Ostern, Pfingsten und die Unwissenheit über Gott.

Wissen unsere neuheidnischen Kids kaum noch was über Jesus? Eine Umfrage für ein neues Buch brachte krasse Antworten.

1• Wie standen Jesus und Christus zueinander? Antworten: „Sie waren Freunde“, „Cousins“.Korrekt: Jesus trug den Titel Christus („der Gesalbte“).

2• Wie viele Unterstützer und Apostel hatte Jesus? Antwort:„Sechs – Judas, Goliath, Mohammed, Adam …“Korrekt: Jesus hatte 12 Apostel.

3• Wann wurde Jesus geboren? Antwort:„2000 vor Christus“, „im Jahr 100“.Korrekt: Vor ca. 2000 Jahren. Mit ihm begann die neue Zeitzählung.

4• Was feiern wir Pfingsten? Falsche Antwort„Die Kreuzigung.“Korrekt: Die Niederkunft des Heiligen Geistes. Die Kreuzigung war Karfreitag.

5• Was feiern wir Weihnachten? Antwort: „Seine Wiedergeburt.“Korrekt. Seine Geburt.Die (Auferstehung) war Ostersonntag.

Beispiele aus dem Buch:*„Was ist katholisch“Kösel-Verlag)Wo leben wir? In einem christlichen Land? Fehlanzeige! In einem neuheidnischen Missionsland.

Vermutlich wissen mehr Deutsche, dass Kim die letzte GNTM-Staffel gewonnen hat, aber die Bedeutung von Ostern oder Pfingsten kennen sie leider nicht. Traurig aber leider wahr. Ohne den Schöpfer ist die Schöpfung bald erschöpft und die Birne hohl.
„Weihnachten – Jesus ist geboren!
Karfreitag – Jesus ist gestorben!
Ostern – Jesus ist auferstanden!
Himmelfahrt – Jesus ist zum Vater zurückgegangen!
Pfingsten – ? An was erinnert uns eigentlich Pfingsten?
Gestern las ich die Antwort in einer Kinderweisheit:
„An Weihnachten bringt das Christkind Geschenke, an Ostern der Hase seine bunten Eier – an Pfingsten kommt der Heilige Geist und der bringt nichts.“
Ja, was war denn noch mit Pfingsten? Hat das auch mit Jesus zu tun?
Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters;
ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet
mit Kraft aus der Höhe! (Lukas 24:49)“ W.Jung
Was macht der Heilige Geist mit uns?
– Der Heilige Geist gibt Glauben – durch das Wort Gottes (Röm 10,17)
– Der Heilige Geist wirkt die Wiedergeburt – durch das Wort Gottes (1Petr 1,23)
– Der Heilige Geist erleuchtet –durch das Wort Gottes (1Petr 1,23)
– Der Heilige Geist gibt Weisheit – durch das Wort Gottes (2Tim 3,14-15)
– Der Heilige Geist wirkt die Bekehrung – durch das Wort Gottes (Ps 19,7)
– Der Heilige Geist öffnet Augen – durch das Wort Gottes (Ps 19,8)
– Der Heilige Geist gibt Verständnis – durch das Wort Gottes (Ps 119,104)
– Der Heilige Geist macht lebendig – durch das Wort Gottes (Ps 119,150)
– Der Heilige Geist rettet – durch das Wort Gottes (Jak 1,21)
– Der Heilige Geist heiligt – durch das Wort Gottes (1Petr 1,22)
– Der Heilige Geist reinigt – durch das Wort Gottes (Joh 15,3)
– Der Heilige Geist befreit von Sünde – durch das Wort Gottes (Joh 8,32)
– Der Heilige Geist gibt Anteil an der göttlichen Natur – durch das Wort Gottes (2Petr 1,4)
– Der Heilige Geist wirkt Auferbauung – durch das Wort Gottes (Apg 20,32)
– Der Heilige Geist gibt Kraft – durch das Wort Gottes (Röm 1,16; 1Kor 1,18)
– Der Heilige Geist wirkt im Gläubigen – durch das Wort Gottes (1Thes 2,13)

Kommentare

  1. Herr S.

    Wer ist der Hl. Geist?

    Deus caritas est – GOTT ist die Liebe:
    in den drei Personen der HL. DREIFALTIGKEIT.
    Die vollkommene und durch nichts getrübte Liebe zwischen GOTTVATER und GOTTSOHN in Person – das ist der HL. GEIST.

    Der HERR spricht im nächtlichen Gespräch mit Nikodemus recht geheimnisvoll vom Wirken des Hl. Geistes und vergleicht seine Souveränität in Joh 3,8 mit dem [damals] geheimnisvollen Wind, der weht, wo er will und dessen Brausen man zwar hört, ohne jedoch zu wissen, woher er kommt und wohin er geht.

    Dieses Wort drückt die durch nichts und niemanden zu zwingende oder zu bestimmende absolute Souveränität der göttlichen Person des Hl. Geistes aus.

    Wie aber können Menschen des Hl. Geistes teilhaftig werden?
    Was ist die Voraussetzung dafür?

    Die Antwort gibt der HERR selbst in Joh, Kap. 14 und 15 – insbesondere in Joh 14, 23:

    „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und WIR werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“

    Wo aber GOTTVATER und GOTTSOHN sind, da ist eben auch der HL. GEIST!

