“In den Zwanzigerjahren war Berlin die Hauptstadt des Verbrechens und der Ausschweifungen aller Art, ein glitzernder Sündenpfuhl für Glücksspiel, Drogen, Prostitution, Kriminalität. Und mit 3,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der Welt, nach London und New York. An jeder Ecke schossen Bordelle und Stundenhotels, Lesbenbars und Schwulenkneipen, Varietés, Transvestitentreffs und Spielhöllen aus dem Boden. Hemmungslos frönten die Menschen nach dem Grauen des Ersten Weltkriegs ihrer Gier nach Leben und Amüsement. Berlin, schrieb der französische Schriftsteller Jean Cassou 1928, sei die “jüngste, die systematisch verrückteste, die am unschuldigsten perverse Stadt der Welt”. In dieser Zeit verfiel nicht nur der Wert des Geldes, sondern auch die Moral, wie Schriftsteller Stefan Zweig in seiner 1942 posthum erschienenen Autobiografie “Die Welt von gestern” schrieb: “Alle Werte waren verändert, und nicht nur im Materiellen; die Verordnungen des Staates wurden verlacht, keine Sitte, keine Moral respektiert. Berlin verwandelte sich in das Babel der Welt. (…) Eine Art von Irrsinn ergriff im Sturz aller Werte gerade die bürgerlichen, in ihrer Ordnung bisher unerschütterlichen Kreise.”
Und immer mittendrin eine knabenhaft gebaute Frau mit langen Beinen, großer Klappe und ungeheurem Mut: Anita Berber tanzte nicht nur am Kraterrand des Vulkans, sondern beherzt einmal quer drüber, auf einem hauchdünnen Seil aus Leidenschaft, Verzweiflung und reichlich Trotz. “Wenn ich in einem Park zwischen Bäumen eine Goethe-Büste sehe, muss ich kotzen”, zitiert ihr Biograf Lothar Fischer sie…..
Bei einer Tournee brach die Tänzerin am 13. Juli 1928 auf der Bühne in Beirut zusammen. “Galoppierende Schwindsucht”, diagnostizierte ein Arzt. Partner Henri schaffte die Todkranke zurück nach Berlin, ein befreundeter Künstler trieb per Spendenbüchse das Geld für die Heimfahrt auf.
Eine Woche lang kämpfte Anita Berber mit dem Tod. Sie starb am 10. November 1928 abends um neun, mit erst 29 Jahren. Kurz vor ihrem Rendezvous mit dem Sensenmann, so erzählte es der Schauspieler Hubert von Meyerinck, nahm sie einen Spiegel. Die Tänzerin schminkte sich, tuschte ihre Wimpern. Und sprach die Worte: “Der Kerl soll mich schön haben.” Spiegel.de
Das wäre dann wohl auf heute übertragen “Sex, Drugs and Rock’n Roll”. Hell und schnell verbrennen. Amy Winhouse Style. Anita Berber hat um zwei Jahre (und das Genre) verpasst, um den späteren “Club 27” frühzeitig zu begründen. “Die Menschen sind schlecht,” sagte einmal einer ihrer drei Ehemänner, als sie weinte. Damit wird er allerdings nicht seine Ehefrau gemeint haben, die bei Nichtigkeiten auf Dienstmädchen, Verkäuferinnen, Garderobefrauen und Toilettenpersonal einprügelte. Berlin hat schon öfter in der Geschichte die Früchte der Sünde erdulden müssen. Diese Frau hat es auch noch in ihrem Leben erlebt , was es bedeutet, wenn der lebendige und heilige Gott sagt:
“Wein, Most und Hurerei nehmen den Verstand weg.” Hosea 4,11
“Wer Ehebruch treibt, ist ohne Verstand, / nur wer sich selbst vernichten will, / lässt sich darauf ein.” Spr. 6,23
“Ein Weinsäufer zieht über andere her, und ein Biertrinker wird unangenehm laut; wer sich betrinkt, wird niemals weise! ” Spr. 20.1
…,die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten.” Heb.13,4

Was sagte mir , ein inzwischen Verstorbener, anfang des letzten Jahrhunderts
Geborener – Berlin war der Saustall Deutschlands. Damals kam Schicklgruber,
mal schaun wer diesmal kommt.
Jetzt kommt erstmal wahrscheinlich Scholz, nach Biden eine der wichtigsten Marionetten der Plutokratenbande. Das passt ja dann bestens zum Altar Satans.
Irgendwie scheint die Stadt Berlin sich aktuell moralisch und ethisch wieder auf genau demselben Pfade zu befinden, den es in den 1920iger beschritten hatte. Doch auch politisch betrachtet ist seit dem Moment, seit dem der Regierungssitz nach Berlin umgezogen ist, eine ungute Abwärtsentwicklung zu beobachten. Da waren mir persönlich die Bonner Zeiten weitaus lieber und sind in guter Erinnerung geblieben. So passt es mit Berlin, wenn sich moralisch und politisch (wieder!) auf krasse Irrwege begeben hat. Das weckt in doppelter Hinsicht ungute Erinnerungen und ein ebensolches Gefühl! HERR, erbarme Dich!
PS. Hat jemand nähere Ahnung über tiefergehende Zusammenhänge mit dem Pergamon-Altar? Das Ding scheint mir irgendwie nicht neutral zu sein, dass es da in der Hauptstadt unseres Landes “rumsteht”!
der Pergamon-Altar soll ja der in der Offenbarung genannte Thron Satans sein. Aber damit habe ich mich nicht befasst.
Unser Herr hat den jüdischen Schriftgelehrten, als sie ihn diffamiert haben, entgegnet und klargemacht, dass der Satan sich nicht gegen sich selbst erhebt. Also sollten wir als kluge und wache Jungfrauen unseres Herrn Berlin und den Altar Satans wachsam im Auge behalten. Der Schwerpunkt hat sich jedenfalls von Rom (1. Reich) nach Berlin verlagert (2. und 3. Reich).