Auf der 60. Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg (5.-10. Februar) gibt Barbi mit einer großen Show den Startschuss zu ihren vielen Geburtstagsfeiern im Jahr 2009.Seit über 50 Jahren stolziert sie auf ihren langen Beinen durch die Welt der Mädchen.Von ihrem Freund Ken hat sie sich am Valentinstag 2004 nach 43 gemeinsamen Jahren getrennt. Kommt voll modern rüber.Ihre langen Haare,dazu die Wespentaille und die großen Brüste bedienen dazu die sexistischen Klischees unserer Tage.So werden Magersüchtige gemacht.Modesüchtig ist sie dazu noch. Die kleinen Mädchen, die mit ihr spielen, sollen ja später fett in die Modetempel stürmen und den angeboteten Ramsch kaufen.Mehr als eine Milliarde der scheinbar makellosen Puppe hat der US-Konzern Mattel in den vergangenen 50 Jahren verhöckert.Jetzt brechen auch
hier die Umsätze ein. Wer will schon eine derart alte Puppe? Oder war der Skandal schuld, vom dem der "Spiegel" berichtete?" Der „Spiegel“ schrieb von der „Sexpuppe“. Brisant wird die Sache durch ein jetzt zum 50. Geburtstag der Puppe angekündigtes Enthüllungsbuch über Barbie-Designer Jack Ryan. Angeblich soll er Orgien mit Frauen gefeiert haben, die wie menschgewordene Barbies aussahen." Nicht nur deshalb wäre es doch ein Glück, wenn diese Puppe mit solch unrealistischen Proportionen irgendwann vom Markt verschwinden würde. Eine echte Frau könnte mit diesen Maßen nicht gerade stehen und Barbie ist dazu kein gutes Beispiel für essgestörte Mädchen.Ein anderer Skandal wurde in der "Welt" berichtet:"So mussten, laut Weiss und Werner, manche Arbeiterinnen in Mattels Puppenfabrik im südchinesischen Guangdong noch im vergangenen Jahr 364 Tage am Stück durcharbeiten, bis zu 16 Stunden am Tag. Als Stundenlohn bekamen sie dafür umgerechnet elf Cent. In einer anderen Mattel-Fabrik seien giftige Gase umhergewabert und Arbeiter bei ohrenbetäubendem Krach und Temperaturen von über 40 Grad reihenweise kollabiert. Das grausame Geschäft mit der Barbie-Puppe?" Da vergeht doch jedem anständigen Mädchen das Spielen mit dieser Skandalpuppe.
