Pädophilen-Netzwerk war in ganz Deutschland aktiv.

“Über mehr als drei Jahrzehnte vermittelten Berliner Jugendämter Kinder an pädophile Pflegeeltern. Das widerliche Netzwerk des ehemaligen Abteilungsleiters am Pädagogischen Zentrum Berlin, Helmut Kentler (†2008), wurde erst nach seinem Tod aufgedeckt. Eine Studie der Uni Hildesheim sagt jetzt: Kentler hatte Unterstützer in ganz Deutschland! Es begann laut der Untersuchung mit einer Handvoll Teenager, die er vermutlich in den 1970ern am damals berüchtigten Bahnhof Zoo aufgabelte und an drei vorbestrafte Pädophile übergab. Seine Behauptung damals: „Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für ‚ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten.“ Was heute skandalös klingt, fand Kentler damals problemlos!
Der Sozialpädagoge machte seine Ansichten öffentlich, hatte schon vorher in Büchern behauptet, dass Sex zwischen Kind und Erwachsenen nicht schädlich, sondern sogar förderlich für deren Entwicklung sei. Er überzeugte das Landesjugendamt Berlin von seinen Ansichten und vermittelte somit ungestört Straßenkinder, Stricherjungs und Elternlose an pädophile Männer – die jüngsten Opfer waren gerade einmal fünf!
Laut den neuen Erkenntnissen wurden die Jungs dann von ihren Ziehvätern über Jahre misshandelt und vergewaltigt. Für Kentler waren die Maßnahmen ein „voller Erfolg“. Über die nächsten Jahre baute Kentler ein Netzwerk aus Sozialarbeitern, Pädagogen und Jugendamt-Mitarbeitern auf, pflegte auch Verbindungen zu Hochschulen und der evangelischen Kirche. So scharte er Unterstützer um sich, die seine kranken Absichten möglich machten. Laut Bericht hätten diese sogar pädophile Übergriffe „arrangiert und gerechtfertigt“. Nach den neuen Erkenntnissen bestand die „Führung“ des Missbrauchsrings neben Kentler aus zwei weiteren Personen: Einer der beiden war Gerold Becker (†2010), der als ehemaliger Schulleiter der Odenwaldschule mehr als 200 Kinder missbraucht haben soll.
Die zweite Person: der Lüneburger Professor Herbert E. Colla-Müller (†2017). Er missbrauchte seine Pflegekinder, laut Betroffenen ließ er sich von diesen in der Badewanne die Füße massieren. Eines der Pflegekinder fand sogar seine Kinderporno-Sammlung und informierte die Behörden – nichts passierte.
Das war keine Ausnahme: Der Bericht und die Akten beweisen, dass sich meistens die immer gleichen Sachbearbeiter um die Angelegenheiten von Kentler und seinen Anhängern kümmerten und konsequent wegschauten. Bestraft wurde bis heute niemand. Laut Uni-Hildesheim war Kentlers Netzwerk weit über Berlin aus aktiv. Der Bericht nennt als weitere Schauplätze Lüneburg, Göttingen, Hannover, Tübingen und Heppenheim.
Das Netzwerk, so behaupten die Autoren, existiere zudem bis heute.” bild.de

Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt …“
„… für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde“ (Mk 9,42)

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