Rammstein provoziert und das KZ ist die letzte, große, ultimative Provokation. Das ist erbärmlich.

Der Sittenverfall der 20er hat den Nazis den Weg geebnet.
Rammstein arbeitet fleißig daran. Gewaltverherrlichung mit einem Geräuschteppich aus diversen Top-Sellern unterlegt, übertönt vom Doitschsprech-Bariton. Gruselig. Belanglose Musik, die sich im Wesentlichen über Feuerwerk, Firlefanz und geschmacklose Anleihen verkauft, das ist Rammstein. Aber diese Geldhaie wissen, in Deutschland ist die Aufmerksamkeit durch Dauerempörung besonders leicht zu bekommen. Viele finden Songs von Rammstein grenzwertig. Immer wieder spielen sie mit Tabubrüchen z.B. auch beim heiklen Thema sexueller Missbrauch und Inszest. Das KZ ist die letzte, große, ultimative Provokation. Es ist erbärmlich. “Wer den Holocaust zu Marketingzwecken missbraucht, handelt verwerflich und unmoralisch”. Der Markt für Fraktur-Geschäfte mit Tabu-Brüchen wächst und Rammstein ist ja schon länger in diesem speziellen Geschäft tätig. Und wer ein Konzert dieser Krawallbrüder besucht, muss sich fragen, wo ist mein Geschichtsbewusstsein.

Nicht nur hier irrt Rammstein. Sie lästern in einem früheren Song auch noch den Gott der Christen und den Gott der Juden:
„Gott, der du bist im Himmel. Ich weiß, was dich quält.Gott, der du bist im Himmel. Ich weiß, was dir fehlt.Gott, der du bist im Himmel. Ich weiß, was dich quält.Gott, der du bist im Himmel. Ich weiß, was dir fehlt.Gott, der du bist im Himmel. Lass uns nicht allein!Vergib uns unsere Schuld, versuch uns zu verzeihen!Gott, der du bist im Himmel. Dein eigen Fleisch und Blut, hast du für uns gegeben. Doch wofür war das gut?Dein Reich kommt nicht und dein Wille geschieht nicht.Nicht im Himmel und auf Erden sowieso nicht. Nein!“ (Rammstein)
Jesus hat den Willen Gottes getan. Der Wille Gottes ist geschehen. Er ist für uns gestorben:

Mt. 26, 42: Wiederum, zum zweiten Mal, ging er hin und betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser nicht vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!
Lk. 22, 42: und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!
Hebr. 10, 10: In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.