    Voraussetzung für das Kommen GOTTES und damit des HL. GEISTES ist also das persönliche Festhalten am Wort des HERRN:

    Das Halten des Doppelgebotes der Gottes- und der Nächstenliebe!

    So ist also von solch einem gläubigen Menschen Gott der Boden zum Wohnung nehmen bei ihm bereitet.

    Es gilt nun wachsam und bereit für den Besuch des Hl. Geistes zu bleiben.

    Dazu ist das Wort des Hl. Apostels Paulus aus 1Kor 6,19 hilfreich:

    “Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in Euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht Euch selbst.”

    Der Tempel des Leibes sollte also allzeit bereit gehalten sein für den Besuch Gottes – es genügt nicht, einmalig ihn für den Besuch hergerichtet zu haben und ihn dann nicht mehr weiter regelmäßig in Ordnung zu halten. Dann könnte und würde er allmählich wieder verschmutzen, verlottern und gar verkommen.

    Fraglich, ob dann der Heilige Geist noch zu Besuch kommt bzw. bei und in solch einem Menschen länger verweilt.

    Gott ist jedenfalls völlig souverän bzgl. des Zeitpunkts und der Dauer Seines Besuches. Wir kennen weder Tag noch Stunde.

    Auch die Form und Art, wie sich der Heilige Geist für den von Ihm besuchten Menschen zeigt, ist unterschiedlich:

    Eine selbst mehrfach erfahrene Form besteht darin, dass uns Worte der heiligen Schrift aufgehen und man plötzlich ein größeres Bibelverständnis erhält gemäß der Verheißungen des Herrn in Joh 14,26 und in Joh 16,1:

    “Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und an alles erinnern, was ich Euch gesagt habe.”

    und

    “Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.”

    • ali

      ” Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.”
      1. Timotheus, 3,16
      Hier ist in der Bibel die herrliche Drei-Einheit unseres ewigen, herrlichen GOTTES, aufgeschrieben für uns, Seine kostbare Wahrheit. ER selbst, GOTT, wurde Mensch in Seinem SOHN und gerechtfertigt in Seinem Geist.
      C.S.Lewis bringt ein praktisches Beispiel (in: Pardon, ich bin Christ, Basel 1977, S. 128f.): „Ein ganz durchschnittlicher, schlichter Christ kniet nieder, um zu beten. Er versucht, Gott nahe zu kommen. Aber wenn er ein Christ ist, weiß er, dass alles, was ihn zum Gebet drängt, auch Gott ist; sozusagen Gott in seinem Inneren. Er weiß auch, dass all sein Wissen um Gott von Christus kommt, dem Menschen, der Gott war; außerdem, dass Christus neben ihm steht, ihm beim Gebet hilft, für ihn betet. Was also geschieht? Gott ist es, zu dem er betet, das Ziel, das er erreichen möchte. Gott ist es aber auch, der in ihm wirkt und ihn zum Beten drängt; Gott ist die bewegende Kraft. Und zudem ist Gott der Weg, die Brücke, auf der er zu jenem Ziel hinzukommen versucht. So kann sich das ganze dreifache Leben des dreieinigen Wesens in einem ganz normalen Schlafzimmer vollziehen, in dem ein ganz normaler Mensch zu Gott betet“. Das ist geistliches Leben: Ein Mensch ist durch Gott in Gott hinein genommen worden und bleibt doch er selber, aber mit der entscheidenden Möglichkeit der Veränderung. Denn wenn ein Mensch so von Gott in Gott hinein genommen worden ist, bleibt er nicht derselbe.
      Ich sehe die entscheidende Dimension der Dreieinigkeit Gottes darin, dass es Gottes Wille ist, Heil zu schaffen und heil zu machen. Und uns Menschen das Heil zuzueignen, das wir selbst eben nicht schaffen und erreichen können durch tugendhaftes oder moralisch einwandfreies Leben. Es gibt nur den Weg der Gnade: sola gratia, dass Gott selber und allein in seiner dreifachen Wesenheit das Heil schafft und für uns Menschen erfüllt, um es uns dann schenken zu können. Und nur als Geschenk bekommen wir Anteil am Heil. Wer sich nicht beschenken lässt wie ein Kind, der kann nicht in Gottes neue Welt kommen (Vgl. Mk 10, 14f.).
      Aus den Abschiedsreden Jesu ist mir die Aussage Jesu wichtig geworden: „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden“ (Jh 16,7). Können wir uns etwas Besseres vorstellen als mit Jesus zusammen zu sein? Das konnten sich die Jünger damals auch nicht. Aber Jesus sagt genau das. So gut es ist und war, dass ich mit euch auf dem Weg war. Der Heilige Geist, der hier sicher nicht umsonst von Jesus der „Tröster“ genannt wird, dieser Heilige Geist wird euch leiten, stärken, trösten, befähigen, meine Zeugen zu sein, mehr noch als ich es könnte. Denn wenn Jesus geblieben wäre, hätte er es immer nur selber machen können und müssen. Oder hätten Sie sich getraut zu predigen, wenn Jesus neben Ihnen stände?! So geschieht durch den Heiligen Geist Gottes Heilsplan durch uns und mit uns – und manchmal sogar trotz uns und gegen uns, aber doch immer für uns – zur Ehre des allmächtigen, ewigen dreieinigen Gottes!

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