“Für Juri Ghofrani Azar ist dieser Schritt längst überfällig. Schon seit Jahren fordern die „Medical Students for Choice“, zu denen Azar gehört, dass das Thema Abtreibung im Medizinstudium ausführlicher behandelt wird. Die studentischen Aktivisten fordern das Recht auf einen selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch. Dazu gehöre, dass angehende Mediziner umfänglich für den Eingriff ausgebildet würden. Geschehe das nicht, werde die medizinische Grundversorgung gefährdet.” FAZ
Was die Bibel sagt ist für Christen entscheident:
Den Begriff „Abtreibung“ oder „abtreiben“ sucht man in der Bibel vergeblich. Heißt das, wie ich es einmal hörte, dass Gott sich deshalb dazu nicht geäußert hat, weil es in biblischen Zeit gang und gäbe war abzutreiben? Tatsächlich lassen geschichtliche Dokumente wie das Corpus Hippocraticum darauf schließen, dass Abtreibung ein in der Geschichte bekanntes Phänomen ist.
Natürlich können wir uns als Christen damit nicht zufrieden geben. Wir müssen uns fragen, was in Gottes Augen Abtreibung eigentlich bedeutet. Dazu wollen wir kurz darüber nachdenken, wann Gott eigentlich von einem Menschen spricht.
David sagt einmal: „Du [Gott] wobst mich im Leib meiner Mutter“ (Ps 139,13). Also ist der Mensch schon im Mutterleib das Werk Gottes – nicht erst, wenn er geboren wird. Das wird unterstrichen durch die etwas geheimnisvollen Worte Davids: „Mein Gebein war nicht vor dir verborgen, als ich gemacht wurde im Geheimen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde. Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die entworfen wurden, als nicht einer von ihnen war“ (Ps 139,15.16).
Das Embryo – ein Meisterwerk Gottes
David sagt damit nichts anderes als: Mein Körper – er spricht schon in diesem Zusammenhang von seiner Persönlichkeit – war nicht vor Gott verborgen, als er, David, für Menschen im Geheimen, wo kein Mensch mit dem Auge dabei ist, gemacht wurde. Dieses Wirken ist kein Zufallsprodukt, sondern ein meisterhaftes Kunstwerk – ein Stickwerk – in den untersten Örtern der Erde. Das ist sehr interessant ausgedrückt. Denn tatsächlich handelt es sich zunächst um eine Art Knäuel, ungeformte Masse, wie die Fußnote der Elberfelder Edition CSV erklärt. Damit ist vermutlich nichts anderes als der Embryo gemeint, der daraus entsteht, dass eine Samenzelle und eine Eizelle ihre Selbstständigkeit „aufgibt“, also stirbt. Das sind die untersten Örter der Erde.
Gott hat das alle schon im Keim gesehen – für Ihn ist das nicht nichts, sondern der Keim für ein Meisterwerk, das Er geschaffen hat. Schon bei diesem Zeitpunkt ist der neue Mensch in sein Buch eingeschrieben. Dazu muss er nicht warten, bis er geboren wird – schon zu diesem Zeitpunkt ist die Ewigkeit in einen Menschen hineingelegt (vgl. Pred 3,11). Und diese Tage wurden entworfen, als diese Tage noch nicht bestanden. Denn Gott hat längst im vorhinein sein Wunderwerk beschlossen – auch die Erschaffung jedes einzelnen Menschen. So groß ist Gott!
Die Begrifflichkeit und die Bibel
Wenn nun ein solcher Mensch, der ja schon alle Anlagen besitzt, um später als Baby auf die Welt zu kommen, „abgetrieben“ wird, dann ist das in der Sprache der Bibel nichts anderes als Töten bzw. Morden eines Menschen. Es gibt hier einen interessanten Vergleichsvers in 2. Mose 21,22.23: „Und wenn Männer sich zanken und stoßen eine schwangere Frau so, dass sie gebiert, und es geschieht kein Schaden, so soll er gewiss mit Geld gestraft werden … Wenn aber Schaden geschieht, so sollst du geben Leben um Leben.“
Das bedeutet nichts anderes, als dass Gott Blutschuld auf demjenigen sah, der durch eine brutale Handlung die Geburt bei einer schwangeren Frau auslöste, wodurch (zum Beispiel aufgrund des frühen Stadiums) das Kind starb. Hier ist noch nicht einmal davon auszugehen, dass die Frau extra gestoßen wurde. Wahrscheinlich war dies eine Nebenfolge des Kampfes der beiden Männer.
