Robert Enke, Ralf Rangnick, Sebastian Deisler, Babak Rafati, Sven Hannawald oder Michael Sternkopf – sie alle litten unter Depressionen.

Am 10. November 2009 nahm sich Robert Enke (†32) das Leben. Der Nationaltorwart warf sich vor einen Zug. Er litt unter schweren Depressionen und hat es nicht mehr ertragen.

Uli Hoeneß sprach bei einer neulichen Einladung von Teresa Enke auch über die Depression von Sebastian Deisler und eine Begebenheit im Dubai-Trainingslager. „Er kam in meine Suite. Wir haben uns gesetzt, er hat immer ein Bier getrunken. Er sagte, er kann nicht mehr. Um halb 5 bin ich ins Bett, bin um halb 9 aufgewacht. Da lag er friedlich in dem Bett in meinem zweiten Schlafzimmer. Ich habe gesagt, geh‘ mal runter zum Frühstück, es ist 9 Uhr. Er hat anschließend super trainiert. Ich dachte, er hat‘s überstanden. Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager hat er mich angerufen und gefragt, ob er vorbeikommen kann. Dann hat er gesagt: Ich möchte aufhören, Fußball zu spielen.“ Deisler kam in die Klinik. Hoeneß kümmerte sich. Hoeneß zum Enke-Tod: „Das war ein Schock. Ich habe sofort an den Sebastian gedacht.“ Bild.de

Was hat Michael Sternkopf gemacht:

Sternkopf, Vater eines 13-jährigen Sohnes, geht es heute gut. Es war ein langjähriger Prozess der Identitätssuche. Therapeuten hätten ihm “bis zu einem gewissen Grad” geholfen, gesund zu werden. Heilung habe er aber letztlich durch seinen christlichen Glauben erfahren. Sternkopf ist überzeugt: “Gott liebt mich bedingungslos. Egal, ob ich erfolgreich bin oder versage. Er liebt mich so oder so. Das gibt mir die Ruhe und die Gelassenheit, auch mal versagen zu dürfen. Dafür schäme ich mich nicht mehr. Angst habe ich auch nicht mehr. Ich mache mir keinen Kopf mehr, was andere über mich denken.” https://www.swr.de/sport/hintergrund/Hintergrund-Depressionen-Michael-Sternkopf-Eine-Karriere-mit-Aengsten-und-Depressionen,michael-sternkopf-ksc-depressionen-100.html?fbclid=IwAR3pvlEBhbawIk_cG8evTOtrpIixwfzuW-Typj0hG2VpoLVi4EV7mpyXA0A

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