Simone Biles, 22 Jahre, 21 WM-Medaillen, viermalige Olympiasiegerin.

Ihr Leben begann jedoch alles andere als glorreich. Ihre Eltern verlor sie durch deren Alkohol- und Drogenmissbrauch. Sie wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, bis ihr Grossvater Ron Biles und ihre Stiefgrossmutter Nellie sie bei sich aufnahmen. Durch sie erhielt sie die nötige Stabilität und die christliche Erziehung, die ihr halfen, die schwere Vergangenheit abzustreifen. Biles selbst litt unter einer Aufmerksamkeitsstörung (ADHS). Weil sie deswegen Medikamente nehmen musste, geriet sie in früheren Jahren zunächst unter Doping-Verdacht. «Ich schäme mich deswegen nicht.» Der christliche Glaube helfe ihr dabei, mutig voranzugehen. Und sie erklärt, dass sie weiterhin alles geben will mit dem Talent, das Gott ihr gegeben hat.

Simone Biles wollte nicht Opfer ihrer Vergangenheit sein. Alles geschehe aus einem Grund, sagt sie. Kraft tankt sie bei Gott. «Ich kann jederzeit zu ihm gehen», sagte Simone beispielsweise zu «Fox News». «Er weiss genau, was ich brauche!» Der Glaube gebe ihr Ruhe.

Ihr grosser Bruder Adam erinnerte sich: «Simone sprang zum Beispiel auf Möbel! Ron und Nellie dachten, es wäre besser, sie in eine sicherere Umgebung zu bringen.» Ron und Nellie brachten Simone in die Gymnastik, wo sie das Ventil fand, um ihre grenzenlose Energie abzulassen.

Am Sonntagmorgen gingen alle gemeinsam in eine christliche Gemeinde und am Mittwoch musste Simone das Gymnastiktraining früher verlassen, um den Bibelunterricht zu besuchen. «Ich bin erzogen worden, nie etwas als selbstverständlich anzusehen und immer das Beste zu geben.»

Schon in jungen Jahren machten Ron und Nellie den Kindern Mut. «Sie glaubten immer an uns und sie sagten, dass wir ebenfalls an uns glauben sollen.» Sie sei eine Person, die viel betet, sagte Nellie zu «CBN». «Ich möchte, dass meine Kinder das ebenfalls tun. Es spielt keine Rolle, in welcher Situation man sich befindet: Du legst es einfach in die Hände des Herrn, und er wird dich hindurchführen.» Schon bei einem früheren Wettbewerb wurde sie als «die grösste Turnerin aller Zeiten» geadelt und in den Lobeshymnen als «um Lichtjahre vor der Konkurrenz» in galaktischen Sphären verortet. Jesus.ch

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