgendwann wird das Kalb ja auch geschlachtet. Erdogan konnte anhand von Sozial-Media-Aktivitäten die Leute herausfischen, die während der Gezi-Park Proteste gegen ihn aufheizten – heute droht einigen von ihnen sogar lebenslange Haft; nicht anders wird es sich bei Bashar al Assad und bei vielen diktatorischen Regierungen handeln. Und Barack Obama kann dank dieser Technologien präzise Luftschläge gegen Terroristen führen.
Wie gesagt, solange Friede herrscht ist ja alles halb so wild, aber kommen turbulente Zeiten, in der Menschen auf die Straßen gehen um zu protestieren, weil wieder einmal eine Banken- und Wirtschaftskriese ganze Kontinente in Aufruhr versetzt, so weht dann der eisige Wind von George Orwell mitten ins Gesicht – und Apple macht es dann möglich, daß der Wind einen dann eiskalt trifft.
Vielleicht erwartet ja die Menschen irgendwann auch eine iApocalyptic – dann hat Apple es wunderbar geschafft, daß sie selbst einen genialen Untergang der Menschheit göttlich mitgedesignt hat – natürlich mit dem Logo eines abgebissenen Apfels auf einen abgeworfenen Atompilz.
Wow, sehr “nett” … 1. Wo bemitleide ich mich in meinem Beitrag selbst? 2. Freundlichkeit sieht anders aus! 3. Lies mal Galater 5,22 – dann klappt’s auch mit der Freundlichkeit. Tschüß!
schreib do doch auch mal was und lass das mit deiner dauernden Selbstbemitleidung.
Stimmt. …. sterben. was ist die Hölle anders, als die Wahrheit zu spät erkannt zu haben.
>Mann kann diese Analogien für einen
>Witz halten oder für völlig übertrieben
Beides. Aber ich verstehe dich ja. Die hippen Kids von Heute wollen einfach nichts wissen von deinem Ewige-Verdammnis-Geschwurbel von Gestern, da muss man schon mal um drei/vier Ecken irgendeine Geschichte aus der Gegenwart zurechtbiegen – Oder wie in diesem Fall um 743 Ecken.
Hi Ali! Hast Du den Artikel wirklich selbst geschrieben? Ich finde ihn sehr gut geschrieben – er ist zum Beispiel witzig, ohne dabei albern zu wirken oder die tiefere Ernsthaftigkeit zu verlieren. Auf der anderen Seite sollte man aber nicht von den ganzen Apple-Fan-Boys auf die normalen Nutzer schließen. Ich selbst besitze weder ein “altmodisches” Handy noch ein Smart- oder ein iPhone; auch einen iPod habe ich nicht. Dennoch gebrauche ich schon seit ungefähr 5 bis 6 Jahren MacBooks von Apple. Das liegt daran, daß sie designmäßig einfach wirklich besser aussehen als Windows-Notebooks, auch wenn es bei Windows-Nozebooks ein, zwei attraktive Geräte gibt, vor allem bei den Ultrabooks. Auch das Betriebssystem OS X finde ich einfach cool. Ich bin aber deswegen noch lange kein oberflächlicher, konsumgeiler Anhänger einer “Apple-Religion”!