Bei der Abtreibung dagegen wird ja bewusst die Schwangerschaft „abgebrochen“, das Kind wird vertrieben, weggetrieben. Es ist also bewusster Totschlag (in den Augen Gottes) und damit Mord. Erinnern wir uns, was mit dem Herrn Jesus gemacht werden sollte, als Er Kind war (Mt 2,16).
In diesem Sinn ist das Wort Abtreibung nichts anderes als ein Euphemismus (eine Beschönigung) dessen, was hier passiert. Es ist wahr: Man darf dies nach deutschem Recht so allgemein und pauschal nicht öffentlich vertreten. Immerhin ist der Schwangerschaftsabbruch bis auf Ausnahmen im Allgemeinen rechtswidrig.
Es war mir wichtig, vor einer weiteren Behandlung dieses Themas zu versuchen, die Sichtweise Gottes vorzustellen. Selbst wenn eine Frau, wie wir sehen werden, in sehr harter Weise betroffen sein kann, ist es immer gut, zunächst den Blick von oben einzunehmen. Auch als Seelsorger ist man erst dann wirklich frei, auf die konkrete Situation einzugehen. https://www.bibelseelsorge.de/topic/abtreibung/

Was dieser “Arzt” hier fordert hat mit eigentlicher Medizin nichts mehr am Hut. “Selbstbestimmung” eine Umschreibung für banalsten Egoismus! Und dabei “rollt” der Rubel!… Statt langwieriger und auch kostenaufwendigr Behandlungen… Bezahlter Tod! Desgleich gilt auch für die sogenannte “Sterbehilfe”! Einfach nur widerlich! Zum Thema Abtreibung möchte ich ein Erlebnis schildern, das sich so ca. vor 15 Jahren abspielte. Ich hatte damals früher frei und so führte mein erster Weg gleich in die Kneipe um die Ecke. Frühherbst und es war noch hell draussen, sah ich zwei Männer am Tresen. In dieser Stunde die einzigen Gäste. Mit ihren blauen Anzügen wirkten sie irgendwie merkwürdig, und obwohl ihr Äusseres sehr gepflegt war, hatten sie auf mich eine abstossende, ja widerliche Wirkung. Keineswegs wirkten sie wie Vertreter oder Messeleute. In ihren beiden Gesichtern spiegelte sich eine so tiefe abgehärmte Freudlosigkeit, dass ich allen Ernstes dachte, dass dies irgendwie Profikiller oder Auftragsmörder sein mussten. Und ich bekam es auch ein bisschen mit der Angst zu tun, obwohl ich eigentlich kein schüchterner Mensch bin. Als dann mein Bier kam prostete ich ihnen dennoch zu, in der Hoffnung von ihnen danach in Ruhe gelassen zu werden. Auch sie prosteten mir zu und baten mich sogar auf ihre Seite. Nun aus Höflichkeit tat ich das, ein bisschen neugierig war ich schon und wer weiß, wieviel Vorurteil doch in meiner Empfindung liegen mochte. Plötzlich fragte mich der eine, was ich dächte, welchen Beruf sie hätten. Diese Frage haute mich vorerst um, da ich ja meine Meinung über sie bereits ja hatte. Waren Diese beiden Männer womöglich doch echte Profimörder?… Ich wurde nervös, dennoch hielt ich nicht über den Berg. “Auftrags….” Plötzlich begannen beide zu lachen, aber es war ein müdes resigniertes Lächeln, das sehr traurig wirkte. “Wir sind Ärzte” … Das haute mich um. “Ja, aber ein Arzt hat doch einen schönen Beruf”… “Wir leider nicht…” Und während er es aussprach erzählte er mir von ihrer Arbeit in einer nahegelegenen Abtreibungsklinik. Bis zu 3000 Abtreibungen jährlich haben diese beiden Männer “zu vollziehen”. In diesem Moment taten sie mir wirklich leid und ich riet ihnen, sofort den Beruf odre ihr “Spezialgebiet” umgehndst zu wechseln. Damals war ich noch nicht gläubig an Jesus Christus, aber jedem kann ich heute sagen! Egal wieviele unschuldige Menschenleben auf eurem Gewissen lastet. Geht zu IHM, ER vergibt vollständig! Schade, ich habe diese beiden Männer niemehr gesehen, aber ich habe gesehen, wie diese Tötung nicht nur das Ungeborene, oder deren “Mutter” zerstört, sondern auch das Leben solcher Mediziner, die es am Anfang gewiss auch nur des Geldes wegen taten. Liebe Ärzte , Klinikleiter und Politiker, bedenkt, was ihr dort tut! … LG…