Rockmusik ist Manipulationsmusik

"Über das menschliche Gehör können Gefühlsbewegungen viel stärker als über das Sehen erregt oder auch verändert werden, denn zwischen dem Gehörnervensystem und einem physiologischen Gefühlszentrum des Gehirns (dem limbischen System) bestehen direkte Verbindungen. Die akustisch wahrnehmbaren Kompositionsbausteine der unterschiedlichen Musikstrukturen können durch diese Schaltstelle zwischen Körper und Seele offenbar wie über einen Konverter in seelische Empfindungsqualitäten umgesetzt werden. Es ist kein Geheimnis, dass veränderte menschliche Emotionen oftmals die Ursache für veränderte Bewusstseinszustände sind…" (Adolf Graul, Rock-, Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen – Eine wissenschaftliche und biblische Untersuchung)

Kommentare

  1. Simon

    sers Basil,

    also dass wir das nur in ein negatives Licht stellen, stimmt nicht. Einige von uns haben mal mit August Burns Red das Abendmahl gefeiert und Chake Luhrs auch interviewt zu seinem christlichen Glauben. Wir finden auch seine Aufgabe, die er in der Musik sieht und mit der er Menschen für Christus erreicht, sehr gut. Er hat ein Anliegen.
    As I lay Dying kenne ich zwar von einem alten Bekannten, kann darüber wenig sagen, hab aber auch ihre Texte gelesen und finde sie eigentlich sehr gut. Zwischen ihrer Art von Musik und der von August Burns Red muss man aber nochmal unterscheiden (wenn ich mir die Musikvideos anschaue verschleiert sich der christliche Text in Dunkelheit).
    Deswegen sagen wir, es kann ja sein, dass es einige Lichter gibt, doch wenige Lichter machen eine dunkle Gasse nicht zur Lichtung.
    Zweitens: Diese Musikrichtung ist rebellisch. Daher kommt sie und das bleibt sie auch. Deswegen ist es nicht nur eine Frage des Geschmacks, harte Beats und Hektik möchten auch etwas ausdrücken!
    Drittens: Uns geht es darum, dass Menschen mit Jesus in Berührung gebracht werden und dass sie Gott kennen lernen. Dieses Anliegen kennt zunächst erstmal keine Barrieren von Musik etc. Wenn es Menschen im Metal gibt, die ein Anliegen für die Menschen im Metal haben, dann ist das super. Tatsache ist, dass viele Metalfans meistens Säufer und hoffnungslose Menschen sind.

  2. Basil

    Hallo zusammen

    Ich habe eure Seite vor ein paar Tagen entdeckt und finde sie als Gläubiger Christ und Rock/Metal-Fan sehr interessant. Endlich befassen sich Christen einmal mit dieser den meisten Leute etwas suspekt anmutende Subkultur. Allerdings muss ich sagen, dass ich bisher nur auf Artikel gestossen bin, die diese Musik in ein schlechtes Licht zu rücken versuchen. Es wird davon gesprochen, dass sie manipulativ sei, zahlreiche Artikel hier berichten über Unfälle die im Zusammenhang mit Rock/Metal stehen. Zahlreiche Bands aus dem Genre werden genannt, wie z.B. Rammstein, Metallica und Marylin Manson. Daraus wird ein vornehmlich negatives Bild gezeichnet, obwohl dies nur einige wenige Künstler einer Szene sind, in der Tausende und Hundertausende Bands aktiv sind. Warum berichtet ihr nicht mal über die positiven Seiten des Metals? Ich persönlich glaube nicht, dass Rockmusik von Grund auf böse ist und vom Teufel als Instrument benutzt wird, um die Menschen zu verführen. Wie in jeder andere Musikszene oder überall auf der Welt auch gibt es Menschen, die an Gott glauben, und solche die es nicht tun. Sehr viele Bands, die den härteren Kern der Metalszene angehören (Metalcore, Deathcore, Death Metal etc.) bekennen sich zum Christentum und zum Gott der Bibel. Beispiele dafür sind As I Lay Dying, Mortification, The Devil Wears Prada, Livin Sacrifice oder Extol. Die Inhalte ihrer Songtexte haben oft direkt oder indirekt Gott als Thema. Während z.B. bei As I Lay Dying Lebenssitationen thematisiert werden, die auch ihr Bekenntnis zu Gott zum Ausdruck bringen, sind die Texte bei Mortification und Living Sacrifice offensichtlicher. Warum berichtet ihr nicht mal über solche Bands, statt immer über unverbesserliche Provokateure wie Manson.Ich möchte nicht behaupten, dass eine Mehrheit der Szene christlich, viele Bands und Fans stehen dem Christentum skeptisch bis ablehnend gegenüber. Meiner Meinung nach sollte man statt immer nur ihre antichristliche Einstellung zu kritisieren, offener auf sie zugehen und zeige, warum es sich lohnt, Christ zu sein. Auch sollte man die Frage stellen, warum viele Menschen aus dieser Szene dem Christentum und Gott gegenüber negativ eingestellt sind.Ich glaube, dass es daher kommt, dass viele Christen statt auf ihre eigenen Fehler zu schauen lieber andere für ihren Nicht-christlichen Lebensstil kritisieren und verurteilen. Es liegt sicher nicht an uns, über andere Menschen zu urteilen oder sie deswegen als minderwertig ansehen. Wenn man die guten Seiten des Christentums aufzeigen würde, statt die schlechten des nicht-christlichen Lebens, hätte man sicher viel grösseren Erfolg darin, in den Menschen das Interesse für Gott zu wecken.

    Ich hoffe auf eine baldige Antwort

    Liebe Grüsse and Keep Rockin’m/

    Basil

    (P.S. Die “Pommesgabel” symbolisiert für mich keineswegs den Teufel^^)

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