Pastor Latzel, umstrittener Prediger in einer abgefallenen Zeitgeistkirche.

Die protestantischen Kirchen in Deutschland bleiben schliesslich ihrer alten Traditionen treu. Man folgte immer dem verderblichen Zeitgeist und fuhr gar nicht so schlecht damit.
Nach der Bismarckschen Reichsgründung erstickte man fast an den eigenen Hurrah Rufen. Unter Wilhelm feuerte man heftig in der Kriegshetze mit.
Im III.Reich war man, vom Tag von Potsdam im Januar 33 bis zum Ende treue Partnerin des Systems. Man führte sogar in den eigenen Reihen die Arier Paragraphen ein und gratulierte zur Progromnacht.
Auch heute ist man populistisch wieder mit dabei. Keck gekleidete und maquillierte Käßmännerinnen treten in den Talk-Shows auf und reden dem Volk nach dem Mund. Der Applaus ist sicher. Der Untergang auch. Wer mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
„Doch jetzt hat diese Kirche einen Unruhestifter, den Pastor Latzel aus Bremen. Der redet Klatext und wir gemobbt und verleumdet. Er ist nämlich gegen die Segnung von homosexuellen Partnerschaften und steht auch kritisch zur Frauenordination. Weiter wird kritisiert, dass Latzel die Bibel wörtlich nehme und sie nicht „historisch-kritisch“ lese.
Der Pastor der Bremer St. Martini-Gemeinde appellierte an die Teilnehmer, Jesus Christus zu folgen: „Sagst du nein zu Jesus, gehörst du dem Teufel.“ Hierbei gebe es keinen Mittelweg. Der Teufel komme nicht immer mit einer Teufelsfratze daher, sondern humanistisch und weltverbessernd. Alles, was Gott infragestelle, sei vom Satan. Als Beispiel nannte Latzel die historisch-kritische Bibelforschung, die die Unfehlbarkeit von Gottes Wort bestreitet. Nach seinen Worten haben Christen die Verantwortung, ungläubige Menschen vor der Hölle zu warnen. Die Kirche vernachlässige diese Aufgabe. Latzel: „Wir werden vor dem Todesrisiko beim Rauchen und beim Rasen gewarnt, aber niemand warnt uns mehr vor dem ewigen Tod.“ Scharf wandte sich Latzel gegen die in der evangelischen Landeskirche weitverbreitete Vorstellung, dass Gott auch Nicht-Christen rettet: „Ohne Jesus Christus bist du verloren für alle Ewigkeit“, rief er den Besuchern zu. Gott sei – auch im Neuen Testament – genauso ein liebender wie ein „brutaler Gott“. Wenn er am Ende der Zeit Gericht über die Welt halte, werde selbst die Gewalt in Syrien dagegen wie ein „Kindergeburtstag“ wirken.
Als die größte Verführung für „wiedergeborene Christen“ nannte Latzel die Macht des Geldes. Das stelle er auch bei Synoden immer wieder fest: „Da geht es immer nur ums Geld und nie um Evangelisation.“ Dies sei „ein Tanz ums goldene Kalb“. Anstatt sich um Geld zu sorgen, sollten Christen vielmehr Energie für das Reich Gottes aufwenden: „Was wir an Zeit, Liebe und Geld investiert haben, wird uns, wenn es Jesus gedient hat, 100-fach vergolten werden.“ Da, wo der Mensch nicht Gott folge, werde er zum Tier. Als Beispiel nannte er pornografische Filme, „in denen es Menschen wie die Tiere treiben“.
Traurig sei er darüber, dass selbst manche Christen Angst vor dem Tod hätten. Latzel: „Mensch Leute, dann haben wir‘s geschafft, dann geht‘s nach Hause.“ In ihrer ohnehin kurzen Lebenszeit sollten Christen sich nicht auf Nebenkriegsschauplätze einlassen. Zwar sei es gut, die Umwelt zu schützen und seinen Müll zu trennen, aber letzten Endes müsse man von dem Versuch Abstand nehmen, die Schöpfung bewahren zu wollen: „Bis Gott die Schöpfung eines Tages zerstört, passiert gar nichts.“ (idea.de)

Kommentare

  1. ali

    Ebenso war C.S. Lewis einer, Professor an der Oxford Universität in England, ein Agnostiker, der jahrelang die Gottheit Jesu verleugnete. Nach dem Studium der Schriften und den daraus resultierenden überwältigen Beweisen seiner Gottheit unterwarf auch er sich – in aller intellektueller Ehrlichkeit – Jesus als seinem Gott und Erlöser. Lewis macht in seinem berühmten Buch “Mere Christianity” folgende Aussage: “Ein Mann, der nur ein Mensch war und Dinge sagte wie Jesus, wäre kein großer Moralprediger gewesen. Er wäre entweder ein Wahnsinniger – auf der Ebene eines Menschen, der sagt, er sei ein weiches Ei – oder er wäre der Teufel der Hölle. Sie müssen sich entscheiden. Entweder war – und ist – dies Gottes Sohn oder er ist ein Verrückter oder noch etwas Schlimmeres. Sie können ihn als Narren abstempeln oder Sie können vor seine Füsse fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber kommen Sie nicht mit diesem herablassenden Unsinn, daß er einfach ein großer Lehrer war. Er hat uns diese Interpretation nicht offen gelassen.”

  2. T.

    Wir brauchen hier wieder mehr Menschen mit Rückrad, wie es Olaf Latzel hat. Wir brauchen weniger Theologen und mehr Nachfolger Jesu Christi. Olaf Latzel hat bis jetzt erfolgreich sein Linsenfeld verteidigt ;-).

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