Radikaler Atheist bringt Bibel ins Gespräch.

Hier sehen wir mal wieder, dass der Atheismus auch sein Gutes hat, denn er fordert uns heraus zu denken und zu bekennen. Er kann von uns genutzt werden, Gott und unseren Glauben ins öffentliche Gespräch zu bringen. Lasst uns die Herausforderung annehmen, denn wir haben so glaube ich die besseren Argumente und Gott auf unserer Seite, der die Wahrheit ist.

„Der bekennende Atheist Walter Witt hat in Hamburg eine öffentliche Diskussion über die Bibel ausgelöst: Seit zehn Jahren verbreitet der ehemalige Postbeamte seinen Leitsatz „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ auf Plakaten, Hauswänden und Fußwegen. Er verschickte auch mehrmals im Jahr Postkarten mit dem Satz an christliche Werke wie zum Beispiel Bibel TV.
Inzwischen schreiben viele Passanten dazu ihre Kommentare auf die Plakate. Einer reagierte mit der Frage „Wie kommst du da drauf?“ und bat um Argumente. Ein anderer verwies auf den 2. Petrusbrief (1,16), wo es heißt: „Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.“
In einem weiteren Kommentar heißt es, die Bibel sei ein sehr vielseitiges Buch und könne darum auch „für jede Menge Schund missbraucht werden“.
Mittlerweile ist der Slogan „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ in der Hansestadt so bekannt, dass das Thalia-Theater ihn in einer Werbekampagne für das Stück „Die Brüder Karamasoff“ nach dem Roman von Fjodor Dostojewski (1821-1881) einsetzte. Der Satz erschien den Theater-Verantwortlichen deswegen so geeignet, weil in dem Stück die Bibel eine große Rolle spielt.
Die Plakate des Theaters enthielten allerdings eine Änderung: Das Wort „ein“ war durch ein „k“ ergänzt, das mehrmals durchgestrichen war. So konnte man entweder „ein Märchenbuch“ oder „kein Märchenbuch“ lesen. (idea.de)

Kurz vor seiner Hinrichtung schrieb Bonhoeffer in einem Brief an seinen Schwager Prof. Dr.Rüdiger Schleicher über seinen Umgang mit der Bibel:
„Du fragst, wie lebe ich in dieser wirklichen Welt ein christliches Leben, und wo sind die letzten Autoritäten eines solchen Lebens, das sich allein lohnt zu leben?
Ich will da zunächst ganz einfach bekennen: ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die
Antwort von ihr zu bekommen. Nur wenn wir es einmal wagen, uns so auf die Bibeleinzulassen, als redete hier wirklich der Gott zu uns, der unsliebt und uns mit unseren Fragen nicht allein
lassen will, werden wir an der Bibel froh. So lese ich nun die Bibel. Ich frage jede Stelle: was sagt Gott hier zu uns? Und ich bitte Gott, dass er uns zeigt, was er sagen will. Und ich will Dir nun auch
noch ganz persönlich sagen: seit ich gelernt habe die Bibel so zu lesen – und das ist noch gar nicht so lange her – wird sie mir täglich wunderbarer. Ich lese morgens und abends darin,oft auch noch über Tag. Es mag sein, dass das
eine sehr einfache Sache ist. Aber Du glaubst gar nicht, wie froh man ist, wenn man von den Holzwegen so mancher Theologie wieder zurück gefunden hat zu diesen einfachen Sachen. Und ich glaube, in Sachen des Glaubens
sind wir allezeit einfach. Es bleibt also nichts als die Entscheidung, ob wir dem Wort der Bibel trauen wollen, wie keinem
anderen Wort im Leben und im Sterben. Und ich glaube, wir werden erst dann recht froh und ruhig werden können, wenn wir diese Entscheidung getroffen haben.“ www.kfg.org/download/tool…belgrundkurs/01-Bibel.pdf

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