“Reflekt Zion”Mein Zeugnis. Zur Ermutigung und Erbauung.

Hallo, ich heiße William P. und bin 24 Jahre alt. Als Sohn italienischer Einwanderer in einem römisch-katholisch geprägten Haushalt begann mein Leben im Jahre 1988. Schon in frühen Jahren fiel ich durch meine ziemlich lebhafte Art und Weise meinen Mitmenschen auf, sodass mein Charakter sehr oft auf Unverständnis und Kopfschütteln stieß, beginnend im Kindergarten sowie dann auch später in der Schule. Mein aktives Dasein und meine Trägheit waren der Grund dafür, dass ich in der Schule mehrmals vor der Klassentür die Stunde verbringen und nicht am Unterricht teilnehmen durfte.
Mein ganzes Leben verbrachte ich wie mit Scheuklappen. Heute erschrecke ich beim Gedanken daran, dass ich mein Leben wie betäubt gelebt hatte denn GOTT war da, ER war da und ich hatte keine Ahnung. Ich durfte zur Kommunion, später dann zur Firmung. Es ist für mich als ungläubiger ein Fest gewesen, denn ich bekam Geld von Verwandten dafür. Abscheulich, ich weiß aber wie die Schrift sagt hatte ich den… „Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnete ich“ (2.Tim 3:5). Aber katholisch war ich und ja was war ich da Stolz drauf!
Im Jahre 2003 begann meine „Leidenschaft“ für Rap Musik nach dem ich ein Album eines bekannten amerikanischen Rapmusikers gehört hatte. Ich fing an mich tiefer mit dieser Subkultur zu beschäftigen und fand auch darin dann meinen Platz als Rapper.Die Texte zeugten von Wut, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber Mensch, GOTT und Umwelt. Die Texte die ich schrieb verherrlichten mich selbst. Ich habe Zeilen geschrieben in meinem Wahn in denen ich mich als Rap-Gott bezeichnete.Diese „Phase“ zog sich bis ins Jahr 2009. 8 CDs, mehrere dutzend Auftritte und 200 Liedern später kam der Punkt an dem JESUS die Bühne betrat.
Zu der Zeit leitet ich eine Rapgruppe aus 3 Männern. Einer davon war ein messianischer Jude. Als wir eines Tages über „GOTT und die Welt sprachen“ sagte er „ich solle nicht nach irdischem sondern nach himmlischen trachten“. Meine Antwort darauf war Sinngemäß ein „Halts Maul“. Ich sagte ihm er könne gerne glauben aber er solle doch erkennen das das Leben draußen sich abspiele. Die Bibel wäre ok aber er solle den Draht zur Realität nicht verlieren.
Anderthalb Jahre Später forschte ich in den Schriften nach um diese Stelle zu finden. Beim lesen stieß ich auf Lukas 11:13: So nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ Ich tat es! Ich fragte ganz Naiv, wie ein Kind; „Vater ich bitte dich gib mir diesen
heiligen Geist“. Das wiederholte ich mehrmals. Ich hatte keine Ahnung was diese bitte für Nachwirkungen mit sich zog.
Aber ich fragte danach. In der darauffolgenden Nacht konnte ich nicht schlafen, es war so als ob irgendwas in meinem Kopf arbeitete, suchte, räumte auf. Die zweite Nacht verlief ähnlich ich konnte nicht schlafen und wieder arbeitete was in meinem Kopf, es erforschte und suchte! Am dritten Morgen war es soweit. Der ganze Tag lang war geprägt von Erinnerungen an Taten in meiner Vergangenheit in denen ich abscheuliches getan hatte und von denen ich nichts wusste oder ich sie nicht für schlimm gehalten hatte. Mir kam alles hoch, die Rebellion gegen meine Eltern in meiner Jugend, Diebstahl, Lügen, Kiffen, vorehelichen Sex und vieles mehr. Ich sprach die ganze Zeit HERR vergib mir, HERR vergib mir. Am Abend waren es so viele Missetaten die ich verdrängt hatte mein Leben lang und die ich nun alle vor mir hatte, dass ich auf die Knie fiel und bitterlich Weinte. Ich nahm JESUS CHRISTUS als meinen Erretter und Erlöser in dieser Nacht an. Später erfuhr ich durch den Leiter einer örtlichen Gemeinde was der heilige Geist bewirkt; „Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde…“ (Johannes 16;8). Ich darf IHM danken! ER hat mich frei gemacht von all meiner Schuld und von vielen, sehr vielen Ketten. Es bleibt mir keine Wahl als das ich mich diesem wundervollen Heiland und seiner Macht füge! AMEN HERR!

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